Jüdische allgemeine Zeitung
- Journal
- Jüdische allgemeine Zeitung
- Volume
- 15 (1935)
- Issue
- 35 (28.8.1935)
- Date
- 1935-08-28
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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^r*^1^^» *^^f*^ iwr^^»i^Tfigpp»w^ «■ "-n'v ^WTOif^'^fSfw ' . ■■ .v:^ : >tS:K^ " A" ' ' '; /'^V'V ' - ■ . mit < Verlust arbeitet; dann ist dor Mann berechtigt, dio Lebenshaltung der. Familie erheblich einzuschränken. Dementsprechend sinkt auch. der Unterhaltsahspruch der Frau. (RG .VI 578/34.) Der Hauswirt muß seinen Hauswart anweisen, nach dem Einschalten der Treppenbeleuchtung rieh täglich zu überzeugen, ob auch alle Lampen brennen. (RG VI 484/34.) Die Vertretung vor Gericht Eino bemerkenswerte Entscheidung beschäftigt sich mit der Frage, ob Beschlüsse-der Gerichte, die:sich mit dem Auftreten von Nicht-Rechtsanwälten als Hcchtsbcistilndo beschäftigen, anfechtbar sind. Das OLG-Stuttgart sagt dazu, daß eine Beschwerde gegon die Zurückweisung der Eingänge einer Person, die das Verhandeln vor Gericht, ohne Rechtsanwalt zu sein, geschäftsmäßig betreibt, in keinem Falle gegeben ist. Dies gilt auch-dann, wenn mit der Beschwerde geltend gemacht wird, daß die in Frage y kommende Person das Verhandeln vor Gericht nicht geschäftsmäßig betreibt. In dem vorliegenden Falle" handelt es sich um den fiihabor einer Imroobilicnfirnin, der in einer Hypothekensache auf Grund einer Vollmacht 'seine Mandantin vor Gericht ver-1, treten: wollte. (WE 143/35.), ■■Die Firmenbezeichnung des Handwerkers Von zuständiger Seite wird auf strenge Beachtung der für die Firmenbezeichnung des . Handwerkers - geltenden Vorschriften aufmerksam gemacht. Der Handwerker, der sein Handwerk al» offenes Ladengeschäft betreibt, ist verpflichtet, an der Außenseite dcB Ladons in deutlich lesbarer Schrift seinen Familiennamen .und mindestens einen Vornamen anzubringen; Jedes Geschäftslokal, .in das Kauflustige ohne Unterschied hineingehen können, gilt als offener Laden.. Ist cm Geschäft verpachtet, so»ist der'Name, des Pächters und nicht der des Eigentümers anzubringen. Wird ein Geschäft von zwei Beteiligten betrieben, so sind die Vor- und Zunamen beider kenntlich zu machen; Die Vorschriften gelten ebenfalls" für offene Läden Gewerbetreibender, in denen kein Vorkauf stattfindet. Der Verkauf von Heften Der „Rcichsbund des Textileinzolhandels" nimmt in einer ausführlichen Veröffentlichung zu den Resteverkäufen und ihrer Zulässigkcit im einzelnen Stellung. Danach dürfen an den gesetzlich zugelassenen Restetugen als Reste hur solche aus früheren Verkäufen verbliebenen Teile einCB Ganzen verkauft werden; bei denen der verbliebene Rest für sich genommen nicht den vollen Verkaufswert mehr hat, den er im Zusammenhang mit dem Gnnzen besessen'hatte.' Reste sind in der Textilbranchc nur solche Abschnitte, dio beim meterweisen Verkauf von Stoffen vom Stück übrig bleiben. Künstlich geschaffeno Reste, die durch willkürliches Zerschneiden, von Stoffstücken 'Und -Ballen hergestellt werden, dürfen also nicht als Reste angeboten werden. Bisher war es allerdings vielfach üblich, derartige Abschnitte ebenfalls unter der Bezeichnung Reste anzubieten und zu verkaufen. Diese Übung, die sich als Mißbrauch darstellt, wird jetzt nicht mehr für zulässig gehalten. Da hiernach die Möglichkeit des Verkaufs von Resten im Einzelhandel sehr beschränkt ist, wird auch in aller Regel die von den vielen Partiewarcngeschäftcn geführte Bezeichnung „IIostehaus" eider dergleichen als unzulässig und das Publikum irreführend angesehen, weil bei ihnen oder ihren Vorlidforaiiten gewöhnlich keine Reste, sondern Abschnittte und Kupons verkauft, werden, die erst künstlich hergestellt worden sind. In Zweifelsfallen dürfte es Bich empfehlen, sich; mit dem „Rcichsbund des Tcxtilcinzelhandcls'' in Verbindung zu Betzen. Schaufenfieraushang abgabepflichtig Nach der zweiten Bekanntmachung des Werberates der deutschen Wirtschaft dürfen Plakate, die der Wirtschaftswerbung dienen, nur ander Stätte der eigenen Leistung an den besonders dafür bestimmten Stellen angebracht werden. Unbeschadet dessen, ■ ob Wirtschaftswerbung vorliegt oder nicht, muß aber jeder, der ' Plakate gegen Entgelt für einen Dritten im Schaufenster aushängt, Werbeabgabo an den Werberat entrichten. Diese Werbeabgabe beträgt mindestens 1,— RM monatlich für jeden Einzelfall. Wie die Gruppe Außenwerbung der Rcichsgruppe Handel mitteilt, wird mit Rücksicht auf die Anschlagunternchmcr, die für das ausschließliche Recht des PlakatanschHagcs erhebliche Summen an die Gemeinden zu entrichten haben, die Wcrbcabgo.be von den Ladeninhabern künftig strenger eingezogen werden.. Die Führung des Wareneingangsbuches Wir hatten an. dieser Stelle auf 'die am 1. Oktober beginnende Verpflichtung für Gewerbetreibende, ein Warencingangsbuch. zu führen, hingewiesen. Die Wirtschaftegruppe Einzelhandel hatte sich an "das Reichsfinanzministerium mit der Bitte gewandt, für die Erteilung von.. Erleichterungen bei der Führung des Wareneihgongsbuches einen weiten Spielraum zu gewahren. Insbesondere sollten in" den ersten Monaten an" Stelle von Strafen zunächst nur Verwarnungen erteilt worden. Das Reichsfmanzministerium hat dieses Ersuchen abgelehnt. Es Bteht auf dem Standpunkt, daß die Führung deB Warcneirigangsbuches so einfach ist, daß sich alle Einzelhändler fechtzeitig über die Vorschriften irifor- .mieren können. Eine besondere Ubergongsfrist sei .daher nicht erforderlich. Es sei daher auch hier nochmals darauf hingewiesen, daß alle jüdischen Gewerbetreibenden, die unter diese Bestimmungen fallen, sich rechtzeitig auf die Führung des Warcncingangsbuches vorbereiten und für ordnungsmäßige Innehaltung der gesetzlichen Bestimmungen. Sorge tragen. „Seidenleinen" unzuläffig Das Einigungsamt für.' Wettbewerbsstreitigkeiten bei der Industrie- und Handelskammer in Kassel hat die Bezeichnung' „Seidcnleincn" für kunstseidenea Pananiagewebe für unzulässig erklärt. Kunstseidenes, Gewebe müsse klar als solches bezeichnet werden, wenn das Publikum nicht irregeführt werden soll. Ebensowenig könne natürlich Leinen als Seide oder Seide als Leinen bezeichnet werden. Infolgedessen widerspreche der Ausdruck „Seidenloincn" (Toilo de soie) den Grundsätzen.der Lauterkeit in der Reklame und müsso als gänzlich unmögliche Neubildung aus dorn Sprachschatz verschwinden. ' Unzuläffige Reklame Von. zuständiger Stelle wird darauf hingewiesen, daß als verbotene Leistungszugabe angesehen wird, wenn schriftlichen) Warenangeboten die Aufforderung : beiliegt: „Werfen Sie die Bcstellpostkarte unfrankiert in den Kasten, das Porto tragen Vrir." Ebenso ist es unzulässig, wenn Warenbestellern der Ersatz der durch telefonische Bestellung entstehenden Kosten angeboten wird. mann-Oppoln 17:50. — Weitsprung: 1. Folak-Frankfurt 6,3B m, 2. Salmnng-Anchen 6,33 m, 3. Schild-Dortmund G,30 m- (Marx-Bonn außer Konkurrenz G,62 m.) Bjxmsprung: 1. Mayor-Borlin 1,G8 m, 2.: Sohn- Mannheim 1,65 in, 3. Bondorf-Darmstadt, Wiesoneök-DannBtadt, Borgmann-, Hamburg, KrQgor-Borlin je 1,65 m. — Kngolstoßon; 1. Proilf-Breslan 11,11 m, 2. Rosenbaum-Munstor 11,09 m, 3. BorendBohn-Hambuig10,81 m. — . Diskusworlcn: 1. Mundatook-Berlin 32,53 - m, 2. Roacnbaum-Münster 81,99 m, 8. GbUaohall-DarrnBtadt 29,33 m. —.. Bpoorworfon: 1. Proiß- Broslaü 47,79 m, 2. Pförtner-Berlin 42,56 in,. .8. Mari-Bonn-:41,37 m. — 4X100 m: 1. Aachoa 46,2, 2. Berlin. I 46,6, 8. Dnisbürtt 46,9. — 4X 400 ms 1. Berlin 1 3: 40, 2. Köln 3: 51,8, 3.- Berlin II. — Soohakampf:. 1.. Proiß-Broslan 3011 Punkte, 2. Mundatock-Berlin 2987 .Punktö. 'S; Boy- ' ■■ orsbaoh-Hamburer 29S6 ' Punkte. ' '. ■"•■ f lauen: 100 rn: 1. Alaborg-Bonn 13,1, 2. JTinkonstoin-Borlin 18,2,: 8. Oatroweka-lTrankfurt 18,7. — 200 m: 1. Goldwaesor 31,1, 2..'Judenborg- Dortmund 81,2, 3. Horz-Köln 81,4. — Hochsprang: 1. Borgmann-Stuttgart 1,60 m, 2. Hlrach-Boan 1,30, 8. Fürth-Berlin 1,30 m. — Weitsprung: 1. Finkenatein 4,83 m, 2. Wlllnor-Krofold 4,66 m, 8. Oatrowska-Frankfurt 4j40 m. — Kugelstoßen: 1. FmkonstoinJlerUn - 9,95 m, 2. Mollo-Berlin 9,73 m, 3. Lindonbaum-Borlin 9,64 m. — Diskuswerfen: 1. Hnkonatoin- . Berlin. 27,14 m, 2. Lindonbaum-Borlin 27,13 m, 8. Borgmann-Stuttgart 26,38 m. — Speorworfen: 1.' Schneider-Borlin 29,64 m, 2. Guatcin-Münchoa . 28,75 m, 3. . HirBCh-Biinn 26,45 m. — 4X100 m: 1/ Berlin I 55,6, 2. Aachen 66, 3. ' Berlin II 68,6. — Dreikampf: 1. Fmkonatom-Borlin 130 Punkte, 2. AlflbererJSonn 94.. Punkte, 3- Sehnoider-Borlin und Meyer- , Darmstadt je 8-1 Punkto. "_' ' der JUDISCHEN ALLGEMEINEN Rekord-Meifterfchaften des RjF Gretel Bergmann (Stuttgart) fprang 1,55 m hoch Die diesjährigen Leichtatliletik-Rcichsmcistorschaften des RjF- Sportbündcs, die am vergangenen Sonntag im Stadion des BSC an der Avus zur Durchführung gelangten; wurden zu einem hervorragenden sportlichen Ereignis, zu einem einmütigen Bekenntnis der deutsch-jüdischen Jugend zum Sportbund. Man zählte fast 3500 Zuschauer, die dem Ruf des Veranstalters gefolgt waren und ihr Erscheinen auch keineswegs zu bereuen hatten, denn die gezeigten Leistungen, die zum Teil neue Sportbuhd-Höchstleistungen bedeuten und oft erst nach schärfsten und knappsten Kämpfen entschieden wurden, hatten glänzendes Niveau. Einen Vergleich mit den Mokkabi-Meisterschaftcn, die eine Woche vorher in Leipzig zum Austrag gekommen waren, brauchen sie jedenfalls nicht zu scheuen, selbst wenn man den schlechteren' Platz in Leipzig mit in. Rechnung stellt. Ein einschrähkungsloses Lob verdiente sich diesmal auch die Organisationsleitung der Veranstaltung, die es^— was bei unseren Sportfesten leider nicht immer der Fall ist — geschickt verstand, pausenlos und pünktlich dos abwechslungsreich zusammengestellte Programm abzuwickeln. Von eleu ausgezeichneten sportlichen Ergebnissen ist vor allem der Frauenhochsprung zu erwähnen, in dessen Verlauf unsere Gretel Bergmann Proben ihres großen Könnens gab.- Nachdem sio die Meisterschaft mit 1,50 m gewonnen hatte und dabei naturgemäß weit vor den weiteren Konkurrentinnen lag, Bprang sie anschließend unter offizieller Kontrolle glatt und sicher 1,55 m. Ihre Versuche über 1,60 m mißlangen dann allerdings knapp. Die Nerven, nicht mangelndes Können verhinderten cino Leistung, zu der die Stuttgarterin wenn nicqBm diesem Jahr, so doch bestimmt ■ in der nächsten Saison fähig'sein sollte. Unser Glaube, daß Gretel Bergmann nach wie vor zu den besten Hochspringerinnen gehört, ist durch diese Leistung schlagend bewiesen. Man vergleiche'dazu nur die in den letzten Wochen erzielten .Ergebnisse ihrer Kpnkurrentinnen. Wenii auch dieser große Erfolg des jüdischen . Sports alles überragte und bei allen Zuschauern einen nachhaltigen Eindruck hinterließ, brauchten sich die. anderen Meister und Meisterinnen ihrer Leistungen keineswegs zu schämen. Trotz Abwesenheit einiger der Besten, wie Henoch-Berlin, Klabor-Bochum und Burg- Duisburg, die dio Leistungen im 400-m-Lauf, im Kugelstoßen und Diskuswerfen fraglos heraufgeschraubt hätten, zeigten alle augenfällige Verbesserungen, selbst gegenüber dem Verbandskampf und erwiesen sich als würdige Repräsentanten der 19 000' im RjF- Sportbund geeinten Sportler. ' .... Als erfolgreichster. Lahdesverband qualifizierte sich erwartungsgemäß Berlin, der durch die''.Bor fjlne t' Sportgemeinschaft 1933 vertreten war und von 23 ausgeschriebenen Meisterschaften allein 13 Siege, acht zweite und fünf dritte Plätze durch seine Aktiven mit Beschlag belegte. Ein wertvoller Preis des Vorstandes der Berliner Jüdischen Gemeinde ward ihnen für ihre Arbeit schöner, Lohn. Neben den Staffeln, von denen die 4x400-m-Stäffel um den Ehrenpreis des. Central-Vereins, ebenso wie die Sprintstaffel für Frauen von den Mannschaften der BSG 33 mit "ziemlich großer Überlegenheit, die 4XlOÖ-m-Staffel für Männer jedoch von den Aachenern, bei denen Salmang ein überragendes Rennen lief, vor den ersatzgeschwächten Berlinern gewonnen wurde, sind zu erwähnen der vierfache Erfolg Hildo Finkensteins, der hervorragende Doppelsieg, von Klaus W ic n s k o w i t z und der dreifache Erfolg des besten BjF-Mehrkämpfers P r e i ß - Breslau. Hilde Finkenstein, die sich im 100-m-Lauf von Frl. Alsberg- Bonn, die 13,1 lief, geschlagen geben mußte, siegte dagegen im! Weitsprung, im. Kugelstoßen,. Diskuswerfen und vor allem auch im Dreikampf, der ihr ganz überlegen zufiel. Klaus..Wienskowitz- Berlin zeigte in seinen, beiden Läufen, sowohl über 1500. m als auch über 5000 m weitere Verbesserungen und blieb, allein auf weiter Flur, in neuen Rekordzeiten Doppehheistor. Schwerer hatte es da schon Preiß, ehe er den Sieg im Sechskampf errungen hatte. Nach der fünften Konkurrenz lag noch Mundstock-Berlin, der neue Meister im Diskuswerfen, knapp in Führung, und erst W 800-m-Lauf gelang es dem .Breslauer, den taktisch recht unklug laufenden Muhdstock abzuschütteln und mit wenigen Punkten Vorsprung Sieger zu bleiben.. Dritter wurde dank eines glänzenden 800-m-Laufes der Hamburger Reyorsbach. Im Kugelstoßen und im Speerwerfen in neuer Rekordweite von 47,79 in gelangen dem sympathischen' Breslauer noch zwei weitere Bchöne Siege. Nach wie vor bleiben die Sprintstrecken das Schmerzenskind des RjF. Hier muß schnellstens für geeigneten Nachwuchs gesorgt ^worden. Die 11,5 Sek., die S e h i 1 d - Dortmund für 100 m und selbst die noch annehmbare 200-m-Zeit von Salmang-Aachen mit 23,2 Sek. bedeuten für den Sportbund gewiß keine. Empfehlung. Während in: den Mittelstrecken die Linie des Verbandskompfcs beibehalten wurdq — Fröhlich über 400 m und Bergmann! über 800 ra blieben mit ansprechenden Leistungen erwartete Sieger —• scheint es nun auch in den Sprüngen weiter aufwärts zu gehen. Den Weitsprung "gewann zwar P o 1 a k - Frankfurt mit der . Vörkampfleistung von 6,35 m knapp vor Salmang und Schild, den besten Sprung, der gleichzeitig neuen Rekord bedeutet, erzielte jedoch M bri - Bonn, der in dio Sechskampfwcrtun^ 6,52 m sprang. Im Hochsprung belegte Paul Yogi Mayer mit 1,68 m den ersteh Platz. Nur knapp riß er die Latte bei einem Rekordversuch über 1,71 m. Ergebnisse der Meisterschaften: . Hlumor: 100 m: 1. Schild-Dortmund 11,6, 2. Salmang-Aaohon 11,6, 8. Leyeer- Duiaburg 11,7.'— 200 m; 1. Salmang-Aaohen 23,2, 2. Loysor-Duiaburg 23,6, 3. Metjger-Fttrth 24,1. — 400 m: 1. Fröhlioh-BSG 33 63,1, 2. Frohsinn- Boohum 63,9, 8. Wind-Köln 64,6.,— 800 m: 1. Bergmann I-Berlin2:Ö4,8, 2. Fröhlioh-Borlin 2;08, 3- AHsohüler-Frankfurt 2:09. 1600 m: 1. Wiens-.' kowitt-Berlin* 4,19,2, 2. Fucha-Berlin 4:27,1, 3. Abt-FrankJurt 4:34. — 6000 m: 1. Wienakowiti-Berlin 16:50,8, 2. Abt-Frankfurt 17:07,2, 8. Kooh- Neuer Fußballßeg Hakoahs Zu einem weiteren Sieg in der neuen Saison kam. die erste Hakoahmahnschaft am Sonntag in ihrem Spiel gegen den B'rudcryerein Hngibor. Vor einer erfreulich zahlreichen Zuschaucrmenge zeigten beide Mannschaften ein schönes, vor allem Btcta faire» Spiel, das in wohltuendem Gegensatz'zu den oft, zu harten Spielen der. vergangenen, Saison stand. Schwerer als das nackte Resultat es besagt, hatte Hakoali zu kämpfen, ehe die sich tapfer wehren-. den Hiigiboroner, die noch dazu mit Ersatz für ihren guten Mittelläufer antreten mußten, bezwungon waren. Nachdem Haltoah durch Straßburg in Führung gegangen war, konnte kurz nach der PauBO Fachlor für Hagibor den Ausgleichstreffer anbringen. Dem Rechtsaußen der Hakoahmahnschaft, R i ng e 1, * blieb es dann vorbehalten, durch zwei schöne Tore den Sieg seiner Farben, der dem Spielverlauf nach verdient war, sicherzustellen. In den Spielen der unteren Mannschaften dominierte Hakoah wie folgt: Hnkoah n — Hagibor II 3:2, Hakoah IH — Hagibor III 5:0, Hakoah IV — Hagibor IV 2:0, Hakoah Alte Herren — Hagibor Alte Herren 4:2, Hakoah 2. Jugend —' Hagibor 1. Jugend 1:0, Hakoah 1. Schüler —. Hagibor 1. Schüler 2: 4, Hakoah „ 3. Schüler— Hagibor 2. Schüler 1:3, Hakoah 4. Schüler — I ISK Schüler 0:1. Überrafchung im Handbäll In einem Gesellschaftsspiel standen sich am Sonntag auf dem Grunewaldsportplatz dio ersten Mannschaften des ISK und des Bar Kochba-Hokooh gegenüber; Die Bar Kochbaner, die mit Ersatz für die. Gebrüder Spandau antraten, konnten in ihrem Spiel noch gor nicht gefallen und mußten zu aller und auch wohl zur größten eigenen Überraschung den eifrigeil' und sehr verbesserten ISK-Leuten mit 5:6 knapp den Vortritt lassen. Bar Kochbn II — ISK II 5:1, Hagibor 1.. Frauen — ISK 1. Frauen 1:0. .' . Vom Internationalen Füßballturnier des ISK Das Intci^itionalc Fußballturnier, das der ISK vor 14 Tagen aut dem Grunewaldsportplatz in Anwesenheit von etwa 1500 Zuschauern-veranstaltete, und über das wir in der vorigen Woche . leider, nicht berichten konnten, wurde nach spannenden Kämpfen von der Mannschaft der Berliner Hakoah gewonnen. Die Berliner zeigten sich im Vorspiel Hagibor-Prag nach hartem- Kampfe nur 1:0 ^überlegen, nachdem , es bei Halbzeit noch 0: 0 gestanden hatte, und blieben dann auch im Spiel um den Tumier- sieg gegen die Kopenhagener Hakooh mit nicht weniger als 6: 0 erfolgreich. Der ISK, der eine recht gute Rollo hu diesem Turnier spielte,' verlor: am Vormittag gegen die Kopenhagener nur 0:1 und konnte dann am Nachmittag gegen Hagibor-Prag ein beachtliches 1:1 Unentschieden herausholen. ' ' Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch einige Ringkämpfe zwischen Hakoah-Kopenhagen und JBC „Maccabi" ausgetragen. Die Dänen waren hier ihren Gegnern überlegen und konnten alle Kämpfe für sich entscheiden. Berliner Vorfchau Tennismeisterschaften des Deutschen Makkabikreises ~Der Tennisclub. Bar Koohba führt voni kommenden Donneistap: bis Sonntag auf seinen Plätzen, in .der Leibnizstroße ■ die diesjährigen Deutschen MakCabimeistcrschaften im Tennis durch. Neben der gesamten deutschen Makkabiklasse, mit Lieber, Dr. Plaut und Buchwalter, Frau Fricdleben,: Frau Hemp und Frl. Gutmann an der Spitze, werden auch eine Reihe ausländischer erstklassigster Turnierspieler an der Veranstaltung beteiligt sein und ihnen den Stempel eines hochrangigen Tonnisereigm'sses aufdrücken. Bestimmte Zusagen liegen Bereits von einer tschechischen Mannschaft, einer lettischen, einer ungarischen " und einer rumänischen Vertretung vor. Nicht ausgeschlossen, daß auch Hecht, der tschechische Davis-Cup-Spieler, in Berün sein , wird. -' '. jV' Schlußsportfest des Bai Kochba-Hokoah Auf dem Gruncwaldsportplatz veranstaltet der Bar Kochba- Hakoali ein allgemeines leichtathlotisches Schlußsportfestverbunden mit •JuMndwettktapfetf'-ünter^'Teima starken Mannschaft des Bar Kochba-Leipzig. \ V Fußball BSG 33 — "Hagibor Auf dem Latte-Sportplatz in Niederschönhauseh, stehen sich am Sonntag die BSG 33 und Hagibor mit. 6 .Mannschaften in einem Klubkampf gegenüber. Das aufschlußreiche'Spiel der ersten; Mannschaften beginnt um 17 Uhr. / Hakoah — ISK - Auch Hakoali und der ISK werden Bich mit je 6 Mannschafton - in einem Klubwettspiel gegenübertreten. Gespielt wird auf dem - Sportplatz am Schäfersee. Das Spiel der ersten Mannschaften beginnt um 16.30 Uhr. > . JBC Maecabl auf Reisen ' Zehn Maccabiboxer werden sich am 1, September auf eine Wettkampftourneo begeben und in Olmütz, Zhn und ■ Vitkbvice an den Start gehen; -■■■■:.«•' . . ' Hsuptschrlltlelter: Dr. E u gje n Tannenbaum, Berlin - Wilmersdorf. Leiter 4« Anzeigen-Abteilung und vetantwortltcb fBr den lahtlt der Anzeigen: Hilde Rosenthal, Bln.-Wllmersd. — DA II 2500. Zur Zelt Ist Preisliste Nr. 3 .. gültig. Verlag: Verlagsgenossenschalt In Deutschland analatlger Juden zu Berlin eQmbH., Berlln-Charlottenburg 2, Blolbtreustraße 2. Druck: Sonnendruckerei ' OmbH. (FelU Wo»), Berlln Cbailottenburg 4.