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Jüdische allgemeine Zeitung · 1935-04-03 · 14 (3.4.1935) · page 7

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische allgemeine Zeitung
Volume
15 (1935)
Issue
14 (3.4.1935)
Date
1935-04-03
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
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J Wofianddas erfte Judendenkmal? Audi Adam und Eva haben ein Standbild Die Sitto, bedeutenden oder von der Mitwelt für bedeutend gehaltenen Persönlichkeiten ein Denkmal zu setzen, ist uralt. Sie geht auf die Mythologie zurück, und -wie man die GOttor durch Statuen nachbildete und ehrte, so tat man es auch denen, für die . man eine Art von göttlicher Verehrung empfand. Außerdem war es der Wunsch, das Bild und die Taten pincs bedeutenden Menschen auf die Nachwelt zu bringen und ihren Ruhm aus der Vergänglichkeit des Irdischen zu erlösen. Die Juden kannten keinen Götzendienst, wenigstens war er ihnen religtonsgesotzlich auf das strengste verboten. Eino bildliche Gottdarstellung war unmöglich nach dem zweiten der zehn Gebote: „Du sollst Dir 'kein Bildnis machen von dem; was im' Himmel oben, auf der Erde unten und unterhalb des Wassers ist". Au«' diesem Grunde hat man auch den großen jOdiBchen Königen, den Propheten .und auch nicht Mose, dem Führer Und Gesetzgeber, Dcnkmöler gesetzt. Denkmaler für Juden stammen erst aus einer Zeit, ala die mögliche Verschmelzung von Heldenverehrung und Vergötterung bereits ausgeschaltet war, das Denkmal also nur mehr den Zweck hatte, der Nachwelt als eine ehrende und künstlerische Erinnerung'zu gelten. Im allgemeinen begnügte man sich damit, etwa die Wcrko und Taten eines hervorragenden jüdischen Gelehrten auf dem Grabstein zu rühmen. Als Ausnahme mag das gewaltige Standbild des „hohen Rabbi Löw" gelten, des Schöpfers des sagenhaften. .Golem. Das Monument steht voe dem neuen Rathaus in Prag, ein Schmuck und Wahrzeichen der alten Stadt. Mit dem Eintritt der Juden in die universelle Weltkultur findertc sich das. Die Vereinigten Staaten waren dos-erste;Land, dos Juden Denkmäler setzte. Welches das erste Judendenkmal überhaupt war, ließe sich vielleicht feststellen: eine genaue Notiz darüber fehlt. Amerika hat seine Originale: ein Mister Brady ließ in seinem Park ' ein Denkmal von Adam aufstellen, und ein Mr. Quillen, der davon hörte, beeilte Bich, /+• seinen Garten mit einem Marmorstandbild der Stammmutter E v a zu schmücken. " ■ .s poch das Bind Dcnkmalscherzc. Eine besondere Ehrung wurde jedoch dem früheren Oberbürgermeister von Patcrson, Nathan B a r n c 11, zuteil. Ihm wurde noch zu Lebzeiten, im Jahre 1925, Von seinen dankbaren Mitbürgern vor dem Rathaus ein Denkmal errichtet. Barnett ist vor einigen Jahren als ^Neunzigjähriger gestorben. In Washington A wurde kürzlich .das erste Denkmal für einen Juden aufgestellt: für Oskar Str.aubs, der wiederholt als Minister und als Botschafter in der Regierung der Vereinigten Staaten tätig war und sich nicht nur als Politiker, sondern auch als Philanthrop einen weit über die Grenzen Amerikas hinaus geachteten Namen erworben hatte. Sein steinernes Abbild 'steht' nun auf einem der schönsten Plötze der Bundeshauptstadt. In Glovcrsville befindet sich das Standbild von Lucius N. Littauer, einem Philanthropen großen Stils, dem die Stadt , viele wohltatige Einrichtungen zu danken bat, : Wer nachL.Londpn kommt, der wird das große Monument Disraclis (Lord Bcaconsfield) nicht unbeachtet lassen. Es vergeht kein Geburtstag dieses bedeutenden englisch-jüdischen Staatsmannes, an dem nicht an 'dem Denkmal eine feierliche Kranzniederlegung stattfindet.' Durch die vor wenigen Monaten erfolgte Denkmalsenthüllung für den französischen Rabbi Abraham Bloch wurde dio Auf- ' merksamkeit auf die Denkmäler von Juden in Frankreich gerichtet. Ihrer gibt es eine ganze Anzahl: in Poris stehen das Denkmal des Dichters Louis R a t i s b o n n e ,. des Kriegshelden Leutnants Braun, des berühmten Pädagogen iitkf Begründers der Mädchenlyzeen Comille See; und noch andere. In Nimes erhebt sich die — Statue von,Bernhard Lazare, die von der Stadt zum Andenken , an den großen Menschenfreund errichtet wurde. Straßen sind zu vielen Dutzenden nach hervorragenden Juden benannt — es gibt wohl wenige Länder, in denen es nicht solche otroßen gibt. Einzelne Juden sind vielfach verewig^, so z. B. Spinoza, der nicht nur in seiner Heimatstadt Haag ein pompöses ■ Denkmal auf einem der verkehrsreichsten Plätze besitzt, nach dem in vielen Ländern auch Straßen benannt sind. In 11 a 1 i e n wurden erst kürzlich unter großen faschistischen ".,..' Ehrungen zwei Denkmäler für junge Juden errichtet, die im Kampfe für die faschistische Idee gefallen-sind und als faschistische Märtyrer gefeiert Nicht nur Bücher — auch Denkmäler haben ihre Schicksale —, die eigenartigsten hatten wohl dio von Heinrich Heine. Eines der schönsten Denkmäler des Dichters hotte die unglückliche Kaiserin Elisabeth von Österreich im Park ihres Märchcnschloascsouf Korfu aufstellen lassen. Bekanntlich wurde nach dem schrecklichen Ende der Kaiserin das Schloß von Kaiser Wilhelm II. erworben, der das Hcinedcnkmal entfernen ließ. Die Heimatstadt Heines — Düsseldorf — stand jahrelang im Streit um ein Hcinedcnkmnl, das schließlich in New York Beine Aufstellung fand. Ein anderes wurde in Hamburg errichtet, dos im dortigen Stadtpark stand und Ende 1933 entfernt wurde. Beseitigt wurde auch das Heine- Denkmal in Frankfurt a. M. In Paris trägt das Grab Heines ein sehr künstlerisches Denkmal des unglücklichen Poeten. Die zur Zeit Heines in Paris gefeierte jüdische Schauspielerin Rachel wurde auch in Berlin durch ein Standbild geehrt: kein Geringerer als der Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV. hatte in Erinnerung an ein Gastspiel in Berlin das Standbild der Künstlerin ■ in ihrer Rolle als Athalie auf der Pfaneninsel aufstellen lassen. Damals — es war der 15; Juli 1852 — 'befand sich auch Zar Nikolaus I. in Berlin, der so entzückt war, daß tr die Rachel dringend einlud, nach Petersburg zu kommen, übrigens verliebte sich damals Prinz Georg von Preußen so in die Künstlerin, daß er ihr Bogar einen Heiratsantrag machte. Bei Fontane kann man eine Schilderung dieser Rachel-Gastspiele nachlesen. Iii Paris trägt die prächtige Avenue Rachel den Namen der großen Schauspielerin. - Namen aufzuzählen von jüdischen Männern und Frauen, denen man Denkmäler errichtet oder nach denen man Straßen benannt hat, würde Spalten füllen. Ihre Zahl ist viel größer als man anzunehmen geneigt ist. /-<" iftl^L Denkmäler setzt man angeblicTr^Ür*dic',''k"crtcii, in Wirklichkeit geschieht es aber für die Lebenden. Sie sollen derer nicht vergessen, deren Leben mehr war als ein vergängliches Schattendasein. Aber wenn ihre Leistungen ^nur ihrer Zeit und nicht darüber hinaus dienlich waren, dann wird auch ein Denkmal keine Erinnerung an sie wachhalten, und man wird achtlos an den Gebilden von Erz und Stein vorübergehen. Diejenigen aber, die Wertvolles leisteten auch für spätere Zeiten, sie bedürfen keiner Standbilder und keiner Straßenbezeichnungen. Wilhelm Hein sc, der Dichter des Ardingnello, sagt: „Das ist ein elendes Volk an Heldenmut und Verstand, wo bei jeder Kleinigkeit eine Ehrensäule muß aufgerichtet werden", und der durch kein Denkmal, sondern durch Beine Werke unsterblich gewordene Horaz spricht voll edlen Dichtcrstolzes: „Exegi monumentum oere perennius (was ich schuf, steht als Donkmol ewiger als Erz)." ' J Dr. S." Elbe. ' <MllL (hu^OMiMimt Eb verlobten sich: Herr Geoffrey Heitmann (New York) mit Frl. Anita Warburg (Hamburg). — Herr Kurt TockuB (Bamberg) mit Frl. Herta Simon (Uersfeld). — Dr. jur. Fritz Grübel (Leipzig) mit Frl. Lisa Mukus Cohen (Bremen). — Herr Walther Tiefenthal (Danzig-Bremen) mit Frl. Hilde Jordan (Danzig- Longfuhr). — Herr Alfred Stoppelmann mit Frl. Else Goldschmidt (Hamburg). — Herr Leo Mühlgay mit Frl. Nelly Weis (Frankfurt a. M.). — Herr Pinkus Frenkel (Altona) mit Frl. Lotte Tugendhaft (Hamburg). — Herr ErnBt Spiegel (Düsseldorf) mit Frl. Trudl Scbaumberg (Kirchhain/Marburg). — Herr Fritz Nuß-, bäum (Hildeshehn) mit Frl. Liselotte Herz (Bochum i. Westf.). — Herr Walter Berghausen (Hamm i. W.) mit Frl. Edith Schragcnheim (Verden/Aller). — Herr Willy Dombrower (Breslau) mit Frl. Jenny Gotlhelf (Gleiwitz). Es vermählten flieh: Herr Fritz Wendriner.und Frau 'Else geb. Joseph (Berlin). — Herr Bernhard Möddel und Frau Rita geb. Bibo (Berlin). — Herr Raymond Weil und Frau Margot geb. Pfifferling (Paris-Marly le Roi). — Herr Ludwig Adler und Frau Ilse geb. Schönmüller (Frankfurt a. M.). — Rabb. Emanucl Königshöfer und Frau Ruth geb. Goldschmidt (Dresden). — Herr Joseph Schlesinger und Frau Edith geb. Levy (Homburg). — Herr Ludwig Zuckcrmann und Frau Fonni geb. Goldberger (Fürth i. B.). — Herr Hugo Tronslatcur und Frau Doris geb. Mendelsohn (Berlin). — Herr Emst Kern und Frau Grete geb. Simon (Neustadt a. H.) — Herr Siegfried Markus und Frau Irma geb. Wolff (Berlin). — Dr. Rolf Fabian und Frau Elsbeth geb. Guggenheimer (Augsburg). %rjyet*lu2i/-(fad. l/l/ortt-: Bt„tt Rfuman *n c'ncm unserer Krankenhäuser hatte ich oiuw Diumen jQng8t Vcailcho m macnen ^„^0 daDC; in verschiedenen Zimmern feststellen, mit welchem Aufwand von Geschmack und Mitteln dio Besucher vorsucht und vermocht hatten, den Patienten aufmerksam zu sein. Bonbonnieren, Stickereien, Gebäck und vor allem wieder eine Fülle' prachtvoller, aber leider mehr oder minder rasch verwelkender Blumen füllten dio Zimmer der Kranken. überdenkt man einmal folgendes: Welche Summen werden Tag für Tag dadurch aufgewendet, daß man unsem Kranken mit Blumen und anderen schönen Dingen Freude zu bereiten versucht? Zweifellos: es handelt sich da um einen Bchönen Brauch und seine Erörterung in diesen Spalten soll nicht den Sinn haben, ihn völlig zu beseitigen, sondern allein ihn zeitgemäß zu wandeln. Man bedenke nämlich weiterhin: Welche Geldmittel heute notwendig sind, um den unerläßlichsten Anforderungen unserer Wohlfahrtsüistirutionen, der Arbeiten von Hilfe und Aufbau gerecht zu werden I Sollte es nicht möglich sein, dio Beträge, dio heute för Blumen und ähnliche Aufmerksamkeiten aufgewendet werden, unseren Wohltütigkcitscinrichtungcn zuzuführen? In vielen Gemeinden ist man erfreulicherweise heute Bchon völlig davon abgekommen, zu Hochzeiten und Jubiläen kostspielige Telegramme zu senden, von denen man früher, in besseren Tagen, gemeint hat, sie seien unentbehrlich: sie werden durch Ablösungskarten für gute Zwecke ersetzt, und wir haben noch nio vernommen, daß ein frohes Paar an seinem Fest etwa weniger Freude gehabt hat, weil an Stelle der amtlichen Telegramme einige Dutzende von Ablösungsschcincn auf der Tafel lagen. So sollte es nun, in dieser Zeit ungeahnter wirtschaftlicher Not, allf;cmeincr Brauch werden, bei allen Anlässen, da man sich froundich und aufmerksam erweisen will: die zugedachten Gaben abzulösen. Es wäre durchaus denkbar, daß der Zcntralausschuß füi Hilfe und Aufbau künstlerisch ausgestattete Schmuckblättcr herausbrächte, die u. a. bei den Gemeinden und den Pförtnorn unserer Krankenhäuser erhältlich wären, Blätter zu einem Mindestpreis oder zu gestaffelten Preisen, die man dem Kranken ans Bett bringt. Die Freude, so mit zu einem guten Werk geholfen zu haben, müßte für jeden mindestens ebenso stark sein, wie die an schnell dahinschwindenden Blüten. Diese „Ersatzgaben" könnten natürlich auch bei anderen Anlässen Verwendung finden. Als ich neulich eine Achtzigjährige an ihrem Ehrentag besuchte und Bie inmitten eines reichen Berges von Blumenstöcken sprach, zeigte sie mir mit Stolz einen Briefumschlag, in dem zehn Mark logen, mit den Worten: „Schon Sic, das brachte mir Dr. F. als Gratulation, weil er weiß, wie gern ich in dieser schweren Zeit Armen helfe; diese Gabe erfreut mich mehr als all diese herrlichen Blumen zusammen — hierfür sind die Zeiten jetzt zu schwor geworden." Ich glaube, daß wir diese schöne Einsicht in dos Gebot der Stunde von den deutschen Juden erwarten dürfen. Hans Lamm, München. Ein Sohn wurde geboren: Herrn Alfons Miodownik werden: Duilio Sihigaglia und Gino' Bo la f f i. Bei den,<-, und Frau Gerda geb. Blumenthal (Gleiwitz O. S.^. — Herrn o anläßlich der Denkmalsenthüllung erfolgten Feierlichkeiten er-"" ** * " '■■>■*£*.: schienen der Rabbiner und der gesamte jüdische Gemeindevorstund im schwarzen Faschistenhemd. Auch in Deutschland gibt es — oder vielmehr gab es — Denkmäler und Büsten, die zu Ehren und zum Andenken an hervorragende Juden errichtet, und Gedenktafeln, die an den Stätten angebracht wirden, an denen der Gefeierte geboren war, gewirkt hatte oder, gestorben ist. . - 1 Moses Mendelssohn wurde in seiner Vaterstadt Dessau und in Berlin ein Denkmal errichtet, Hermann Cohen, dem Marburger Philosophen und Kantforscher, ehrten an mancherlei Plätzen Tafeln in Stein und Erz; L. L. Zumenhof, der jüdische Schöpfer der Weltsprache. Esperanto, hatte m Remerz in Schlesien ein Standbild, und auch in anderen Orten Und Ländern hat man auf solche Weise sein Andenken geehrt. In Mannheim wurde eine Büste von Ernst Losser, dem Entdecker des „Insulin" errichtet. . David und Frau Regina Groß (Homburg).. —. Herrn Ernst Braunschweiger und Frau Olli geb. Löb (Hamburg). Eine To cht« r wurde geboren : Herrn Hans J. Meyer und .Frau Leni. geb. Ahrenholtz (Hamburg). — Herrn Dr.-Ing. Fritz Lebrecht und. Frau Lilli geb. Jacob (Frankfurt a. M.). — Herrn Fritz -Mannheim .lind Frau -Ilsegeb. Lippmahn- (Breslau). Es.starben: Fräulein Irma Cohn (Berlin). — Frau Grete Zickel (Hamburg). —. Dr. jur. Emil Sluzewsky (Bln.-Wannsee). — Frau Babette Lion (Niederwerren). — Dr. Willy Wolff (Hess.- Lichten'au). — Herr Siegmund Grünebaum (Paderborn). — Herr Simon Cohn' (Berlin). — Herr'Louis Hamburger (Würzburg). — Herr Hermann Eisenstaedt (Treptow .a. d. Rega)..—> Frau Clara Landauer (Stuttgart). — Herr Adolph Meyer (Rheydt). — Herr Eugen Graetzer (Gleiwitz). — Frau Rachel Pels (Magdeburg). — Herr Joseph Baer (Berlin). — Herr Alfred Margoninsld (Berlih- Charlottenburg). — Herr . Eduard Weißberger (Chemnitz). — Frau Alice Bensheimer (Mannheim). m CXsWPf? IKr? „ZeltgeiiÖßslsohe Musik verschiedener Länder." In der Muaiksohulo Huna Baer, Hotzstraßo 80,' findet am 13. April, 8 Uhr abendsi ein 'Konzort statt, boi dBm Erika Storm, Kurt Opponhoimor, Fritz Wallenberg und Hans' Baer mitwirken. Dr. Oskar Guttmann spricht über „Die Quellen der neuen Afuaik", IMndols Oper Julius Caesar" gelangt in einer Veranstaltung der Künstlerhilfe am 15. April, 20.15 Uhr, in der Berliner Singakademie zur Aufführung in Konzertform. £0 wirken mit:«Wilhelm Guttmann, fernor Hildegard Lindt, Marianne Schossland-Losoh, Richard Dresdener und Kurt Kahmer . von der Opo rage me mach aft der Künstler hilfe. Es spiolt das Kammerorehester der Künstlerhilfo, Dirigent Ernst Ewald Gebort. Teresa Gereon, dio früher an der Berliner Krolloper tätig waiy wurde vom Kulturbund (Danziger) für eine Anzahl von Gastvorstellungen in den Monaten April und Mai gewonnen. Teresa Gerson wird die Partie der „Abigail" in der Oper Nabucco von Ve.rdi alternierend mit Ruth Wolffroim singen. Dr. Lati Weltmann, unseren Lesern oJb Mitarbeiter bekannt, bat ejnen Literaturzirkel über deutsche, jüdische und auslandischhe Neuerscheinungen eingerichtet. Auch kuastgeschichtliche Einführungen sind vorgesehen. Klavierabend Stefan Antal Mit einem ausgesprochenen Virtuosenprögramm bestritt Stefan Autal seinen Abend im Logenhaus Kleiststraßc, und man muß allein schon die technische Ausdauer bewundern, mit der er vierzehn der schwersten Chopin-Etuden. nacheinander herunterspielt. vor¬ Pianist zenn uer öcuweröicu \uiiuuiu-£ii,uucil..iuiuicxuuuucs. uimwiWU^ Freilich, der letzte Schliff'war nicht immer gleichmäßig handelt, und auch im Dynamischen sollte der hochbegabte Pii noch auf stärkere Differenzierung bedacht Bein; manches pianissimo .war, nicht genügend auageprflgt.. Aber der rechte klavieristische Griff ist da, und so blieb im ganzen ein günstiger ttv /1____1. j __. ■ /_i__• t.. ty7 ___.,..h»._r.x* n»M Eindruck, der eine erfolgreiche Weiterentwicklung verspricht. Der große Beifall erzwang mehrere Zugaben. : H. 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Hirtl« Ouapil Wilmersdorf, Kaiserallee 48 H 6 Emierplitl 0425 Eine Bitte an alle Leser: Bevorzugen Sie unsere Inserenten! Zurdtdc Prof. Dr. R. Ehrmann FRANZ H I LL A »SOHN WlenerHerrenmoden Rankestraße 7 Ecke Augsbargtr Strafft. Ftnapnchtr: ] 1 Bismarck 3m. §as>tstättQH Tanz-Kaffee Trianon W 30, Baynbtfc« Platt 1 * Inhaber $. Borastein Mitglied der tödlichen Oemelnde Tlgllcb. nachmlttaga und ebenda Tanz. Fflr Vereine, Hochleiten, Geburtstage, Konfirmationen uew. ateheu aeparate ftlume zur Vertagung # EntkUulge Oesterrelchücherjngefiache Küche zu ganz billigen Prelieu_ 4M TANXKAPKLLS: HANS QKBRT CoBtlitorei-Caf« Franz WeaUtti (früher M. Dobrig) am Spittelmarkt 15 erwartet Ihren Beanch AHee In bester Qualität Ad Merkur 2065 Caf«J Uhlandeck KurfOratancUmrn 31 ■. anganehaer AafeaUult Koruirtmuflkl Tarul ökf Siamm&ino Hotel Hemer «n Zoo 1 Mi SUmme»«n RM. 1^0 ■ Kaffee - Konditorei 1 Brida« Skat| Emser Cidttsplele am. Ludvtgalachplatz Dienstag bU Donnerstag: Ab Freitag:

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