Jüdische allgemeine Zeitung
- Journal
- Jüdische allgemeine Zeitung
- Volume
- 15 (1935)
- Issue
- 11 (13.3.1935)
- Date
- 1935-03-13
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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ALLGEMEINEN' Olympifche Spiele und Juden / Von PAUL YOGI MAYER Alto Berichte erzählen, daß man bei den 152. Olympischen Spielen des Altertums die Festgesandtcn des jüdischen Volkes feierlichst empfing, und die jttdiache Geschichte berichtet von Merodes, daß er Stadien in Palästina bauen ließ, Spiele finanzierte. . Als in der Neuzeit, 1894, der junge Franzose Baron Pierre de ■ Goubertin die Verwirklichung des Gedankens der olympischen Spiele „als eine immer wiederkehrende Zielsetzung des modernen Sports" .{orderte, wurde damit eine zweite Epoche in der Geschichte der olympischen Spiele eingeleitet, bei denen Juden nicht mehr als Volk, Bondern nur als Staatsbarger ihres Vaterlandes teilnahmen und siegten. * Auf den Tafeln, die in den Baumen der in Berlin zurzeit stattfindenden Olympia-Ausstellung1 den Besuchern die' Namen derer künden, die bei den Olympischen Spielen für Deutschland siegten, die goldene Plakette als höchstes Siegesieichen errangen, sind auch die Namen jüdischer Sportler verzeichnet Wir lesen:' „Die deutschen TrSger der goldenen Plakette I. Olympiade Athen, 1896: Sieger am Barren: Ai Flatow", und an Deutschlands erstem Mannschaftssieg bei den Olympischen Spielen, den eine' Turnriege --errang, waren Gebrüder Flatow entscheidend beteiligt. Auf der Tafel der IX. Olympiade zu Amsterdam finden' wir wieder den Namen einer Nichtarierih: ' ,;HeleheM a y e r: siegte im Florett der Damen" und errang dabei .eine der 11 Gold-' -plakctten der deutschen Meisterschaft; ein Nichtnrier B fi r gewann das Segeln für Deutschland. Und so wie in den deutschen Reihen waren auch in anderen Lundermannschaften Juden, die für ihr Vaterland zu; siegen wußten, ganz abgesehen von den vielen, die als zweite und dritte silberne und bronzene Plaketten errapgten oider sonst ehrenvoll ihr Land vortraten: Dio goldene Plakette des Siegers errangen: Im Fechten: N. Cohen, Dr. Fuchfs (Ungarn) 1908 und 1912 im Säbelfechten. .' - "' In der Leichtathletik;: ^Prinatoin (USA) 1904, 1908 im Weitsprung; Abrahams (England) 1924j im 100-m- Lauf; Carr (USA) 1932, im 400-m-Lauf; Hampson (USA) 1932, im 800-m-Lauf; Frl. Coope 1 and (USA) 1932, im Diskuswerfen. Im Schwimmen: Hajos (Ungarn); B r o d y und F a - z e k a 8 (Ungarn) 1932, aus der Siegermannschaft im Wasserball. Wintersport: Irving Jaffce (OgA) 1932, Olympiasieger im Eisschnellauf über 5000 und 10 000 m. Wenn im Jahre 1936 auf dem Reichssportfcld zu Berlin die Mannschaften aller Nationen bei den XI. Olympischen Spielen hinter ihren Fahnen einmarschieren und die begeisterten Zurufe von Hunderttausend sie begrüßen, werden unter diesen Kämpfern, genau so wie bei den vergangenen Spielen, jüdische Sportler sein; die für ihr Heimatland zu-siegen gewillt sind.' Einer wird für sie sprechen: „Wir schwören, bei den Olympischen Spielen ehrenhafte Kämpfer zu Bein und die Begeht der Spiele zu achten. ' Wir nehmen teil: in ritterlichem Geiste, zur Ehre unseres Vaterlandes und zum Ruhme des Sports." * Als die amerikanische Mannschaft ihre Zusage zur Teilnahme an den Olympischen Spielen abgab, geschah dies auf die deutsche Erklärung hin, daß der olympische Grundsatz des gleichen 6Unrechtes aller Sportler der Erde gewahrt "werde; und daß daher den jüdischen Sportlern in Deutschland dir gleichen Möglichkeiten und die gleichen Rechte zur Teilnahme in den Olympischen Spielen in den Reihen ihres Lahdes Deutschland gegeben .wurden; .' * Die sportlichen Aussichten für eine Teilnahme jüdischer Bpörtler wurden bisher weitaus überschätzt. ."; .AufGrundder 30-Besien^Liste der Leichtathletik, die der Reichsbünd für Leibesübungen veröffentlicht hat,' würde Grctcl Bergmann fRjF^Stiiligart) mit einer Leistung von 1,55 m an die 1:—5; Steile einzureihen sein, "Werner Schattmahn (Baf Kochba-Berlin) mit einer Zeit von 10,8 Sek. für 100 m an 16. bis 32. Stelle, Kurt Sternlieb (Bar Kochba-Breslaii) mit einer Zeit.von 22,5 Sek.fftr jZOO m an 35. Stelle, und Franz Orelers (HakoalirKöln) 40Drm-Zeit. von'51 Sek. langt ebenfalls weht für die 30-Bestcn-Liste. - * ' . So ist das Schwabenmädel Grfetel Ber gmann auf Grund ihrer: Leistungen zurzeit dio aussichtsreichste Olympia-Hoffnung der .deutschen Juden! Im Fechten dürfte der Offeribacher RjFr8porlle'r , Fritz "Stark ' (ehem.1, deutscher Juniorenmeister), im Gewichtheben.Max S'e Ii gmann (TSV, Schild-Frankfurt a. M.) m'; Frage-kommen. ' ' '■ \" •Vorausgesetzt, daß.''dio kommode Saison in einem weitaus größerem Maße als bisher jüdischen Sportlern SürtmogUchkcitcn gegen starke Gegner bei günstigeren Platzbedingung c n bietet, ist noch cino erhebliche Leistungssteigerung auf allen Gebieten zu erwarten, so vor allem bei der Leichtathletik und im Schwimmen. Aber noch ist keine Entscheidung gefallen! Nicht . die Begabung allein entscheidet, sondern vor allem der Fleiß, die Systematik des Trainings und der Wille zum Sieg. Die olympische Glocke tönt: „Ich rufe die Jugend der Wehl" Daß einer von Uns zur Teilnahme an den Olympischen Spielen befähigt sei, ist unser Wunsch, sein Sieg unsere Hoffnung. Berliner Sport JTSC 05 Berliner Frauenmeifter Bar Kochba nach hartem Kampf 3:2 gese h logen Um die Berliner HondballmciBtcrschaft der Frauen standen sich am letzten Sonntag auf dem Grunewald-Sportplatz die beiden Abteilunpsmeister JTSC 05 I und Bor Kocliba I gegenüber. Nach flottem Spiel, das den Bar Kochba in verbesserter Form, den JTSC stark ersatzgeschwächt sah, siegte die RjF-Mannschaft mit 3:2. Der Erfolg war knapp, trotzdem aber eindeutig verdient, da sich der JTSC-Sturm weit besser zur Geltung bringen konnte als die Angriffsreihe des Bor Kochba. Besonders gefielen beim JTSC Vera GoldwaBSer, deren kraftvolle Durchbrüche dio gegnerische Deckung oft in Verwirrung brachte und Lilli II c n o c h , die mit ihrer großen Routine wirkungsvoll die Sturmaktionen leitete. Nicht so sehr überzeugte dagegen die Läuferreihe, die an den zwei Toren infolge schlechter Deckung nicht immer schuldlos war. Beim Bar Kochba war es umgekehrt die Hintermannschaft mit Fanny Bock, Selma Schulmann und Mika Schmidt an der Spitze, die besonderen Anteil an dem ehrenvollen Ergebnis und dem harten Widerstand hatten, der die sieggewohnte JTSC-EIf zu letztem Einsatz zwong. . Das Spielgeschehen begann trotz Feldüberlegenheit deB JTSC mit einem Führungstor des Bar Kochba. Zwar ließ der Ausgleich, von Vera Goldwasser mit einem gut plazierten Strafwurf erzielt, nicht lange auf sich warten, doch auch ein zweites Mal kann Mulle Ansbach den Bar Kochba in Front bringen. Kurz vor der Pause Btellte dann Lilli Henoch das verdiente unentschiedene Halbzeitergebnifl her. In der-zweiten Hälfte wurde der JTSC überlegener; die Taktik, mit vier Läuferinnen zu spielen, bewährte sich, £ und mit schönem Schuß konnte Vera Goldwasser das Siegtor erzielen. Weitere Erfolge, die bei der Feldüberlegenheit durchaus möglich gewesen wäten, ließ dio sich tapfer wehrende blau-weiße Verteidigung nicht mehr zu. ' o Triton fiegt im Rudererturnier Vor der Handballentscheidung der Frauen trafen sich die Handballmannachaften der Itudervercine Triton, Oberspree, Undinc und Ivria in einem Handballturnier. Sieger blieb erwartet die. eingespielte Mannschaft .von Triton, die in der-Vorrunde Ivria mit 6:1 und in der Endrunde Undine mit 3:1 zu .. schlagen vermochte. Im Kampf um den dritten Platz fertigte Ivria die Oberspree-Leuto mit 4:0 ab. Sonstige Spielergebnisse: B3IS, I — JTSO 05 1. Jugend 6:3; JTSO 05 III — BSG 83 1. Jugend 4: 2; Bar Kocliba 4. Frauen — BSG 33 2. Frauon 3:1; Hagibor 1. Frauen — VFB Berlin 0:1. , Hakoah Ia fcJilägt BSG 33 mit 3:0 Im einzigen Verbandsspiel der ersten Klasse standen sich auf dem Sportplatz am Schüfersee Hakoah Ia und BSG 331 gegenüber. Die BSGcr, die ohne den erkrankten Hilkowitz antreten mußten und diesen Ausfall im Sturm natürlich nicht gleichwertig ersetzen konnten — wenn auch Biegoleisen sein Bestes gab —, lieferten in' der Hintermannschaft ein schönes Spiel und konnten mit 3:0 die Niederlage recht ehrenvoll gestalten. Cohn, Fachler und Hirsch im Verein mit dem Mittelläufer Rosenberg bildeten ein Bollwerk, das zu überwinden dem Hakoah-Sturm sehr schwer wurde. Die Tore ,für' die Siegermannschaft schössen vor der Pause Schollack und Ringel und in der zweiten Hälfte Schwank. Sonstige Spielergcbnisse: " JTSO 05 — Hakoah Alto Herren 2:2; BSG 33 III — ISK II 3:0; BSG 83 ÜI — Hagibor III 1:2; BSG 33 Jugoad B ,'— Hagibor Jugend B 4: 8; BSG 33 Schüler — Hagibor Schüler 3:1; BSG 33 II p— Karlsliorster FO II 1:1. , Maccabi fchlägt IK 99 Kopenhagen Eine Moccabi-Boxstaffel, die in gleicher m Aufstellung den deutschen. Kreis., auf der Makkabioh' vertreten " wird,'' bestand Ihre letzte Probe vor der Abreise nach Palästina glänzend. Mit 12:6 Punkten mußten sich die Vertreter des IK 99, Kopenhagen, die ihnen am Montag im Spichernring zum Klubkampf gegenüberstanden, geschlagen bekennen. Die Kämpfe selbst standen fast ausnahmslos auf hohem boxsportlichem Niveau und zwangen die Berliner zur Hergäbe ihres ganzen Könnens. Ein selten schönes Treffen sah man im Federgewicht zwischen Madsen (K.) und Franke (B.). Der Däne, dessen Linke immer wieder ins Ziel kam, Bammelte in den ersten beiden Runden genügend Punkte, um durch den zu spät einsetzenden Endspurt Frankes gefährdet werden zu können. Gut gefiel auch der Kampf zwischen Pcttersen (K.) und Joel (B.), in dem Pettersen durch größere Aktivität den knappen Punktsieg erhielt, und Jensen (K.), der im einleitenden Fliegengewicht den Berliner Ball schon in der ersten Runde erledigt hatte. In den übrigen Kämpfen dominierten die Berliner; so gewann Noschkcs gegen Koller, Brandwein sogen Petcresen, Ncumann gegen den jüngsten Gast Hobs, Stadtlendcr. gegen A. Jensen, Schanzer gegen Hcnriksen und Kronfeld gegen Lundbcrg. Dos Kampfgericht arbeitete fchlerloss. Berliner Vorfchau Fußball: Meistorschafts-Entacheidung zwischen Hakoah Ia und HagiborIa Einen interessanten Kampf werden eich am kommenden Sonntag am Schäferseo die beiden in den Verßandsspielen führenden Fußball-Mannschaften von Hakoah und Hagibor liefern. Hagibor muß das Spiol gewinnen, um die zwei Punkte, dio sie jetzt zurückliegen, aufzuholen; Hakoah einerseits genügt bereits ein Unentschieden, um die diesjährige Berliner Meisterschaft sicher zu haben. Wir meinen, daß Hakoah zum Schluß das bessere Ende für sich haben wird, aber nur in stärkster Besetzung und mit vollstem'Einsatzj denn die Hagibor-Elf ist unbedingt in der Lage, die spielerische Überlegenheit, die eventuell Hakoah aufweisen könnte, durch ihren enormen Kampfeseifer, wettzumachen. Handbafl: , Fortsetzung der Vefrbnndsspiele : In zwei Spielen, die auf den Tabollonetond allerdings ohne Einfluß sind, stellen Bich auf dem Gruno'wald:Sportplatz um 2 Uhr JTSC 05 und Bar Kochba-Stettin und am Schäfersee als Vorspiel zum Fußballkämpf BSG ,33- und Bar Kochba-Berlin gegenüber. JTSC 05 und .Bar.JCochba sind natürlich heiße Favoriten, doch werden beide Gegner den Favoriten den Sieg nicht leicht machen. Vor allem "im Spiel BSG 33 gegen Bar Kochba erwarten wir eine besondere Leistung der BSGer. ■ Hockey: Bar Kochba— JTSC 05 Um 11.30 Uhr treffen sich auf dem Grunewald-Sportplatz dio beiden ersten Hockeymannschaften des Bar Kochba und des JTSC 05. Wenn auch an einem Siege des Bar Kochba nicht zu zweifeln ist, dürfte es doch interessant sein festzustellen, wie weit sich die JTSC-Maniiachaft in der letzten Zeit verbessert hat. So leicht wie im ersten Spiel, das hoch für den Bar Kochba endete, werden es dio Makkabileute bestimmt nicht haben. Sportlicher Vormittag im JBC „Berlin" Der JBC „Berlin" veranstaltet am Sonntag, 24. März, vormittags 11.30 Uhr, im Kino „Piccadilly", Charlottenburg, Bismarckstraßb 93, einen „Sportlichen Vormittag", bei dem er seine Mitglieder in Freiübungen, Training an Geräten, in Jugend- und Schaukümpfcn vorführen wird. Ferner worden Ringkämpfe gezeigt. Im Rahmen der . Vorführungen. werden 4fie . Jfu-Jiteü— Abteilung der BSG 33 in 'Kämpfen und die Jugcndabteitung Mitte des JTSC 05 in gymnastischen und Geräteübungen mitwirken. Sport im Reich Makkabiah-Mannfchaften in Frankfurt a.M. Letzte Auswahlspiele im Fuß- und Handball In Frankfurt a. M. spielten am letzten Sohntag vor vielen Zuschauem die vorgesehenen Vertretungen des Deutschen Mnkkabikreises auf der MÜkkabiah im Fußball , und Handball gegen Auswahlmannschaften der Südwestdeutschen Arbeitsgemeinschaft. Die Mokkahi-Mannschaften, bei denen hoch einige Posten besser zu besetzen sind, konnten sich nicht durchsetzen. Im Handball mußten sie sich mit einem 1:1 Unentschieden begnügen und im Fußball sogar eine. harte 2:3 Niederlage einstecken. Trotzdem dürfte der eigentliche Zweck der Treffen, die einzelnen Spieler aneinander zu gewöhnen, vollauf gelungen sein. BSG 33 in* Leipzig Anläßlich einer Lnhdesverbandsleiter-Tagühg des RjF trafen sich in Leipzig mehrere Fußball- und Handballmannnchaftcn .der BSG 33 und des Leipziger „Schild" zu Propagandaspielcn. Nachdem sich im Fußball die beiderseitigen „Alten Horren" unentschieden 3:3 getrennt hatten, standen sich auf grundlosem Boden die ersten Frauenmannschaften gegenüber; Trotz zeitweiliger Überlegenheit der BSGerinncnt dio allerdings im Sturm nicht immer gefallen konnten, hieß das Ergebnis zum Schluß 0:0; nicht zuletzt ein Verdienst der ausgezeichneten Leipziger Torhütorin, die aus der verbesserten Mahnschaft noch hernusragte. Im Spiel der ^.Ersteh Männer" gab es nach einer 1:0 Halbzeitfuhrung der Gastgeber einen verdienten 4:1 Erfolg der Berliner, deren Sturm in der zweiten Hälfte mächtig aufdrehte und durch 4 unhaltbare Tore von Bannasch (2), Coro und Reiner das Endergebnis herstellen konnten. Gut gefiol bei der BSG neben dem Angriff auch Michaelis als Verteidiger. Die Leipziger, die, wie ihre Frauenmannschaft, mit stark verbesserten Leistungen aufwarteten, hatten Dire besten Leute ini Mittelläufer und Torstehcr. Rafenfport in Wefideutfchland Im Rheinbezirk wurden nur'die Spiele der KIbbsc A durchgeführt, sonst herrschte Spiclverbot wegen der Waldlaufmeisterschaften in Aachen. Krefeld wurde aus dem Titelwettbewerb ausgeschaltet, da es in M.-Gladbaeh nach vorbildlich durchgeführtem Spiel eine 1:3 Niederlage orlitt. Die Entscheidung liegt jetzt nur noch zwischen M.-Gladbach und Bonn. Die Bonner blieben durch einen knappen 2:1 Sieg über Oberhausen obenauf, verloren aber, ebenso wie ihre Gegner, einen Mann durch Platzverweis. Einen .erfreulichen Kampf gab es zwischen dem ITVrKöln und Cleve, den die Kölner dank einer besseren Gesamtleistung mit 3:1 gewannen; Im Bezirk Ruhr-Westfalen setzte sich der Favorit Gelsenkirchcn mit 6:0 über Herne glatt durch, während sein stärkster Konkurrent aus Bochum in Dortmund nur knapp 2:1 gewann. Beide Kämpfe wurdenritterlich durchgeführt. Bochum II siegte über Dortmund n mit 9:1. Waldlaufmeifierfchaflen des RjF im Bezirk Mittolrhein Rund 80 Starterinnen und Startor fanden sich zu den Waldlaufmoistcrschafton des Bezirks Mittolrhein im Aachener Wald ein. Start und Ziel der Verunstaltung, deren Organisation ausgezeichnet klappte, war dos Waldstadion. Ergebnisse: Senioren (G00O m): 1. Corfl-Köln 22:09,0-1; 2. Moll-Aachen; 3. Wolff- Bonn. Anfänger (4000 in): l. Gu'mrncrshoimor-Köln; 2. Leo Schwarz-Düren; 3. Alfred Schwarz-Düren. Alto Herren (2000 m): 1. Simons-Köln 8:22,02. Frauen (2000 m): 1. Edith Horz-Köln 8:23,02; 2. B. Schönenborg-Köln; 3. Elae Levy-Aachen. Jugend A (3000 rn): 1. Wind-Köln 12:04,03; 2. Hagelberg-Köln; 3. Wintor-Köln. Jugend B (2000 rn): 1. Höflich-Aachen 8:23; 2. Pollack-Aachen; 3. Mayer-Düren. Jugond C (1000 m): 1. Hugo Wildau-Aachen 4:06; 2. Robona-Aachen; 3. Frioean-Aachon. RjF- Waidlaufmeifterfchaften in Südwefideutfchland Bei Wiesbaden wurden am Sonntag die Frühjahrawaldlaufmeisterschaften des Landesverbandes Südwestdcutschland im RjF ausgetragen. In den verschiedenen Klassen gab es gute Leistungen und schöne spannende Kämpfe. Einen vorbildlichen Mannschaftsgeist entwickelten die Darmstädter, von denen die drei Junioren- Sieger Hand in Hand durch das Ziel liefen. Auch in der Jugendklasse zog der Sieger seinen ihm folgenden Klubkameraden über die Strecke. Bei den Senioren bewiesen die Läufer dos Frankfurter „Schild" ein vorbildlich-sportliches Benehmen. Der Sieger Abt hatto sich verlaufen, obgleich er dio ganze Strecke über weit voraus führte. Seino Kameraden Altschuld und Wirth warteten auf ihn, ließen ihn als ersten durchs Ziel gehen und folgten ihm mit einer Sekunde Abstand im toten Rennen als Zweiter. Zu erwähnen wäre hoch der Frauen-Lauf. Hier zeigte die bokannte Schwimmerin Lolo Baer, Frankfurt, daß sie auch sonst eine hervorragende Sportlerin ist. Hinter der Siegerin, Hella Biske, Wiesbaden, die einen für Frauen selten schönen Stil lief, kam die SchwimmeiBterin dichtauf durchs Ziel. Die dritte Läuferin folgte erat 40 Sekunden später. Ergebnisse: Mäanlloho Jugea.d. , .1. Hans Adlor und Heinz .la'ndauor (BjF Dannstadt), totes Bennon; 2. Günther Jakob (RjF GieBen). — Mannsohafton: 1. BjF. Darmstadt I 5 Pkt.; 2. RjF Uainz/Wioabadon IG Pkt.; 3. RjF Darmstadt II 20 Pkt. — Frauen. 1. Holla Bitko (RjF Wiesbaden); 2 Lolo Baor („Schild" Frankfurt); 3. Ella Marz (RjF Mainz). — M a a u » o Ii a f t o n: 1. „Sohild" Frankfurt 15 Pkt.; 2. RjF Darmstadt 18 Pkt. — Junioren. I. (totes Bonnen) Siegfried Goldborger, Herbert Wioseneok und Julius Bondorf (aUo RjF Daramtadt); 2. Holmut Zorniok („Sohild" Frankfurt), — JIn.nnsohafton. 1. RjF Darmstadt 3 Pkt.; 2. „Sohild" Frankfurt 10 Pkt. — Alto Horron. 1. Albort Bis (RjF Mainz). — Sonioren. 1. Horbort Abt; 2. (totes Rönnen) Heinz Altschul und Paul Wirth (alle „Schild" Frankfurt). — Mannaohaft: 1. „Sohild" Frankfurt 5 Pkt. Nacli Schmelings Sieg Schmelings großartiger Sieg gegen den Amerikaner Hamas dürfte zur Folge haben, daß in allernächster Zeit auf ein Zusammentreffen SchmelingB mit dem Weltmeister Max-Baer zu rechnen ist. Joe Jacobs, Schmelings Manager, soll sogar schon einen Kontrakt für den Kampf gegen Baer, der im Juli in New- York steigen soll, in der Tasche haben. HauptsohrlfUoiter: Dr. Eugen Tannenbaum, Berlin-Wilmersdorf. Leiter der Anzeigen-Abteilung und verantwortlich für don Inhalt der Anzeigen: Hans Ehrlich, Berlin W 16. — D.-A. IV. Vj. .6000. Zur Zelt ist PreUUsto Nr. 2 gültig. Vorlag: Verlagsgenosaeosohaft In Deutschland' ansässiger Juden »u Berlin eGmbH., Berlin W15, Dhlnndstraßa 158. pruok: Sonnendruokerei GmbH. (Felix Wolf), Berlln-Oharlc«.