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Jüdische allgemeine Zeitung · 1935-02-20 · 8 (20.2.1935) · page 14

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Journal
Jüdische allgemeine Zeitung
Volume
15 (1935)
Issue
8 (20.2.1935)
Date
1935-02-20
Page
– (sequence 14)
Language
German
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efe* JÜDISCHEN ALLGEMEINEM' Mein fchonfier Sieg / Von LOLO BAER Ja, welches War nun eigentlich mein schönster Sieg? War es mein größter Sieg? Jener Augenblick auf den Akademischen Weltmeisterschaften in Darmatndt, als das 200 m Brustschwimmen hinter-mir lag und die deutsche Flagge um 'Siegesmast aufstieg, das ganze Stadion eich erhob und das'Deutschlandlied für meinen Sieg anstimmte. Unvergeßlich bleibt dieser Tag, aber es hatte die Schärfe des harten Kampfes gefehlt, der Einsatz der letzten Kraft, der den, Sieg erst krönt. ' Oder War es damals, zwei Jahre vorher, als ich die Deutsche Hocnscnulmeisterschoft gewann und zum ersten Male die Photographen auf mich zutraten: ,',Gestatten Sie . . . für die Presse 1" Natürlich gestatte ich, baute mich in Pose „glückstrahlend" auf und war es wohl auch wirklich. Ich würde in die Zeitung kommen, alte meine Freunde würden es lesen und mein Bild sehen I. . . na herrlich I> Dabei war der Sieg so überraschend gewesen. „Lolo, dich nimmo mer nur mit, um dir des rot Schlußlicht anzuhänge 1" > Diese Bemerkung eines Kameraden auf der Reise hatte meinem von Angst schon sowieso verwirrten Ich völlig den ReBt gegeben. Bisher natte ich trainiert, und dieser Start sollte mein erster richtiger 'Wettkampf werden. Nur so zur Angewöhnung; denn zum Siegen war späterhin noch Zeit. Zu aller Überraschung gewann ich meinen Vorlauf und — auch mir unfaßbar — ebenfalls den Endkampf. Aber halt, da steht ja noch ein Becher in der Ecke. „Championat de Montreux Plage 1927" ist darauf graviert. War das nicht mein erster Sieg? Ich hatte gerade das Abitur gemacht und kam in die Schweiz an die Hausfrauenschule. Eines Tages las man dort eine Ankündigung, das neue Strandbad in Montreux werde eingeweiht, und im Rohmen dieser Veranstaltung fände auch bin Wettschwimmen für Damen statt. Da mußten wir mitmachen, meine Freundin und .ich. Schaufel und Besen, Töpfe und Hühner, Kraut und Unkraut, alles dies verlor für die kommenden Tage jegliches Interesse. Wir fieberten dem Schwimmfest entgegen. Zwar versicherte uns „Madame" zu wiederholten Malen, ihres höchsten Zornes und verhieß uns sicheren Tod durch Ertrinken, aber das konnte uns nicht mehr umstimmen. Wir hatten gerade die Freude am Leistungsfortschritt infolge leichten Trainings kennengelernt — jetzt wollten wif es wissen. Strahlende Sonne über dem neuen Schwimmbad, übrigens einem der ersten der Schweiz, Zuschauer in Mengen tun die Hahn, Wimpel Und Müaik. Wir' vergaßen sogar unsere Angst. Dann kam der Aufruf: „Ciftquante metres Iibres pour Damesl" Jetzt überkam uns Startfieber, aber zu spät; denn schon mußten wir. dem Balken zupaddcln, von dem aus wir neben vielen Französinnen und Schweizerinnen starten sollten. ""„Lbal" Schon der Abstoß ging schief, und ich schluckte schon am Anfang eine gewaltige Menge Wasser. Zwanzig Meter schwamm ioh Brüst, bis zum nächsten Verschlucken. Eine ganze Welle des Genfer Sees rieselte mir die Kehle hinab. Ich japste nach Luft und schwamm auf dem Rücken weiter. Aber alle guten Dinge sind drei, und so blieb es mir auch ein drittes Mal nicht' erspart, Wasser in die falsche Kehle zu bekommen. Es war entsetzlich. Mit eine* Art Crawl quälte ich mich über die letzten Meter der und war am Ende meiner Kräfte, oIb ich ankam. Da ich die ganze Strecke vollauf mit mir beschäftigt war, hatte ich mich um keine meiner Konkurrentinnen, unter denen sich zum Teil bekannte Schwimmerinnen befanden, gekümmert und war sehr erstaunt, daß ich als erste angeschlagen hatte. MHe. Bacr-Allcmagne" wurde als Siegerin ausgerufen . . . Klatschen, Tusch und dieser Sicgcsbccher. Was war ich da glücklich, auch trotz des Sprunges vom 3 m-Brett, den ich auf Wunsch des Publikums ,,als Ehrenrunde" ausführen mußte. Ich glaube wirklich, das war mein schönster Sieg, dieser erste. Wenn ich aber jetzt so blättere und es mir recht übcrlogc.. Sicher ist meine Behauptung doch nicht; ich glaube gar, daß mir 'die Frage nach dem schönsten Sieg fast unlösbar erscheint. Jeder Sieg ist schön, und immer wird der Sieg der schönste sein, den man gerade mit vollem Einsatz erkämpft hat. Berliner Sport JTSC 05 gut gerüflet Triton im Handballverbandsspiclcn 14:0 geschlagen Der JTSC 05 spielte nach längerer Pause am Sonnabend sein fälliges Verbandsspiel gegen die Mannschaft des RV Triton, die in der letzten Zeit gut nach vorn gekommen ist. Mit nicht ■weniger als 14:0 blieben die JTSCer siegreich und zeigten, daß sio zum Spiel gegen Bar Kochba bestens gerüstet sind; besonders der wendige und schußgewaltigc Angriff ließ Verbesserungen deutlich erkennen. Die Tritonen gaben sich zwar die größte Mühe, das Spiel einigermaßen offen zu gestalten; es gelang ihnen jedoch nicht immer, zumal sie das Spiel mit 10 Mann durchhalten mußten. j In den übrigen Verbandsspielen gab es folgende Ergebnisse: JTSC 05 V — Bar Kochba V 8:1; ISK I — JTSC 05 1. Jugend 12:0; Bar Kochba 3. Frauen — Damen RC I 5:0. BSG 33 Jpielte gegen Nprdftern Die erste Mannschaft der BSG 33 benutzte den spielfreien Sonntag zu einem Gesellschaftsspiel gegen Nordstern. Mit nur 10 Mann (Bannasch fehlte) zeigten die Schwarz-Roten ein schönes Spiel und konnten in der ersten Halbzeit durch gute SturmleiBtungen drei Tore vorlegen. Als aber dann nach der Pause auch noch Levy verletzt ausscheiden mußte,, kam Nordstern immer mehr auf. Der Schlußstand lautete nach der recht anfechtbaren Entscheidung des Schiedsrichters 4:3 für Nordstern. Bei der BSG 33 gefielen insbesondere Hollstein im Tor und im Sturm Groß und Levy. 1 BSG 33 IH — TSGB Spandau komb. 2:7 BSG 33 1. Jugend — TSGB Spandau 1. Jugend 2:4 * i Ergebnisse der Fußballverbandsspiele: Hakoah Alto Herren — BSG 33 Alte Herren 9:1; Hakoah V — BSG 33 IV 8:0; Hakoah Jugend B — BSG 33 Jugend B 5:3. Die Hockeyverbandsspiele mußten auch diesen Sbhntng wegen der schlechten Bodenverhältnisse abgesagt werden. Ausivahlfpiete sut Makkabiah Die stärksten Vertreter des Deutschen Makkabikreises im Handball und Fußball, die sich in vielen Entscheidungen für die engste Auswahl qualifiziert hatten, trafen sich am Sonntag noch einmal in Berlin, um hier in Spielen gegen bfondenburgische Bezirksmannschaften ihr Können unter Beweis zu stellen. Im Fußball standen sich die Makkabiahmannschaft und die Berliner 2 mal 45 Minuten gegenüber. Das Spiel endete '2; 2. Die Berliner, bei denen sich Wind als Mittelläufer, der Dresdener Falik und Schwarz, der überraschend gut einschlagende Verteidiger aus Wuppertal^sxhr erfolgreich.behaupteten, konnten das technisch bessere Spiel der Repräsentativen durch zuBammenhangvollere und eifrige Arbeit glatt wettmachen. Folgende Spieler Bind vorerst für die Fußballelf nominiert worden: To'r : Schau (Berlin), Ball (Breslau). Verteidiger: Schwarz (Wuppertal), Sperber (Berka) und Cohn. Läufer: Neumann, Weiß (beide Berlin), Hersch (Würzburg), Cisinski (Leipzig)', Grünbaum (Frankfurt). Stürmer: Sattler (Berlin), Attermann (Dresden), Zwickler (Mahnheim), Raffe (Leipzig), Falik (Dresden), Kleinmann (Würzburg). . ' In der Handballausscheidung befriedigte die Probe gor nicht, da einerseits der starke Wind' die Spielhandlungen erheblich störte und außerdem die auswärtigen Teilnehmer, unter denen man die beiden Frankfurter Verteidiger Flörsheim und Schließor sehr vermißte, den Berlinern körperlich nicht gewaohsen waren. Die. Mannschaft wurde vorläufig wio folgt aufgestellt: Tor: Roth (Stettin). Verteidiget: Flörsheim, Schließer (beide Frankfurt). L ä u fe r : Samuel (Berlin), Kluge (Düsseldorf), Marx (Berlin). S t ü r m c r : Hoffmohri (Düsseldorf), Zwnbalist (Berlin), Schoppeck (Leipzig), W. Spandau (Berlin) und Kann (Mannheim. Internationaler Ringkampfabend des JBC Maccabi , Der JBC Maccabi veranstaltete am Montag einen internationalen Ringkampfabend, der durch die Teilnahme von Hakoah, Kopenhagen, und Hogibo'r, Prag, eine glänzende ausländische Besetzung gefunden hatte. Auf dem selir interessant zusammengesetzten Programm standen drei Viererturniere, in deren Verlauf sich die Berliner Maccabi-Leute mit wechselndem Erfolg mit den ausländischen Teilnehmern auseinanderzusetzen hatten. Im Federgewicht gewann Erwin Becker (Berlin) nach schönen Siegen über Reichenberg, Prag, Leiscrowitsch und den dänischen Meister Michael Kurland (Kopenhagen). Das Turnier im Leichtgewicht wurde eine sichere Beute des Olympia-Zweiten Abraham Kurland (Kopenhagen), der den Präger Lichtcnfeld durch einstimmigen Punktsieg auf den zweiten Platz verweisen konnte. Steingicsscr I und II spielten hier gar keine Rolle. Auch im Mittelgewicht dominierten die beiden Ausländer, die allerdings mindestens zwanzig Pfund schwerer waren als ihre Berliner Gegner Goldstein und GriBchmann. Im Endkampf zeigte sich Rosenbcre (Prag) dem reichlich unsympathisch ringenden Paikin (Kopenhagen) nach Punkten überlegen. *-J Berliner Handballmeifterfchafi am 3. Mars Den Vorbereitungen nach zu urteilen, wird die allerseits mit Spannung erwartete Mcisterschaftsentscheidung, die auf dem Grunewoldsportplntz die ersten Mannschaften des JTSC 05 und des Bar Kochba zusammenführt, zu einem sportlichen Ereignis ersten Ranges werden. Beide Mannschaften haben ihr Training sehr ernst genommen und werden in stärkster Aufstellung den offenen Kampf aufnehmen. Vor dieser Meisterschaftsentscheidung wird es um 2 Uhr ein; um den Abstieg bedeutungsvolles Treffen zwischen BSG 33 I und j^Maccabi" I geben. Berliner Yorfchau Schwimmfest dea Makkabi Am kommenden Sonntag wird der Deutsche Makkabikreis im Stadtbad Wedding, Gerichtstraße 95, ein internationales Schwimmfest veranstalten, das eine hervorragende Besetzung gefunden hat. Neben den Schwimmern, des Makkabikreises und einigen RjF- MitgUedern liegen Meldungen des H a g i b o r - Prag, die unter anderen Studentenweltmeister Aböles, Dr. Steiner und Getreuer mitbringen wird, und der Väc-Budapest vor, der sich durch Szekely und den ungarischen Strommeister Szabo vertreten läßt. Fußball-Verbind&s plele Auf dem Programm stehen zwei interessante Spiele, die beide auf dem Platz am Schäfersee vor Bich gehen werden. Um 12.50 Uhr spielt Hakoah Ib gegen ISK I und wird nach hartem Spiel zu einem knappen Siege . kommen können. Anschließend treffen dann Hagibor Ib und BSG 33 I aufeinander. ,Hat die BSG die Form des letzten Spieles beibehalten, sollte ihr Sieg kaum in Frage stehen. Handball-Verbund s spiele Auf dem Grunewald-Sportplatz werden, sich in der ersten Klasse um 12 Uhr Maccabi I und Triton gegenüberstehen. Es wird einen harten . Kampf geben, den formgemäß die Ruderer gewinnen .müßten. , _ ______ Hockey - VerBa ndsspie le Es ist zu erwarten, daß am kommenden Sonntag die Verbandsspicle wieder-fortgesetzt werden können'und daß JTSC 05 und Tennis-Club Bar Kochba endlich dazu kommen, ihre schon so oft angesetzten Punktekäinpfe auszutragen. Während um 9 Uhr die zweiten Mannschaften ihre Kräfte messen, stehen sich die ersten Mannschaften anschließend um 10.30 Uhr gegenüber. ' Turnausscheidungen zur Makkabiah Der Berlinor Bar Kochba führt am Sonntag um 9 Uhr irf seiner Turnhalle, Kurfürstendamm' 118-119 die Turnausscheidunge» zur Makkabiah idurcb. Beteiligt werden etwa 12 Tumor und Turnerinnen aus Berlin und aus dem'Reiche Boin, die im Zwölfkampf zwei Drittel der zu erreichenden Punkte schaffen müssen, um in die Makkabiahmannschaft eingereiht zu werden. Von Berlinern Bind beteiligt Mannheimer und die Damen Königsberg und Schmidt. . Sport im Reich Sport in Weftdeutfchland Der RjF Bezirk Ruhr-Westfalen sah diesmal nur Favoritensiege. Das führende Gelsenki-rchen holte sich die Punkte in Rheine mit 3:1 knapper ,als erwartet, und Bochum, dessen Mannschaft in der Meisterschaft'nur einen Punkt zurückliegt, 'sicherte Bich-in Soest mit einem 4:1 den Anschluß. Dasselbe gelang auch Paderborn durch'einen 6:2 Sieg über U .n s e r B i | d e r s e r i e Jüdische Sportler Sally Kahn, Nordenfiadt Es dürfte Weniger bekannt sein, daß der jüdische Sport im Kunstradfahren einen, ausgezeichneten ' internationalen Meister aufzuweisen Jiat: Sally Kahn aus NordenBtadt bei Wiesbaden. Schon als achtzehnjährigen Jimgen finden wir ihn bei seinem Turnverein in Nordenstadt, wo er dreimal hintereinander den ersten Sieg bei den Rcich'sjugendwettkämpfen erringen konnte. Auch später noch holte er als aktiver Turner für seinen Verein eine Reihe wertvoller Siege. Von frühester Jugend an brachte er dem Radsport größtes Interesse entgeg« ■ Morfem, wenn er alunge den 20 Weg zur Schulcl Rad zurücklegeii fühlte er sich im Geiste schon als Reimfahrer. Nach vielen Schwierigkeiten gelang es ihm dann, als Dreizehnjähriger Mitglied des Radfahr-Clubs Nordenstadt zu werden. Hier fuhr er in einer Rcigenmannschaft mit und betätigte sich dazu als Rennfahrer und erfolgreicher Radballspicler. Eines Tages, es war im Jahre 1922, sah er auf einem Radfahrfestc Kunstradfahren. Wie nun Jungens einmal sind, begann er sofort mit zwei Freunden, die halsbrecherischen Kunststücke nachzuahmen, die naturgemäß im Anfang mit noch glimpflich ablaufenden Stürzen endeten. Die Drei ließen sich jedoch nicht abschrecken und übten fleißig weiter. Daß sie Bich dabei von ihren paar Pfennigen Taschengeld so viel zusammensparten, uro sich ein eigenes Kunstrad bauen lassen zu können, zeugt von dem heiligen Ernst, mit dem sie bei der Sache waren. Nach sechs Jahren ununterbrochener Arbeit traten sie dann im Jahre 1925 vor die Öffentlichkeit und hatten die Genugtuung, gleich bei ihrem ersten Start die Gauirieisterschaft zu erringen. Von diesem Zeit-, punkt ab gelang ihnen dann Sieg auf Sieg. Bis zum Jahre 1932 errang Kann mit seinen Freunden etwa 20 süddeutsche, deutsche und internationale Meisterschaften, dazu dann noch 24 erste und 1 und einen zweiten Sieg. Da bis heute keine Meisterschaften in dieser Sportart weiter ausgetragen wurden, trägt Kahn zurzeit noch die Titel als Gau-, Bundes- und internationaler MeiBter im Dreier-Kunstradfahren. Kahn, der 26 Jahre alt ist, betätigt sich heute als Riegenführcr in der Sportgruppe des RjF-Wiesbaden. Münster. Im Rheinbezirk überraschte die abermalige Niederlage des Vorjahrsmeisters Bonn, der in Köln von allem Glück verlassen war und das einzige Tor der Kölner' nicht aufholen könnte. Die führende Krcfelder MnniiBchaft behielt ihre Hochform bei; diesmal wurde an Cleve für die 3:3 Niederlage der ersten Serie mit einem 6:0 ausgiebige Revanche genommen. — In der B.-Klasse schlug Bonn II in Köm den ITV II mit 6: 3. Düren weilte zu drei Gesellschaftsspielen in Düssoldorf und brachte hohe Siege nach Haus. Die erBte Mannschaft gewann glatt 3:0, die zweite 6:0 und die Schülerelf behielt mit 8:0 die Oberhand. Im einzigen Handballspiel der Herren sicherte sich M.-Gladbach in Köln einen 6:3 Erfolg. Das 0:0 der Damen der beiden Vereine ist ebenfalls als ein M.-Gladbacher Erfolg zu werten, überraschenderweise konnte die Krefelder Damenclf in Bonn gegen die dortige 2. Mannschaft nur ein 1:1 herausholen. Tifchtennis-Meifterfchaßen des Deutschen Makkabikreises Am 16. und 17. Februar wickelte der Bar Kochba-Frankfurt im Auftrage des Deutschen MakkaSikreises die diesjährigen Tischtennis-Meisterschaften ob. Der Vorjahrsmeister Schwarzschild und dessen Verein, Bar Koehba-Frankfurt, der im vergangenen Jahre die Mannschaftsmeisterschaft errungen hatte, konnten ihre Siege nicht wiederholen. Im Herreneinzel siegte diesmal der Berliner Hagiborspieler S o h e r e k (in Abwesenheit seines Klubkameraden Schatzo) und im Herrendoppel gelang ihm, mit seinem Klubkameraden F a c h 1 e r ein zweiter Meisterschaftssieg. Dritte wurden hier die Berliner Langsam/Wolf. In der_ Mannschaftsmeisterschaft war naturgemäß ein überlegener Sieg des JBC- Hagibor, Berlin, nicht zu unterbinden. Sportliches Allerlei Barna und Szabados wieder Tischtennis- Weltmeister v Bei den Kämpfen um die Tischtennis-Weltmeisterschaft, die am Sonntag in L o n d o n beendet wurden, gelang es den Ungarn, auch in diesem Jaliro die Titel zu behaupten. 'In der Endrunde des Herrenoinzels siegte Borna gegen' Szabados nVS'Sätzoh knapp, und auch im Herrendoppel,"das die Beiden gemeinsam bestritten, war ihnen der Endsieg nicht zu nehmen. Italienreise der H'akoah-Wien Im Verlauf ihrer Italienreise traf die Borafsfußlwllmaiinschaft. von Hakoah-Wien auf den SC'Nupoli. Nach hervorragendem, auch von der italienischen Presse anerkanntem' Spiel konnte die jüdische Mannschaft gegen: die der italienischen Spitzenklasse angehörenden Gegner einen verdienten 2:0 Sieg landen. /RjF-Mnnn siegt bei offenem Waldlauf Der Leichtathletik-Obmann der RjF-Sportgruppe Düsseldorf, Hermann Cohen, startete bei einem Waldlauf; des Kreises •Düsseldorf des DLV. In der Klasse'für Teilnehmer über"35 Jahre belegte er gegen starke Konkurrenz den ersten Patz. Neuer Erfolg Jackie Browns" Der amerikanische jüdische Weltmeister im Fliegengewicht Jackie Brown schlug in Manchester den italienischen Fliegengewichtsmoister Orlando Magliozfci in der vierten Runde durch k. o. und unterstrich damit eindeutig seine Weltklasse. Bauptsohriftleitör: Dr. Bugen Tannenbaum, Borlin-Wilmeradorl. Loite.- der Anzoigon-Abtollunfi und verantwortlich für den'Inhalt der AoMlgen: Hans Ehrlich, Barlin W 15. — D.-a! IV. Vj. 6000. Zur Zelt ist FrälsUete Nr. 2 gültig. Verlag: Voriagsgeiwsseaaohaft in Deutschland auflässiger Juden tu Berlin eOmbH., Berlin W16, üblund- »traBe 168. Drüok: SouDsndruokerei QmbH, (Felix Wolf), Uorlln-Oharlbg.

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