Jüdische allgemeine Zeitung
- Journal
- Jüdische allgemeine Zeitung
- Volume
- 15 (1935)
- Issue
- 8 (20.2.1935)
- Date
- 1935-02-20
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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.pfflis mm Mmmm Was willft Du werden? \ Von ALFRED HEHRMANNS Natürlich dna, was mir am schnellsten Existenz und Selbständigkeit bringt, ist die Antwort fast jedes jungen Menschen, an den euc cntschcidcndo Frage nach dem zukunftigen Berufe .gestellt wird. Wie falsch, wie oberflächlich und wie eigensüchtig diese Antwort, die er auf dio wichtigste Frage seines Lebens gibt, ist, das macht sich der Antwortende aber nicht klar. Ganz besonders der deutsche Judo muß heute eine andere Antwort finden. Die Zeit der schrankenlos sich entwickelnden Persönlichkeit, die die eingangs zitierte Antwort mit einer gewissen Berechtigung geben durfte, ist endgültig vorbei. Bio Antwort lautet heute gebundener: Ich will und muß das werden, was meine Fähigkeit und die Anforderungen dos Allgemoininteresscs von mir verlangt. Das bedarf natürlich einer überaus intensiven Selbstprüfung, dda bedarf aber auch cinor prinzipiell veränderten Einstellung zur Arbeit, zum Vorgänge des Arbeitens. Der Sinn der Arbeit wird vom Zwick des Endcrfolges in den eigentlichen Arbeitsvorgang, in dos Schaffen, hincinverlegt. Hierdurch werden zwei Ziele erreicht: Die Freude am Schaffen tritt vor die Freude am Erfolge, eine andere ethische und gefühlsmäßige Wertung der Arbeit ist die Folge, dio gleichzeitig dem jungen deutschen Juden eine leichtere Einordnung in den inneren Arbeitsraum, d. h. in sein persönliches Verhältnis zur Arbeit ermöglicht, den seine nichtlüdischcn Heimatgenossen bereits erkämpft hoben. Und dies Ziel einer sinnvollen Einordnung ist wohl das höchste, das der Lebensgcstaltungswunsch eines jungen deutschen Juden sich setzen kann. Wohl sind wir vom Ziel weit entfernt, aber es ist nicht unerreichbar. In eratcr Linie ist für den Berufsentschluß des jungcn[ deutschen Juden wichtig: Schluß mit den Lebensformen, dem Lebeusgeist dor Eltern, freiwilliger Verzicht auf manche Schönheit und Bequemlichkeit des Lebens, freiwillige Primitivität und — immer wieder — unmittelbare physische Beziehung zur Arbeit. Diese muß körperlich bewußt, Körperk rüfte verbrauchend und neu schaffend sein. Die Generation, die jetzt in die Berufe hineinwachst, muß ihre Kräfto kennen und muß sie bis zur letzten Allsnutzungsmöglichkeit gebrauchen lernen, sonst gelingt ihr nio dio Aufgabe, die die weltgeschichtliche Entwicklung ihr gestellt hat: die Stellung des deutschen Juden zu sich selbst und zur Umwelt zu gestalten. Das zweite Kriterium einer neuen Berufseinstcllung ist die Beziehung der eigenen Kräfte zur Gemeinschaft. ' Die Gruppenlcistung wird für die soziologische Zukunft des deutschen Judentums entscheidend sein. Die Frage der Einstellung zur Umgebung in den kleinsten Äußerungen des täglichen Lebens bis hinauf zur prinzipiellen geistigen Entscheidung, wird die Schichtung und Berufsgliederung der deutschen Juden bestimmen. Daher wird eine der Vorstufen des Berufes die Erlernung der Gemeinschaft sein. Nicht die bündische Gemeinschaft, die zwar junge Menschen entscheidend formt, sondern die Gemeinschaft der Kleinigkeiten, des Raumes, der Ernährung, des "Besitzes bzw. hesser des Nichtbesitzes und der Beschäftigung in Arbeit und Freizeit. Die Gemeinsamkeit der veränderten Umgebung iBt ein wichtiges <31ied"Sn ~der Kette" der -Vorgänge,'-die dio Menschenformen. - Unvergeßlich ist mir ein kleines Erlebnis, das bezeichnend für die suchende Entwicklung, des jungen Juden ist. Ein Gruppenführer einer deutschjüdischen Gruppe erwiderte mir in nicht mißzuverstehender Heftigkeit in der Aussprache nach einem Vortrage, der zwar die Umschichtung behandelte, aber auch dio obigen Gedankengänge des absoluten NcubeginnB streifte:- Erfordere . für .den; der die Atmosphäre der Stadt und ihres bestimmten intellektuellen Milieus Bebe, und, um dort leben zu können, Entbehrungen trage, die gleiche Achtung wie für den, dor neue, Berufswege suche. Ihm wurde entgegnet, daß zwar die Achtung nicht, wohl aber das Interesse der ihm zugehörigen Menschengruppe, versagt werden müsse. Fast ein Jahr später erfuhr ich zufällig, doß der gleiche junge Mensch sich mit ruhiger Selbstverständlichkeit einem Kreise von jungen Umschichtlern und Handwerkern eingepaßt hatte. Ferner: Wir haben für die, die hören und sehen konnten, in dor jüngsten Vergangenheit einen Vorgang zu verzeichnen, der Vorbild und Richtung sein kann für die Neugestaltung des persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens: Junge Menschen, Studenten, Büroangestelltc, Arbeitslose und Industriearbeiter fanden sich zusammen, um zu Zeiten des größten Landarbeitermangels sich als Landhelfer auszubilden und den Bauern als unbezahlte Kräfte über die Krise zu helfen. Verzicht auf jeden eigenen Vorteil und absolute Unterordnung unter die Gemeinschaft waren unumgängliche Voraussetzung für die Dauer der Landhelferzeit. Das lehrt uns: Wir brauchen für die Fassung des Berufsentschlusses eine Zeit der klaren Trennung vom gestrigen Gewohnten. ' Die. Form des Arbeitsdienstes — um zum-praktischen Ergebnis zu kommen — ist gegeben; sie der Berufsberatung und Berufsentschließung einzuordnen, ist. ein Leichtes. Ein Arbeitsdienstlager von etwa 25—30 Mann gibt alle Möglichkeiten der persön- Uchen Einwirkung, der Einsetzung der vorher besprochenen Erziehungsfoktoren wie das Jneinonderverf rechten von Person;und. Arheit mit dem Ergebnis dor Werkfreude, wie den Einsatz des Einzelnen für dio Gemeinschaft, und wie vor allem don tiefen, manchmal schmerzlichen Riß zwischen dem bisherigen Zuhause und dem Jiartcn Heute. Hier wird der Einzelne, insbesondere der mit einer schweren andersartigen Berufseinstcllung belasteto junge deutsche Judo unter Beweis stellen können und müssen, wie ernst sein Wille ist, neue Berufswege zu erschließen, unter Umständen sogar sich im Interesse des Ganzen für ein Lebon der Einfachheit und des sogenannten Existenzminimums zu entschließen. Aus der deutschjödischcn Jugendbewegung worden sich gewiß die finden, die diesen ersten Versuch einer für uns neuen Erziehungsform wagen. Ich bin gewiß, daß Gedankengänge dieser Art schon manchen' bewegt haben; der sich demnächst zum Beruf entschließen muß. Wäre es nicht zweckmäßig, einen solchen Vorschlag einmal zum Gegenstand cinor Aussprache, sei es in Briefen, sei es in den Spalten dieser Zeitung zu machen? Aber halten wir uns klar an dio Voraussetzungen: Unbedingter Wille zur Einordnung in der deutschen Heimat, grundsätzliche Neuformung des deutschjüdischen Lebensraumes und Verneinung der bisherigen Berufsgliederung, die unter Berücksichtigung der Forderungen der deutschen und der deutschiüdischcn Wirtschaft (was in diesem Fall dasselbe ist) neu erfolgen soll. Es handelt sich um keine Umschichtung, keino Kurzausbildung, sondern derjenige, der sich zu solcher Arbcitsschulung entschließt, weiß, daß erst nach Abschluß dieser „Schulzeit" und nach bewußter Fassung des Berufscntschlusscs die eigentliche schwere Lehrzeit beginnt. Gemeinsam für die Glieder solcher Gemeinschaft ist der Ausgangspunkt, von dem aus dor erste Schritt in das neue, unbekannte Land erfolgt. Nachher wird jeder als Pionier zu beweisen haben, ob er diese „schöpferische Pause" zwischen Jugend und Lehrzeit in sich wirklich zum „schöpferischen Akt" oinor menschlichen Neuformung nutzte. Abschließend sei noch bemerkt, daß im Technischen wohl nur dio wenigsten Schwierigkeiten liegen. Wer monatlich in der Lage ist, einen Botrag von 50,— RM. für sich zu verwenden, wird solche Summe in die LagcrkaBse einschießen. Bei zwanzig derart Glücklichen werden fünf Unbcmittelto on der gleichen Arbeitsschulung teilnehmen können. Die Eltern, die ihren Kindern eine gründliche Ausbildung zuteil werden lassen wollen, sind zum Opfer weiterer sechs Monate mit dieser geringen Last leicht zu bewegen. „Der Jugend gehört diefes Haus" Aus sich selbst und ihrem WeBen gemäß formt und bildet jede Zeit ihr eigene neue Begriffe, und es ist also nicht erstaunlich, daß in unserem jüdischen Leben heute die Ereignisse der Zeit auch daran deutlich worden, daß wir neue Begriffo in den Kreis unseres Daseins aufnehmen müssen. Einer von ihnen, in dem alles Gute kenntlich wird, das uns zugleich mit dem schmerzlichen Schicksal der Gcgonwart gegeben wurde, ist der des „Lehrhause s". Daß an allen Gemeinden neben der dem Religiösen geweihten Synagoge ein Haus bestehen soll, das dem Wissen um Geschichte, Kultur „und Lehre unserer Vergangenheit und-Gegen- wart dient, ist erfreulich und zeigt die Kraft der neuen Pflege jüdischer Dinge. Mit der Einrichtung allein aber ist noch nicht alles getan, denn es kommt nicht auf dio Form an, sondern auf den Inhalt,! der ihr gegeben wird: das Lchrhaus ist nicht eine kleine Akademie, sondern etwas ganz anderes, eine Stätte nämlich, in der Lehre zum Leben wird. Häuser des Lebens müssen die Lehrhüuscr sein; das können sie auch dort sein, wo nicht eine starke und große Gemeinde ihr Träger ist. Und darum Boll hier — beispielhaft, denn es wird viele annliche in Deutschland geben — vom Jüdischen Lehrhaus der Gemeinde Karlsruhe berichtet werden. Vielleicht, wahrscheinlich sogar gibt es größere und auch solche, die vollkommener eingerichtet find, sicher aber keines, in dem mehr noch als hier der Geist herrscht, den man für alle LeliWiüuser wünschte. „Der Jugend gehört dieses Hausl" sprach bei einer Veranstaltung kürzlich einer von denen, unter deren Sorge und Wacht es steht — alle Arbeit daran wird von don Gemcindemitgliedern ehrenamtlich geleistet; das Gebäude untersteht keinem Gemeindebeamten, sondern einem der ersten und - tätigsten Wirtschaftler dor Stadt Karlsruhe —, und man wünscht wohl, daß dieses, Wort leuchtend am Eingang aller Jüdischen Lehrhäuser stände. Der Jugend gehört es — und das ist nicht nur ein schönes Wort, sondern realste Wirklichkeit: die jüdischen Jugendverbände besitzen dieses Haus. Freilich wissen sie, und -es wird ihnen dies immer wieder gesagt, daß „Besitzen" nicht heißt: etwas zu haben, sondern: es sich stets aufs Neue zu erringen. In diesem Haus, das der ernsten Arbeit gewidmet ist, hat die 'jüdische Jugend ihr Heim gefunden. Jede Organisation hat einen Raum zur Verfügung und jede hat ihn auf ihre Art ausgeschmückt und gestaltet; es ist nicht schwer zu raten, bei welchem Bund man sich befindet, wenn man durch die Zimmer hindurchgeht: ein nüchterner Raum, dem man das Arbeitenwolten anmerkt, nur > durch ein hebräisches Spruchband an der Wand belebt — das sind die' „Werkleute". Politische Agitation an den Wänden, Wandkarten und Statistiken daneben — hier wohnen der „Snif hechaluz" und dio „Hnbonim", deren'JOngcrcngruppo vor kurzem cino Palästina- Ausstellung zeigte, die Bio ganz selbständig und ohno technischoj, Hilfsmittel geschaffen hatte, und dio in ihrer Art ein Meisterwerkwar. Aber wenn man hier bowundernd vcrwoilt, im Raum dor - BOndischcn Gruppe des „Bundes", zu dor hior wio überall das „Schwarzo Fähnlein" gestoßen ist, gibt es nur eins: zuversichtliche Freude und Liebe. Dio Wände sind mit Photographion der. Fahrtengruppcn und der durchwanderten Gegenden geschmückt, aber hoch darüber' steht, beinahe in Lebensgröße, ein von einem , dor Jungen gezeichnetes Bild eines Kameraden, der in Stolz und Lebensmut der deutsch-jüdischen Jugend voranzugehen Bchoint. Das Heim der Ältcrengruppo daneben ist ein Arbeitssaal für viele. Sein einziger Schmuck ist ein Bild des unvergeßlichen Ludwig Tietz. Dio Aufnahme zeigt ihn bei der Grundsteinlegung zu einem Work dor Jugend, und auch dies wird zum Symbol: dio Arbeit in diesem Raum kennt nur einen Maßstab, und dor heißt Aufbau. Dio Zimmer der einzelnen Bünde geben dem Haus sein Gesicht, was aber darüber - hinaus nicht trennt, sondern bindet, zeigt sich in den allen gehörigen Räumen, den Lchrsälcn, dem Spciscsaol und der unter dorn DÄch befindlichen Herberge, in der ohno Luxus auf Matratzen schon manche Gruppe Unterkunft gefunden hat. Hausverwalter ist dor Ring dor jüdischen Jugcndvercine, und er ist stolz auf dies« Aufgabe, die ihm nur Pflichten gibt. Das Bild des großen Toten Blalik,,das im Treppenflur hängt, sagt ihm und allen deutlich, worum es hier geht: durch Arbeit und Lernen, durch Mit-Dcnken und Vor-Lcbcn die Kraft, die in uns ist, zu erhalten lind für kommende Generationen neu zu gewinnen.' Und darum gehört der Jugend dieses Haus. Hans Samter. Die Ananasbowle Der Dichter Max H a 1 b o erzählt in den „Brcslauer Neuesten Nachrichten" Erinnerungen an Otto Erich Hartlcben, der jetzt vor dreißig Jahren gestorben ist. Unter anderem schildert Halbe auch eine Episode, die von dem Dichter des „Rosenmontag" und Peter Allenberg handelt, der eigentlich Engländer hieß. „Hartlcben und Peter Altcnborg auB Wien treffen", so schildert Max Halbe, „an meinem HauBC zusammen. Es ist ein Schauspiel von nicht gewöhnlicher Drolligkeit, die beiden Dichter-Antipoden so eng vereint beieinander zu sehen: den Patrizier und Platcniden Otto Erich mit den gemessenen, ja abgezirkelten Bewegungen und den saloppen, ewig aufgeregten lund üborpothetischen Zigeuner Altenberg. Jeder von ihnen redot seine cigono Sprache; zwischen den beiden Sprachen ist cino Wolt wio zwischen einem Indianor- und einem Ncgcrhäuptling, die sich zu einem gemeinsamen Palaver zusammengesetzt haben. Eigentlich können sie Bich gar nicht vorstehen, und dennoch geht alles ousgezeichnot. Nicht lange, bo fließen die Seelen brüderlich ineinander. Eine kräftige Ananasbowle tut das übrige ..." Abonnements im Kulturbund-Theater Mit behördlicher Genehmigung hat sich die Leitung des Kulturbundes Deutscher Juden entschlossen, außerhalb der Mitgliedschaft ein festcB Abonnement einzurichten, um den Interessenten Gelegenheit zu geben, sich für einen bestimmten Tag einen fcBtcn Platz sichern zu können. Es ist geplant, dio Abonncmcnts-VorBtollungon, soweit der Sabbat-Ausgang dies gestattet, an Sonnabend Abenden (sonst Sonntag), einmal im Monat, stattfinden zu lassen. Dob Abonnement läuft zunächst für 7 Vorstellungen (März—September) bis zum Schluß der Spielzeit. U. a. äind zunächst folgende Werke in Aussicht genommen: „Sechs Personen suchen einen Autor" von Pirandello, „N o - bukadnozar" (Nabucco) von Verdi, „Candida" von Shaw und „Das lebenslängliche Kin<l", Lustspiel von Neuner. - Als erste Abonncmentsvorateilunff ist geplant: „Sechs Personen suchen einen Autor", am Sonnabend, 9. März, 8.15 Uhr. Prciso der Abonnementsplätze: 5,—, 4,—, und 3,— Mark. Das Abonnement ist von jedem Mirgliede der Jüdischen Gemeinde zu erwerben und übertragbar. Anmeldungen nimmt bis zum 28. Februar das Verwaltungsbüro des Kulturbundes Deutscher Juden, Charlottcnstraße 90-92, entgegen. Dio Liberale Synagoge Osten veranstaltet jus Donnerstag, 21. Februar, tabondB 8 Ubr, ia der Schulaula, EaiseistraBe SO ihren ewelten Gomoindenbend. Vortrag des Horm Rubbiner Dr. Billiger: »Untergang und Auxatiogim jüäischoa Sobloksal." -Gedungo: Frau Hüde Lolbholz-KusBel, Knabeni obor dor Sobule und Herr Kantor Woissmaan. Eintritt frei, aber nur gegen Karten, die bei don Vorstandsmitgliedern erhiUtlioh sind. ' Fronde tat Winter. 24. Februar, nachmittag» 4.30 Cbr: Kindernaohmittag; abends 8 ühr: Bnnter Abend im „Moabltor Goaollsahaitahaua", Wiclofstroäo 24. Mitw.: Oonrodi, Fricdmann, Hecht, Grün, Haas, Mayer, Sattner, Sotaworsonz, Bonner, Rosen, Steinfeld, Storn, Zander. — 27. Februar, nachrnittagB 4.S0 Ubr: Kiadernachmlttag; abends 8 Dhr: Bunter Abend im Schubertsaal, Bülowatraße 104. Mitw.: Gunther, Qotttchalk, Jaks, Kooge!, ,Konlnski, Meyer, Bosen, Öuttner, Bayer, WUlner, Klndororoheater des II. Jüdisohen Waisenhaus^ Pankow, Tanze von Kindern der Tanzschule Irminaard Willnor. Am Flügel: Qreta Friedmans. Lehranstalt für die Wlssensobaft des Judentum». Ära 25. Februar 1035, abends B Dhr, findet ein Vortrag von Rabbiner Dr. Max Wiener:. „Das Bingen um . das System" statt. Der Synagogohrereiu Frledenetempel veranstaltet am 2. März um 10.45 Ubr im Friedeastempel ein Konzert der Judisoben Saagerknaben unter Leitung von Erwin Jospo. Solist: Oberkantor Karl Neamann. Synagogaie und weltliche Gesänge. Littauer-Nähmaschinen Für Haushalt u, Gewerbe / neä - gebraucht Teilzahlung - Miete Zentrale: Berlin NO 18, Friedenstraße 14 / Höchste,Straße 39 Telefon Sammel-Nammer E 3 Kömgstadt 0517 WUtberelbetileb Wilhelm Mertitz ■ Berlin-Adlershof, Selchowstraße 15 ■ ' F3Adier»bol7347 . ■ IBegründet IMal .jfa Der Maskenbildner dts Kulturbundes Max Schulz, Herren- und Damenfriseur Charlottenburg, SybelstraBe 52 M E R M A N N Z E R N I K Papier, BDrobedarf, Drucksachen, Zelchenm, OastwlrtsarükeI«|» Charlottenburg, Kantstraße 128, Tel. 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