Jüdische allgemeine Zeitung
- Journal
- Jüdische allgemeine Zeitung
- Volume
- 15 (1935)
- Issue
- 8 (20.2.1935)
- Date
- 1935-02-20
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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/» m\ 1 RlWi Eivdis Aliens Reichsärztefiihrer »ndGauleiter Auseinandersetzung mit Julius Streicher Im Zusammenhang mit den sich immer wiederholenden diffamierenden Angriffen des „Stürm cjc", des Blattes des Gauleiters Julius Streicher, gegen das Judentum; die erst kürzlich dio Heichsvertretung der deutschen Juden zu einer feierlichen Protesterklärung gegen die "„tief verletzenden Ausstreuungen" veranlaßt haben, sind Auslassungen bemerkenswert, mit denen der Rcichsärzteführer Dr. Wagner in München sowie der Präsident des HcicIUge6unclheitBamtes und die Staatskommissare fflr das Gesundheitswesen in Bayern, Baden, Sachsen, Thüringen und Württemberg sich-gegen''den Gauleiter Pg. Julius Streicher wenden — nicht etwa in bczug'aüf das Judentum, sondern aus einem ganz anderen Anlaß. Streicher hat kürzlich in einer durch Wurfsendung verbreiteten Werbeschrift für das Blatt „Deutsche Volksgesundhcit aus Blut und Boden" Gedankengange über die Impf an ft entwickelt, die Dr. Wagner im Deutschen Ärzteblatt als „abwegig und den Seuchenschutz des deutschen Volkes gefährdend" ablehnt. Ebenso lehnen diö oben erwähnten Am tss teilen „in aller Entschiedenheit 'die von falschen Voraussetzungen ausgehende, auf unorwiesenen Grundlagen' und teilweise ■ falscher Linienichtung aufgebaute und nur als Schlagwort*. zu wertende Tendenz der Flugschrift" ab, soweit sie Bichauf die Anwendung von Impfstoffen zur Verhütung und Behandlung von Krankheiten bezieht. Das Schreiben des Reibhsgcsundheit'sajntes ■ und der Staatskommissaro ist u. a. auch.an den Führer und Reichskanzler gerichtet worden. . i Mit der gleichen Schärfe rückt der Reichsärzteführcr von Streicher ab, soweit das von diesem herausgegebene Blatt Kritik übt an den neuen . Rudolf-Heß-Krankenhaus in Dresden, das in seinem ganzen Heilplau die Grundsätze der biologisch e n M c d i z i n vertritt. Wir versagen es uns, näher auf die hier zugrunde liegenden Gedankengänge und Auffassungen einzugehen, die das Verhältnis der sogenannten Schulmcdizin zur biologischen Richtung betreffen. Hier klaffen unverkennbare, ausdrücklich betonte Gegensätze zwischen Streicher und den amtsärztlichen Steilen. Um so bemerkenswerter erscheint die Übereinstimmung auf anderem Gebiete. Herr Dr. Wagner schreibt: „Die ärztliche Führung hat völliges Verständnis" für den Kampf JuliuB Streichers gegen jüdischen Einfluß, gegen Rassenvermiachung und völkische Entartung und ist bereit,' ihn in diesem Kampfe ju unterstützen". Und in dem 'Schreiben des' ^eichsgesündheiteamtes sowie der Gesunffbeitskommissafe^Beißt es ebenso" eindeutig: „Wir verkennen nicht die Richtigkeit der politischen Tendenz, die aus der Wurfsendung- „spricht,'--und bejahen ganz besonders die Forderung nach Bekämpfung den Judentums . . ." Krankenkassenvorstand und vor dem Amt für Volksgesundhcit erörtert worden. Gesetzmäßig läßt sich jedoch nichts unternehmen." Das Blatt schließt mit folgenden Worten: „Wir stehen auf dem Standpunkt, daß nach unserer Auffassung es im heutigen Staate ganz unmöglich ist, daß ein jüdischer Arzt geradezu in christlichen Familien hineingeschmuggelt wird, die aus freiem Willen niemals einen jüdischen Arzt in Anspruch nehmen würden." Geheimrat Strauß — Jubilar 25 Jahre am Jüdifchen Krankenhaus in Berlin Dieser Tage feierte dor bekannte Berliner Kliniker Geheimrat Professor Dr. Hermann Strauß, der unlängst — wie wir berichteten —■ als Gtot angesehener medizinischer . Gesellschaften in Warschau verschiedene Vorträge gehalten hat, Sein 25jährigcs Dicnatjubiläüm als Direktor 4er inneren Abteilung des Jüdischen Krankenhauses. In dieser Zeit hat Strauß nicht bloß entscheidend dm Neubau des Krankenhauses mitgewirkt, sondern auch durch seine wissenschaftliche und praktische Tätigkeit sowie durch seinen internationalen Ruf in weitestem Ausmaße das Ansehen des Krankenhauses gefördert. Schon in früherer) Zeiten 'wurde die AnBtalt, als sie sich noch in der - Auguststraße" befand, mit Ehren genannt; hervorragende Arzte und Gelehrte, darunter auch Arier, wirkten dort in leitender Stellung. Es sei ■ hier nur an den großen Chirurgen Bernhard von La« gen beck erinnert, der, wie sein Nachfolger James Israel, zu den Zierden der Berliner Ärzteschaft, gehörte. Von Intimisten wirkten »dort der weltberühmte Forscher Traube, de.- zugleich die II. medizinische Klinik in der Charite. leitete, ferner Heinrich Jacobsohn und nach ihm Lazarus. Diesem folgte unse* Jubilar' im Februar 1910. : 'Geheimrat Strauß, der aus Heilbronn stammt und noch heute nicht' ganz'den Dialekt seiner schwäbischen Heimat verleugnet, ist'aus der Schule des berühmten Berliner Klinikers Senator hervorgegangen, der selbst lange Zeit im ärztlichen Leben Berlins eine" führende Rolle gespielt hat. 'Weithin bekannt und in ärztlichen Kreisen viel genannt ist StrBuß als Schöpfer und Reformator der' modernen Nierenkrank h t i t s 1 e h r e; in diesem Zusammenhang sind seine Vorsehungen über den Heilwert der salzfreien Diät zu rieriheh; die in der ganzen Welt Geltung erlangt hat. Die 'gleiche Anerkennung haben seine Arbeiten auf dem Gebiet der Magenda r m kr ankheiten gefunden. , Seine, wissenschaftliche Bedeutung hat ihm allerlei wohlverdiente Ehrungen eingetragen;, u. a. bekleidete er zwei Jahrzehnte . lang das Amt eines stellvertretenden Vorsitzenden in der Deutschen Baineologischen Gesellschaft, auf deren Jahresversammlungen er oft das. Wort zu bedeutsamen Vorträgen nahm. Gerade die fachärztlicho Disziplin verdankt ihm vielfache Anregung und wesentliche Fortschritte in. der Erkenntnis und Auswertung der balneologiBcheu Heilfaktoren. Der altehrwürdigen Hufelandischcn Gesellschaft gehörte Strauß ebenfalls lange als Vorstandsmitglied an. Eine Reihe ausländischer medizinischer Gesellschaften zählt ihn zum Ehrenmitglied oder zum korrespondierenden Mitglied. Der Jubilar versieht sein Trerontwortungsvolles Amt am Jüdischen Krankenhaus, das ihn in weiten .Kreisen der jüdischen Bevölkerung bekannt und beliebt gemacht hat, in beneidenswerter Frische. Wir wünschen ihm, daß er seine segensreiche Tätigkeit , noch viele Jahre zum Wohle der jüdischen Allgemeinheit ausüben möge Medicus. Ein Raffeninfiitut in Frankfurt a. Main Frankfurt a. M.. Nachdem es bisher nur in Berlin ein Institut für Erbbiologie und R'a s s c n h y g i o n e gab, soll auch die medizinische Fakultät der Universität, in Frankfurt a. M. ein solches Institut erhalten. Das Institut wird die Aufgabe haben, sich nicht nur der Forschung über Probleme der Rnsscnhy giene zu widmen, es soll aüch in besonderem Maße der Verbreitung der raasenhygienischen Lehren dienen. ' ' Getrennte Arztverzeichniffe i für Arier und Niclitarier Nach einem Bescheid des RcichsarDdtsrmnlstermms bestehen gegen die Aufstellung von getrennten Kossenarztverzeichnissen nach Ariern und Nichtariem keine Bedenken, soweit diese Verzcichmsse für den Dienstgebrauch der Krankenkassen bestimmt sind. Dio Kassen besitzen Bolche Verzeichnisse, auf Grund deren sie unter Umständen auf Anfrago nach der Artzugehörigkeit eines Kassenarztes ihren Mitgliedern Auskunft erteilen können. Die Verzeichnisse dürfen aber nur — wio betont wird — für den apgegebenen Zweck Verwendung finden; unzulässig ist es, daß diese getrennten Arztverzeichnisse in' den Dienstrflumcn dor Krankenkasse ausgehändigt werden. . ■, * In einer Mitteilung der „Deutschen Dozentenschaft;' wird berichtet, daß durch Erlaß des Reichsministers für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung die n i ch t a r i s ch cn Ho c,h- Bchullchrer aus den Prüfungskommissionen enty f c r n t worden seien. \&m ,J)ie Hebamme^ und der jüdifche Arztf6 Unter dieser Überschrift gibt der „Westdeutsche Beobachter'' in Köln der Zuschrift einer.Leserin,.Raum, die dem Blatt mitteilt, daß eine.. kathoU.ach'e .Hebamme als Schwiegermutter, eines jüdischen Frauenarztes . diesen überall,. wärmstens empfehle, Im Anschluß daranteilt. das,;Rlatt mit, «laß bei., einer Besprechung in, der Ortskrankenkaaso .fluch, die , Vorsitzende,,;dc8;, Hehamroenveroins eingehend übor; diesen, Fall unterrichtet, .worden,,sei, wobei jede* zum Ausdruck gebracht wurde, daß dagegen nichts zu unternehmen sei. '.'",'' .. ,,; "•'•:>Jjfct"ÜtVt'»ieft-tfr der Kils^nSrztlichen'Vereinigung,'die im gützen Keichi besieht Vitid? iä'KÄul'eiiift'lWdüc^gHLpI^ unterhält,1' sö 'schreibtder^^Westdeutsche'^ Anfrage' nut/daß die ift 'dem' Schreibin gemachten "Vorwurfe auch der Kölner 'Ärzteschaft' Unjpi'foS^uit a^J',«'',iel--'je*y*,;'»dit' schwierig'," gefce'n'"Wh üebfarisshen"-Arzt Djf,'' Cramef ''etwas zu unternehmen.'Es" 'sei'/' diese Ängeltgelohett'' auch schon Vor -dem Wichtig fiir die Steuererklärung Bei der Angabe der Steuererklärungen für die Einkommensteuer ist, in diesem Jahre eine ganze Anzahl neuer Bestimmungen zu beachten, die sich einmal aus der Neufassung des Einkommensteuergesetzes erklären und ferner aus den verschiedenen Ausführungsverordnungen inabesondere über Steuererleichterungen herrühren. Zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung sind nach den jetzt geltenden Bestimmungen verpflichtet: alle Steuerpflichtigen, die hierzu vom Finanzamt durch Zusendung eines amtlichen Formulars aufgefordert worden sind. Aber auch wenn kein Vordruck zugesandt wird, besteht dio Pflicht zur Abgabe der Erklärung, es muß dann ein Vordruck angefordert werden. Unbeschränkt steuerpflichtig für die Einkommensteuer sind natürliche Personen, die im Inland einen Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben. Die Einkofnmensteuerpfh'cht erstreckt sich auf sämtliche Einnahmen. Bei der' Aufstellung der Einnahmen fflr das Jahr 1934 wird unterschieden: Gewinn aus selbständiger Arbeit und aus nichtsclbständiger Arbeit, aus Land- und. Forstwirtschaft, au» Kapitalvermögen, aus Vermietung und Verpachtung und aus sonstigen Einkünften. Die Einkünfte aus den verschiedenen Zweigen sind gesondert aufzuiechnen,' 2ire , Gesamtsumme - ergibt das Einkommen für das Steuerjahr 1934. ' ' # ' .. Neu geregelt gegenüber den Vorjahren sind die Bestimmungen über die Abzüge, die von dem steuerpflichtigen Betrag abgesetzt werden können. Für die W e r b u n g b k o s t e n ist ein gesetzlicher Pauschalbetrag von 200,— RM. vorgesehen. Soll ein höherer Betrag eingesetzt werden, so muß eine Zusammenstellung über die Höhe der Worbekosten beigefügt werdon. Ferner kann abgezogen werden ein Betrag von SO RM. für jede Hausgehilfin, und zwar für jeden vollen Kaleridermonat, den sie zum Haushalt gehört hat. Abzugsfähig sind dann noch Schuldzinsen und Renten, die auf ^sonderen Verpflichrungsgründcn beruhen und nicht mit Einnahmen in wirtschaftlichem Zusammenhange stehen, die Kirchensteuern, also auch die jüdischen Gemeindesteuern, soweit sie im Kalenderjahr 1934 entrichtet worden sind, und schließlich Beiträge und Versichern n p s p r ä m i o n des Steuerpflichtigen für sich und seine Familie zu Kranken-, Unfall-, Haftpflicht-, Angestellten-, Invaliden- und Erwcrbslosenversicherungen, ferner zu Lebensversicherungen und und Vcrsorgungskassen. Diese Abzüge zu Versorgungszwecken dürfen den Börnig von 500 RM. jährlich nicht übersteigen. Dieser Betrag erhöht sich um 300 RMfür die Ehefrau, 300 RM. für das erste Kind, um 400 RM. für das zweite Kind, um 600RM. für das dritte Kind, um '800 RM. für dos vierte Kind und um je 1000 RM. für jedes weitere Kind. Geleistete Arbeitsspenden können ebenfalls abgesetzt werden. Steuererleichterungen sind vorgesehen: für Ersatzbeschaffungen, Instandsetzungen und Ergänzungen an Gebäuden und Gebäudeteilen, Aufwendungen für den Luftschutz oder zivilen Sanitätsdienst, ferner für die Anschaffung der sog. kurzlebigen Wirtschaftsgüter. Aufwendungen zur Ei füllung gesetzlicher Unterhattsverpflichtungen sind nicht abzugsfähig. Anträge auf Steuerermäßigung wegen besonderer wirtschaftlicher Verhältnisse gemäß § 33 des Einkommensteuergesetzes müssen besonders gestellt und eingehend begründet werden. Es müssen in der Einkommenatcuererk]ärung auch die Einkünfte angegeben werden, die als steuerfrei gelten. Die Prüfung der Steuerfreiheit iBt dem Finanzamt vorbehalten. Die Steuererklärung kann auch durch einen Bevollmächtigten abgegeben werden, doch ist dann eine schriftliche Vollmacht beizufügen. Bei Personen, dio im Steuerjahr verstorben sind, muß der Erbe, unter Umstünden der Testamentsvollstrecker oder Nachlaßverwalter, dio Erklärung abgeben. Die Abgabe der Einkominensteuercrklärung hat in; jedem Falle bis zum 28. Februar zu erfolgen, bei Nichtabgabe oder verspäteter Abgabe kann ein Zuschlag zur Steuer erhoben werden.' Für die Vermögenssteuererklärung, die ebenfalls unter diesen Voraussetzungen und zum selben Termin abzugeben ist, beträgt der Betrag des Vermögens, bei welchem eine Vcrmögenssteuererblärung abgegeben werden muß: bei ledigen 10000 Reichsmark und : bei verheirateten oder verwitweten Personen 20 000 RM. Ohne Beschränkung auf eine Mindestsumme haben Vcrmögcnsstcuercrklärungen abzugeben alle Kapitalgesellschaften, ferner offene Handelsgesellschaften unter bestimmten VorausV Setzungen. ,. '. Schließlich ist noch die Abgabe der Steuererklärung für die Gewerbesteuer nach demGewcrbeertraej bis zum 28. Februar fällig. Zu ihrer Abgabe sind alle Betriebe verpflichtet, deren .Gewerbeertrag im Jahre 1934 6000 RM. überstiegen hat, sowie alle Unternehmungen, bei/denen die Einkünfte aus dem Gewerbebetrieb auf Grundlage des Abschlusses der Bücher ermittelt werden. Ferner müssen alle diejenigen eine Erklärung abgeben, die vom Finanzamt besonders dazu aufgefordert worden sind. Für die verschiedenen Betriebsarten sind besondere Vordrucke üblich.- ' ••'« '■'-'•[ Steuerfrei bleiben als Entgelt für die-persönlichen Dienste des Geschäftsinhabers, 1500 RM., bei den , freien Berufen 6000 RM. jährlich. Der.,.Betrag wird .vom Finanzamt von Amts wegei berücksichtigt.,/,, - ,' ■ ■ ,; j , •'( h I ■ j, . " i .; Gefälfdite Anwalt^l^ßen > ■■ „Der Mitteldeutsche14 'in 'Magdeburg 'teilt mit: „Es ist festgestellt, worden, ,daß. von un,\er«ntvfortUqhervSeitetXisten! -jrefülscht worden sind, in denen neben den,Namen der j[üdie.fthen Re ch t san w ö j't'o*''Na'mejn-a'r^s'cli« r Rp',ch1t'Ban'w'fl£te , die Mitglieder des:'I}dndts!Naüon1ttl9o^lisüsd(er Deutscher Juristen sind; aufg^fü^rt'jwe^d^n.' Es liändelt' ^sicfi" um ''ö^ flajrieri ^folgender Mitglieder des Nationalsozialistischen Juristcnbundes.: Rechtsanwalt Fingorhuth, Rechtsanwalt Menne, Rechtsanwalt Olaf; und Rechtsanwolt Pauls. Die Untersuchung nach dem Urheber der Fälschung ist im Gange." . . .:.' Die Bezeichnung Syndikus" Ober das Recht, die Bezeichnung „Syndikus", sich zuzulegen^ äußert sich die Berliner Handelskammer in ihrem letzten Berichti Sie stellt fest, daß dio Bezeichnungen „SyndilniB" und „Stoueri Syndikus" frcigcwähltc Berufsbenennungen sind. Derjenige, der sie in Anspruch nimmt, muß aber die Bedingungen erfüllcii;' die 'dort jeweiligen Anschauungen der Geschäfts- und ^Virtschaftskrcise entsprechen. Im gleichen Sinne hat sich auch das Berliner Bc- Mudclm&OMulijm E> verlobten sich: Herr Georg Guthmann (Frankfurt a. M.) mit Frl. Elisabeth Rarff (Essen). — Herr Gerhard iMünden (Hamburc) mit Frl. Erna Schwarzenberger (Fürth i. .B.Wn- Dr. Norbert Heilpern mit Frl. Ruth Croncr (Berlind Herr Artur Sieger (M.-Gladbach) mit Frl. Cilli Höchater (Oberhausen i. Rhld.). — Herr Gerhard Danncmann (Hcynau i. SchleB.) mit Frl. Beate Ruth KAtelan (Berlin). — Herr Stefan Strauß (Ncckarsulra) mit Frl. Grctel Nußbaum (Köln). — Herr Rudi Meyer mit Frl. Ellen Kaufmann (Aaohon). — Dr. Josef Dünner (Basel) nlit! Frl. cand. med". Ada Bier (Frankfurt a. ii.). — Herr Richard Pinkuß (Heidelberg) mit Frl. Edith Sachs (Chemnitz). — He« Sigmund Weißmann (Berlin) mit Frl. Elisabet Alexandra LeVy (Hamburg). — Herr Gustav. Fromm (Bochum) mit Frl. Thea Struch (Dortmund). — Herr Rudi Pottlitzer. (Berlin) mit Frl. Betty Bukofzer (Pr.-Eylau). — Herr Bernhard Flanter (ParW mit FrlV Lotte Altcrmum)i(Bcrlih). — Herr Isfried Adler (Fulda) mit Frl. Fricdcl Schaumburg (Fronkfurt a. M.V — Herr Georg Berg. (Pieschen i. Posen) mit Frl. Frieda Abraham (Liegnitz). '' ' ' Es vermählten sieh: Herr Bruno Walter Hirsch und Dr. Jeanette Hirsch geb. Zinodler (Köln). — Herr Felix Pinczower, und Frau Dr. Hildo geb. Kamerling (Berlin). — Herr Adolphe Rothschild und Frau Trude geb. Abraham (Paris). — Herr Willi Mareks und Frau Hilde geb. Hornthal (Wuppertal-Bannen)., — Herr Jacques Bloch und Frau Lore geb. Meyer (Lausanne). Eine Tochter wurde geboren: Herrn Rechtsanwalt Dr. Fritz Pollitzer und Frau Ella geb. Roth (Wien). — Herrn Erich Gohnhoff und Frau Marga geb. Abel (Vicu Dieux bei Antwerpen). Es starben: Herr Sanitätsrat Dr. Emil Frankenstein' (Magdeburg). — Herr Prediger Siegmund Goldmann (Herford).,-^ Herr Sally Scheidemann (Berlin). — Herr Jacob Kahn (Halbcrstadt). — Herr Richard Mannsbach (Paris). — Herr Berthold Kern (Frankfurt a. M.) — Frau Rosa Hirsch (Heilbronn a. N.). — Her? Alfred Lachmanski (Königsberg i. Pr.). — Frau Helene Stern (Frankfurt a. M.). — Herr Dr. Alfred Loowy (Freiburg i. BfO-'i—, Herr Siegfried Kaulbars (Lyck i. Ostpr.). — Frau Selma Stein, (Altmark i. Westpr.). — Frau Helene Jungmann (Berlin). '4^, Geh. Justizrat Dr. jur Hugo Ädamkiewicz* (Schweidnitz). — Herr Redakteur Fritz Engel (Berlin). — Herr Ludwig Bernhard (Berlin). — Frau Eduard Bodenheim (Worms). — Herr Hermann Elkeles (Hamburg). — Herr Melchior Wolff (Dortmund}. — Frau Sophie Kahn (Eschwege). — Herr Aron Abraliamsohn (Bütow i. Pomm.)- — Frau Sophie Straua (Michelstadt i. O.). Tieferschüttert und von Herzen bewegt unter demi| Eindruck des Heimganges unseres unvergeßlichen Heim Sanitätsrat Dr. Emil Frankenstein können Worte die Grhßo unseres Dankes nicht aüs- . drücken. Der Verblichene ,hat vom Jahre 1911, bis 1922 als Mitglied der Repräsentanten-Versammlung, 3 Jahre davon als Uir Vorsitzender und dann 10 Jahre als Vor- | |-sitzender. des Vorstandes seine Kräfte und sein großes ■ Können dem Wohle und der EntwieklünB unserer"Ge-' meinde gewidmet. Mit gleicher Gewissenhaftigkeit war er in Organisationen tätig,'die Über den Kreis unserer, .Gemeinde 'hinausgehen. / ' , . Die Empfänglichkeit Bejnfs heiteren GemöteB, in allem I hui? dos 'Angenehme', zu. sehen',' hat uns auch üv schweren', f Stunden den. rechten Weg gewiesen, getreu eeinejn Wal«y I 'iiprucli, iääUt-'tai;dch', .dle«:°fail'rdie G^saratheit. . 1 'I ' Unsere Gemeinde'wird unauslöschlich Bein 'Andcrikerj I eljrend bewahren und'" mie den'1 Vielen, i. aerteif «^'bei,^ | '*{a^taiäen W^'»dirftt'!Naji^Hs^gtie&'° ' ''"';; ",'. /.'"' . I ' -r 3'. 'S - ' ** ' . -. . ' i' ', '■ 'i l I ■ » u ( . ' i . 1 '1 "1 ,! ..,.tj« VpBtndv„:.;.,' , itt SmaoPOfagcmtladt •aHUHiMi» '-»'•■ ■ ■ m «wt*MatnrtWTfnami-. . iwg duf iwwmwmmUM» .....•.. H*drt«n.;';».;>|N^'I^^Ä*,-'V''',,I