Jüdische allgemeine Zeitung
- Journal
- Jüdische allgemeine Zeitung
- Volume
- 15 (1935)
- Issue
- 7 (13.2.1935)
- Date
- 1935-02-13
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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DIE SEITE D ES BU GH ES iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii^ Das Recht zur Autobiographie Von KARL JAKOB HIRSCH P«r Dichter und Mater Karl Jakob H i r s o h , deaflon nouor Roman, „Hoohzoitsmaraoh ia Moll" demnächst in der Jüdisoboa Buchvorolniffnng herauskommt, nimmt hior ia einem interessanten Problem dichterischen Schaffens Stollung. Es wird im allgemeinen nur solchen Dichtern zugestanden, die betagt sind oder vom Nobelpreis beglückt werden. Der Glaube, daß dio Fülle der Erlebnisse einen Menschen weise macho, ist weit verbreitet. Doch steht dagegen der Wunsch einiger junger Menschen, sich selbst darzustellen, ihre eigene Not, ihr eigenes Glück und damit ihre Meinung von der Welt, in der aio oben erst hineingeboren wurden. Als Goethe den „Werther" schrieb, tat er ob'aus innerem Zwang. Ihm war es gleichgültig, daß seine Leser einen Schlüsselroman darin erblickten, und sputer als alter Mann hat er einmal über die. „Wohlvcrwandtschaiten" zu seinem Eckermann etwas Erschöpfendes darüber gesagt, „. .'. daß darin kein Strich enthalten sei, der nicht erlebt, aber kein tStrich so wio er erlebt worden ..." In diesem Satz ist alles gelöst, auch alles, was man heute noch darüber sagen kann. Zwischen dem „was" und dem „wio" liegt die ganzo Kraft des Dichters.* II. . .. Der Malor hat es leichter; er malt jahraus jahrein seine Solbstportrats, ob' er Rembrondt heißt oder Schulze. Ein Turban oder ein Goldhclm auf dem Kopf verändern nur wenig dos Portrüt. Immerist es der Malor selbst, der aus dem Bilde auf dio Jahre oder die Jahrhunderte herabsiebt, und der zahnlose ,t Itembrandt Bchmcichelt sich nicht, ebensowenig wie der jungc-alte Licbormann. Was dem Maler billig ist, sollte dem Dichter recht sein. Warum kann der junge Mensch nicht sein grünes Ich darstellen und die Welt der Lnzulünglichkeit, so wie er sie sieht? Das „Leben" liegt noch vor ihm . . . was weiß er davon; aber KinderSngste und Jünglingsschmcrzen sind bei ihm in guten Händen. Er steht noch zu „dicht davor", um abgeklärt zu sein, und das ist gut so. Denn das Leben der Zwanzigjährigen ist rauh 7?** und meist böse und nur in der Erinnerung des Vierzigjährigen ein Vergnügen. Es ist besser, wenn der junge Mensch von sich schreibt, als von Karl dem Kühnen oder, von der Entdeckung Amerikas. Denn dio Darstellung wird leicht zu einem Kostümball, und es ist ehrlicher, „Ich" zu sagen und zu schreiben, anstatt sich ein historisches Mfintelchcn oder eine romantische Kleidung anzulegen. Dos Recht zur Autobiographie ist wohl das, was der junge Autor Johann Hüben er in Beinen zwei Bücheru fordert. Das crato hieß: „Zum Leben verurteilt", das zweite und neue „Denn er ist ein Mensch gewesen". (Sie sind bei Rowohlt erschienen.) Beide Bücher handeln vom Autor selber, darüber gibt,es keinen Zweifel. Das ist ihr Heiz und ihre Gefahr. Aber man kann und darf nicht1 nur über die Vollkommenheit schreiben, sondern hier wieder Goethe sprechen lassen, der bei seinem Einwand gegen seinen Clavigo sagte: „Es muß doch nicht immor über dio Mnaßcn sein . . .1" ■ ■-; ' UL Das era\o, Buch schildert grausam und hart ein Jugendlcbcn und dieses das erste. Mannesalter des Schriftstellers Joachim Ruderer, der aufs Haar dem Verfasser gleicht. Ich kenne Rabener nicht persönlich, aber der Eindruck ist klar,: hier sagt einer Ich Y mit ganz großem Pathos, mit echtem Pathos. Zirnmervcrmieterinnen und treulose Geliebte, pensionierte Bankiers und Hochstapler, der ganze Abschaum einer Gesellschaft, die die höhere sein will, tritt an. Sie alle sind in irgend einer 'Hinsicht gute, Menschen, sie haben es aber vergessen. Sie sind blutige Aussauger und Egoisten, vor allem der. Schriftsteller Ruderer, der sicherlich bereit wäre, die Welt in Brand zu stecken, um ein Buch, fortig v zu schreiben. Nur Dr. Jonas, Arzt und Jude, opfert sich am <. ' Schluß für alle Figuren des Romans in märtyrerhafter Weise. Ruderer erzählt in diesem Buch von dem Erfolg eines ersten, dos haargenau mit dem Roman des Schriftstellers Rabener identisch ist. Das ist originell; ebenso wie der Versuch, die Handlung des Buches gleichsam wie einen Rohstoff zu einem erst zu schreibenden hinzusteHen. Das ist. mißglückt, aber es beeinträchtigt nicht die Wirkung dieses leidenschaftlichen Ich-Sdgcrs. Die Seiten platzen voll Geschehnissen, und der Stil ist ohne Jakob Wassermann nicht denkbar. Aber „er ist ein Mensch gewesen", dieser Herr Ruderer, und „das heißt ein Kämpfer sein". ^Nur zum Schluß hat er, so vermute ich, ein wenig Angst vor der eigenen Konsequenz und läßt in einer (in diesem Buche auffallenden^ lieblichen Szene den Onkel Joachim Ruderer Kindern Geschichten erzählen; die aber Bind unzufrieden: „Nee, -Onkel Joachim, die Sache mit dem Löwen und dem' Schmetterling, die hat ja schon , ' so 'n Bart . . .1" Onkel Joachim gesteht, daß er nichts Neues mehr wüßte, da sagt die Kleine: „Dann kommen' wir morgen wieder und holen, uns' dio Geschichte ab; Du mußt Dir inzwischen eine ausdenken . .." i ' IV. Bitte-nicht, Johann-Joachim Ruderer-Rabener, denken Sie sich keine Geschichten aus; bleiben Sie bei sich, in ihrer Wcltl Aber ich rate Ihnen, bevor Sie ans Schreiben gehen, stellen Sic sich doch ans Fenster, machen Sie dio Flügel auf, damit Sic nicht beim Heraussehen ihr eigenes Bild in der Scheibe sehen . . . Und sehen Sio auf die Straße, auf die Welt, auch wenn nichts in ihr geschieht, erleben Sie die tiefe Stille der wirklichen Lcfoensstrabcn, auf denen es gerade in den entscheidendsten Augenblicken »ehr leise zugeht ... 1 Malen Sie weiter Ihre Selbstbildnisse . . . aber treten Sie genau wio der Selbstmörder in Ihrem Buche crstmal drei Schritte zurück, bevor Sie den Sprung wagen. Nicht in den Tod . . . nur zu Ihrer Arbeit! Das Recht zur Autobiographic steht Ihnen zu, wio allen, aber nützen Sie es aus. Lassen Öio mich wieder den Goethe zitieren, der 1809 sagte: „Das Benützen der Erlebnisse ist mir alles gewesen, das Erfinden aus der Luft nie meine Sache; ich habe die Welt für genialer gehalten, als mein eigenes Genie 1" Nicht auf dio Vermummung, auf die Verwandlung des Ichs kommt es anl Ein franzöfifches Buch über König Saiomo Madame G. R. Tabouis, eine bekannte französische Schriftstellerin, veröffentlicht soeben als Fortsetzung ihrer Arbeiten über Ank Amon und Nabuchodonosor ein Buch über den König Saiomo. Der griechische Gesandte in Paris, N. Politis, hat hierzu eine sehr interessante Einleitung geschrieben, aus der die nachstehenden Stellen die Leser der „Jüdischen Allgemeinen" interessieren dürften. Drei Ereignisse sind danach für Saiomo charakteristisch: das berühmte Urteil, der Besuch der Königin von Saba, die Erbauung des Tempels von Jerusalem. Von jeher hahen Maler, Komponisten und Dichter SalomoB Taten begeistert. Raphael hat sie auf seinen berühmten Bildern im Vatikan verewigt. Sein dauernd wachsender Ruhm hat auch viele seiner unbedeutenden Handlungen mit einem Glorienschein umgeben, so daß man seine oft abenteuerliche Politik gerechtfertigt oder entschuldigt hat. Das HauptorcigniB seines Lebens bleibt die Erbauung des Tempels von Jerusalem. Hierdurch hat Saiomo das politische Schicksal seiner Dynastie mit dem Jahwckult verbunden. Um diese zu verewigen, wollte Saiomo der Macht seines Volkes religiösen Inhalt geben. Auf dieser Auffassung beruht sein gesamtes RcgierungssyBtem, das als ein Vorläufer des modernen Staates aufzufassen ist. Saiomo hat Bich bemüht, der Zerrissenheit der zwölf Stämme ein Ende zu raachen, eine wirtschaftliche Solidarität' zwischen ihnen zu schaffen, die zur politischen führen, sollte und schließlich die gesamte Macht in seinen Händen vereinigte. Als Sohn des Königs lJavid hat er das' Wert" soinci"Vaters' fortgeführt. Im Glauben erzogen, daß Bein Volk das auserwuli.lt« sei, war es ihm vorbehalten, Beine hohe Bestimmung durch Frieden und Gerechtigkeit, durch Ruhm und Glück zu verwirklichen. Der Glaube an einen Gott war und ist die große Kraft der Juden. Hierdurch haben sie einen ungeheuren Einfluß auf die Entwicklung der Menschheit ausgeübt. Unter dem Einfluß der griechischen Philosopliie bat sich dann hieraus das Christentum entwickelt- Neun Jahrhunderte vor Christus wurde das Bild der Welt durch die Bibel und dio Ilias bestimmt. Saiomo wollte als geistiger Erneuerer die geistige Vorherrschaft seines Volkes durch eine materielle Vorherrschaft stützen. Dies ist, ihm nicht gelungen, denn dos Pfropfreis, dos er dem alten jüdischen Baum aufpflanzen wollte, war vergiftet. Er lief dabei Gefahr, die jüdische Seele durch Gefallen nm Luxub und am Gewinn zu verderben. Anstatt seine internationale Macht zu erhöhen, hat er ihre Dauer durch eine vorübergehende Vormachtstellung gefährdet. Zwischen' der politischen Vormachtstellung, mit allem irdischen Reichtum verbunden, wie Solomon sio erstrebte, und der geistigen Vorherrschaft, wie sie dio jüdischen Propheten ersehnten, selbst um den Preis von Leiden, und Entbehrungen, hat das Judentum die letztere gewählt, weil es nach Renan berufen ist, die religiöse und moralischo Besserung der Menschheit herbeizuführen. Die entgegengesetzten Bestrebungen Salomos bilden in der jüdischen Geschichte nur eine vorübergehende Episode. Saiomo wollte innerhalb weniger Jahre die Verwaltung und dio religiöse Verfassung zentralisieren und ein Genußleben einführen, das gegen dio Jahrhunderte alten Gebräuche der Absonderung, der Entbehrungen und der Armut verstieß. Hierdurch war sein Werk zum Scheitern verurteilt. Derartige Neuerungen konnten die Vertreter der jüdischen Tradition nicht billigen. Sie waren überzeugt, daß Religion vor allem auf dem Glauben beruht und das Reich der Scclo ewigen Bestand hat. Ilütto Solomon versucht, die Tradition allmählich zu besiegen, so wäre ihm vielleicht Erfolg bcscliicdcn gewesen. Aber durch seinen Ruhm geblendet, glaubte er, er sei unfehlbar, konnte nicht den Widerstand, den seine Bestrebungen fanden, voraussehen, klagto schließlich sein Volk der Ungerechtigkeit und der Undankbarkeit an und starb vollständig vorbittert. Le. Der Nächste. Von Hermann Cohen. Bücherei des Schockcnvcrlages. Bd. 20. 1 Aus Schriften dieses religiösen Donkors sind vier Abhandlungen über das Verhalten von Mensch zu Mensch nach dor Lehre des Judentums zusammengestellt. Sie vermitteln ein lcnannes, aber eindringliches Sclbstportrfit des großen jüdischen Phffäsophein. Ludwig Seiger hat Hermann Cohen einmal „Seele und Gewissen des Judentums" genannt. Dor Konflikt zwischen Ethik und Religion, den Cohen bedeutsam geschildert hat, findet seinen versöhnenden Abschluß in der Losung: Auflösung der Religion in Ethik durch Aufnahme der Gottesidco in deren Lchrgehalt. Seine Forderung: Abkehr von Haß und Verbindung der ivlcnschcn in Liebe. Dio Reinheit der Gesinnung Hermann CohcnB und sein Wahrbcitsstrcbcn kommt auf den Seiten dieses Bandchens klar zum Ausdruck. Geradezu wio für den Tag geschrieben wirkt dio Abhandlung über die Nächstenliebe im Talmud, ein Gutachten, dos Cohen im Jahre 1888 in einer Verhandlung vor dem njarburger Landgericht abgegoben hat, vor dem ein Volksschullcliror wegen Beschimpfung der jüdischen Rcligionsgescllschaft angeklagt war. Er hatto in einor Versammlung behauptet, dor Talmud sei dos Gesetz der Juden, und es stehe darin, daß das Gesetz nur vom Juden zum andern gelte, auf „Gojims" habe cb keinen Bezug, die dürften sie bcstehlen und betrügen. Schon allein wegen dieser Abfertigung derartiger Ideen durch Hermann Cohen vordient das Händchen gelesen zu werden. —e—. Des Baal-Schcm-Tow Unterweisung im Umgang mit Gott. Gesammelt von Martin ttji b c r , Bücherei des Schockcn^Vcrlagcs, Hcrlin, Bd. 21. i Baal-Schcm-Tow, „Mann des guten Namens", kurz Beseht genannt, ist der Begründer des Chassidismus, und Martin Buber ist Bein Prophet. Nach der fieberhaften Erwartung einer baldigen mcssiauiflclien Erlösung, die der Sabbationischc Schwindel nicht zuletzt in Polen erzengt hatte, war es der im Jahre 1699 geborene Israel bcn'Elicscr, der Baal-Schern, der sich dazu berufen fühlte, dem zerstörten jüdischen OrganismuB ncucB Leben einzuflößen und ihm neuo Waffen gegen dio zahlreichen, durch die Wirren der Zeit entstandenen Bewegungen in die Hand zu geben. Er war es, der unter den Juden des Ostens eine geistige und soziale Revolution hervorrief, indem er ihnen auf seine Weise einen Weg zu Gott bahnte, der insbesondere für den einfachen Menschen berechnet war und eine Absage an dio Klasse der Golchrtcn darstellte. Bnnl-Schcm-Tow selbst hat nie ein Buch geschrieben. •Seine Worte, jetzt von Martin Buber in einer AuBwahl zusammengefaßt, sind von seinen Schülorn überliefert. Es sind tiefe Worte Ond bezichungsreichc Gleichnisse, die sich indessen ganz nur dem erschließen, der bereit und fähig ist, die Mystik nicht als Scheingebilde zu betrachten, sondern als Wirklichkeit zwischen Gott und ihm, an der sich die Gegenseitigkeit bekundet, und die Bubor mit dem Namen „Gegcnwärtigkeit" belegt. Ein bemerkenswerter typographischer Geschmack hat bei der Ausstattung deB kleinen Buches mitgewirkt, das in edlen hollöndisohen Typen des 17. Jahtr huuttcrts gedruckt ist. —1,11—• Gedenkbuch zum 125jährigen Bestehen des Oberrnt« der Israeliten Badens. J. Kauffmann Verlag, Frankfurt * M. Das mit einem Vorspruch von Leo Bacck versehene Buch,, das einem Gedenktag scino Entstehung verdankt, ist über diesen Anlaß hinaus ein tjuellenrcichcr Beitrag zur Geschichte der Judenemanzipation in Baden. Die gründliche Darstellung Sclma Täublcr-Storns setzt an dem Wendepunkt in der Geschichte der badischen Juden ein, da dio kleine Markgrafschaft in das erweiterte Kurfürstenrum und Großherzogtum. Baden verwandelt wurde, und Großherzog Karl Friedrich, der „ersto Fürst ohne Fürstenmiene", wio Herder ilin nannte, dio Verhältnisse Beiner israelitischen Untertanen zu ordnen begann. Sein Edikt vom Jahro 1809, das ab hierarchisch aufgebauto Organisation den Oberrat dekadischen Israeliten einsetzte, war der erBto tastende Versuch einer Gleichstellung der Judenschaft mit der christlichen Bevölkerung. In der Mission, dio mittelalterliche Gemeinschaft an die moderne Gesellschaft anzuschließen, wandte der Oberrnt Beine Aufmerksamkeit der beruflichen und wirtschaftlichen Umschichtung der Juden zu und betrieb ihre Hinführung zu Ackerbau, Handwerk und Industrie, zu Wissenschaft und Kunst und ihre Entfernung vom Handel. So sollte — um ein Beispiel anzuführen — jeder junge 'Mensch, dor bei einem geschickten Gutsbesitzer den Landbau erlernen wollte; ein Geschenk von 300 Gulden .für den Ankauf eines Feldgutes erhalten, unter dor Voraussetzung, daß er das Gut zehn Jahre lang weder verkaufte noch verpfändete, sondern selbst bebaute. Interessant und lehrreich ist es, die Aufgaben, Wandlungen und Rückschläge des Oberrats im Kampf um die soziale Gleichstellung und um dio politische Emanzipatioh zu verfolgen und sein Bestrehen, sich zum Führer einer Gcnoration RUFEN SIE AN F4 1273 Wasch- und Plättanstalt Antenberf lib. Paul Tornow, ------ - — - Schonendste I 'asch- und Plättanstalt Ontenberg . x, Copenlck,' ClutenrjtrgatraBe 25. — Trocknet Im Freien, ite Behandlung..— Abholung und Lieferung Montag« &a6i6iät&QH Tanz-Kaffee T r I an o n W SO. Baeiüdiu Plitz 1 * Inhaber $. Bernstein Mitglied der lüalschen Gemeinde TSgllch nachmittag» und abend» Tanz. 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