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Jüdische allgemeine Zeitung · 1935-02-06 · 6 (6.2.1935) · page 12

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Journal
Jüdische allgemeine Zeitung
Volume
15 (1935)
Issue
6 (6.2.1935)
Date
1935-02-06
Page
– (sequence 12)
Language
German
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<?•> ^JÜDISCHEN ALLGEMEINEN Kleine Reminifzenz an einen großen Kampf / Von JIM KRONEU . Genau zehn Jahre ist pa her, da standen sich in der Londoner Albert Hall, die wegen UbcrfüIIung geschlossen werden mußte, zwei jüdische Boxer von Weltruf zum Kampf gegenüber. Englands Wellipeister Tod Kid Lewis sollte gegen den französischen Champion Francis Charles sein großes Können unter Beweis stellen, und viele Tausende waren gekommen, um diesem Ereignis beizuwohnen. 20 Bunden lang behämmerten sich die beiden jüdischen Meister, 2p Bunden bekam das Publikum, Bojtlcunst in höchster Vollendung, ja sehen, 20 Bunden versuchten zwei bis ins Letzte durchtrainierte Athleten, den Gegner , von den Füßen und k. q. zu schlagen. Als nach einem fast IVoStündigen Gefecht Weltmeister Ted Kid Lewis .den Punktsieg erhielt, wurden ihm wie öueh dorn tapferen Verlierer Ovationen zuteil, wie sie die Londoner Albert .Hall selten erlebte. Ein Stück Boxgcschichtc war abgerollt, ein mörderischer Fight war in die Annalen eingegangen; unvergolilich denen, dio ihn miterleben durften. Warum diese kleino Episode erzölilt wird? 10 Jahre ist es her,'als tauseijdo begoisterto BoisporUmhängcr einem geschlagenen Fignter einen überaus, herzlichen Abgang bereiteten, als Francis Charles — wenn auch im Schatten des Weltmeisters stehend — der Hold' von London war. Vor drei Jahren besuchte ich in einem einfache» Zimmerchcn in Paris einen müden, verbrauchten Mann', Ein vergrämtes Gesicht, harte Linien um den Mund, das Haar unordentlich sitzt er da, ein Zerbrochener. Das Schlimmste ober ist: der Marin ist blind. In den Höhlen liegen Augen, die ihre Funktion verloren haben, die ihrem Besitzer nicht mehr dienen können. Der Mann ist Francis Charles. Frankreichs Meisterboxer Francis Charles. Der Nachfolger Carpcntiers um die Halbschwcri gewiclitakronc. Kurz zuvor noch stand er im Ring, die Ffiustc un erbitterten Kampf schwingend, das Musterbild eines mutigen, fairen Sportsmanns, Nun sitzt er dort, blind für den Hcst seines Lebens, unrettbar blind, auf die Almosen der immer spärlicher werdenden Freunde angewiesen. Als Deutschlands Exmeister Hans Brfüte'nBträtcr das, letzte Mal gegen Abel Argotte in Paris kämpfte, ließ er die Handschuhe versteigern, mit denen er einst gegen seinen damaligen Bezwinger Francis Charles goboxt hatte. Der eingenommene Betrag wurde dem Blinden uib Zimmer gebracht und hatte eine erschütternde DohkbarkeitBBzche im Gefolge. Hier und dprt sammelt man' noch einmal für ihn, aber immer seltener werden die Kollekten, immer' kleiner die gesammelten Betrüge. Die Nachwelt flicht auch dem Sportler keine Kränze, die Zeit eilt zu schnell, die augenblicklichen Crocks interessieren in jeder Hinsicht mehr als ihre Vorgänger. In seinem Zimmerchen aber sitzt Francis Charles und denkt der Erfolge, die er auf der ganzen Welt errungen, des Beifalls, der ihn auf der ganzen Welt umrauscht hat. Aus diesem Grunde" sei de* Kampfes Charles—Ted Kid Lewis gedacht. Wir wollen an dieser Stelle nicht nur immer die Erfolge und Kampfe unserer augenblicklichen Spörthcroon registrieren, sondern auch ruhig einmal in kurzetp Gedenken bei jenen verweilen, die diese Erfolge erBt möglich machten, auf deren Leistung der heutige Sport zum .Teil basiert. Auch sie standen vor kurzer Zeit noch jeder an seinem Platz, um für ihr Vaterland und für ihr Judentum die Siegespalme zu orringon. Ihr Andenken hochzuhalten sollte vornehmste Pflicht jedes wahren Spartsmanns sein. JBC Maccabi im Ausland Erfolgreicher Start der Berliner Boxer Der JBC „Maccabi", der sich im Augenblick mit setner Kompfmunnschaft auf einer Auslandstournee befindet, konnte seine ersten beiden Starts in Polen zu schönen Erfolgen gestalten. Am vergangenen Sonnabend traten die Berliner in Warschau gegen den „Makkabi" Warschau an, der in diesem Jahre in der polnischen Mannschaftsmcistqrschaft den zweiton Platz belegte, und gewannen mit 10; 6 Punkten. Einen Tag später war, ebenfalls in Warschau, IK P Lodz der Gegner. Die vom Vortag ermüdeten Maccabileute erreichten hier nur ein Unentschieden, das allerdings sehr ehrenvoll ist, weil es sich bei der gegnerischen Mannschaft um eines der kampfstarksten Teams Polens handelt. Berliner Sport Brandenburgifche Waldlaufmeifterfchaften des RjF Dio brandenburgischen Waldjaufmciaterschaften des Sportbundes im RjF, die am Sonntag der JTSC 05 mit Start und Ziel auf dem Grunewald-Sportplatz veranstaltete, litten sehr unter der herrschenden' Grippeepidemie, die zahlreiche gemeldete Bewerber vom Start fernhielt. Trotzdem war es auffallend) daß in den einzelnen Lßufcn der JTSC 05 unter Bich blieb. Die anderen Berliner RjF-Vcreinc (mit einer Ausnahme von JBC Berlin), ganz besonders aber die BSG 33, vermißte man am Ablauf vollkommen. Wir erwarten dos nächste Mal mehr Begeisterung. In. der Hauptklasse der Meisterschaft, die über 10 km; eine bei uns nicht sehr gebräuchliche Strecke, fjing, gab es den erwarteten Sieg von Wicnskowitz, von dorn bei weiterem ernsten Training noch sehr viel erwartet werden kann. Mitte der Strecke gelang es ihm, Erich Bergmann abzuschütteln, etwa 500 m wegzukommen und diesen Vorsprung bis ins Ziel zu halten. Die Zeit von 38:03,6 Min. ist ganz ausgezeichnet. Gert Fröhlich, der mit mehrerenanderen Kameraden bereits vorher eingelaufen war, mußte distanziert werden, da er sich verlaufen und einen Teil der Strecke abgeschnitten hatte. Bei den Frauen, die 2 km zu absolvieren hatten, siegte Vera Goldwassor in 13 :24 Min. vor der dichtauf endenden Ilse Lcvy, der. 200 m zurück Ursula Kellner folgte. Besser als sie lief jedoch der 12jährige Hans Schuftnn, der den Schülerwettbewerb über die gleiche Strecke .etwa 75 m vor den ersten Damen gewann. Während im Laufe über 5 km der vielversprechende Fuchs im Endspurt Rendsberg, Heinz Cohn und Goldstein achlug, gab es in der Jugcnd-A-Klasso einen Sieg von Lehmann. Bei der jüngeren Jugend waren Feingold und Wall gemeinsam erfolgreich. Erppbp^sse: Seniorenmeisterschaft (10 km): 1. Wienskowitz 38: 03,6; 2, Erich Bergmann. Fraue nm eis t o r s c h a f t (2km): 1. Vera Goldwasscr 13:24,0; ' 3. Ilse Lovy. Männer (5 km): 1. Fuchs 21:32,1; 2. Bondsburg. Jugend A (3,5 km): 1. Lehmann 17:43,6; 2. Löwcntlial. Jugend B (3,5 km): 1. Feingold und. Wall 18:36,4; 3. Schwarz. Schüler (2 km): 1. Schuftan 13:14,0; 2. Baum. Brandenburgifche Tifehtennis-Meifterfchaften Der Bar Kochba wickelte, in der letzten Woche in seiner Halle am Kurfürstendamm die Brandenburgischen Tischtennis- Meisterschaften ab, an denen sich neben Berliner Spielern auch eine Mannschaft des Leipziger Bar Kochba beteiligte. . Die Leistungen waren wieder ganz ausgezeichnete. Dio Mannschaft des JSC Hagibor setzte ihre Siegesserie fort und konnte in den MSnnerkonkurrcnzen neben den Meisterschaften auch noc)£, viele Plätze für sich mit Beschlag belegen. Bei den Damen setzten sich dagegen die Vertreterinnen des Bar Kochba, Leipzig, durch, die die Schlußrunde unter sich ausmachten. Von ihnen können die Berliner Damen noch sehr viel lernen. Ergebnissc: . Herfen, JCfasse I: 1, Schatzow; 2. Sprung (beide Hagibor). Herren, Klasse II: 1. Mendelsohn (Bar TCochba); 2.- Rasenzweig (Leipzig). , Herrendoppel: 1. Fachler/Scherek; . 2. Langsam/Wolff ^beidc Hagibor). \' ' --■.'...> v^'., Gemischtes Doppel: 1. Wurmann/Sprung (Hagibor); 2. Baum/. {: Schmorlor (Leipzig). ' : Damen: 1. Frau Bflum^ 2. Frl. Kumin (beide Leipzig). . Hagibor beim Boruffia^Turnier . . i Beim Tischteruüs-Tuniier d^SL^TC 'ItoiWsiaj; das, am . Soniiteg . sein Ende ' fand;'' gelangen den HflgilkiriSpiele)rn/ .einig* •. htjtvor-. jfugende Erfolge, die sie mit in «rite'iSfi^^r.^N^cH^.'.'^^l1'^ fcjnnia-KJas^e,stellen. Im Herrcnemzelv stauen sich-', inv Finale,' Schatzow (Hagibor) und der deutsche,' flutet,-:KfaJj[SUMm$i .______..'..t 1.— LJ.' „.. _ 1.1 r, 1. 1........___I/"..i—..t" 1/".1 . i(i"'in '11. BSG erneut gefchlagen Hakoah Ib siegte im Fußball-Verbandsspielö:2 In den Punktcspielcn der ersten Klasse gab es am Sonntag auf dem Sportplatz am Schäfersee ein interessantes Treffen zwischen Hakoah Ib und BSG 33 I. Nicht ganz überraschend blieb Hakoah auch mit seiner Ib-Mannschaft siegreich; denn die BSG lBt im Augenblick kaum in der Lage, in den Vcrbandsspiclcn; eine starke Mannschaft auf die Beine zu bringen und wird sogar zu kämpfen haben, um gegen den Tabellenletzten ISK erfolgreich zu bestehen. Trotz vielen Ersatzes kämpfte die BSG in der ersten Halbzeit recht energisch. Schwank für Hakoah'und Hilkowitz für die Schwarz-Roten Konnten je einmal ins Schwarze troffen und iiiiiiliiuiiiiiiuiiuiiuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii .ßeUle 21:16,14, 14 und im Gemischten ■ Doppel ""Frl. Zehden/- fj&VtyW 0}»*'.,Ft8U -.MjU]tar/Pi;..%)b8k^,.,w,»|gr^cK:v ■■■».« ß Unsere Bilderserie Jüdische Sportler Dr. Paul Fridberg Dr. Paul Fridberg, einem Vertreter der älteren Generation, einem Vorkämpfor deutschen Turnen und Sports, gelten diese Zeilen. Er verdient auch heute genannt zu werden. Nicht allein wegen seiner wettkämpferischen Erfolge, sondern wegen seiner verwaltungstechnischen Fähigkeiten, anerkannt durch, die Verleihung der Ehrenmitglicdschaft der Turngemeinde in Berlin Und des ■ Ehrenbriefes der Deutschen Turnerschoft. Dr. Paul Fridberg, der im 61. Lebensjahr steht und von Beruf Arzt ist — als solcher phot. Sonnonfeld leitete er lange Jahre die sportärztliche Beratungsstelle der Stadt Berlin im damaligen Bezirk Friedrichshain und leitet sie jetzt für die Berliner Jüdische Gemeinde i— trat er 1893 in die lurngemeinde in Berlin, kurz „Tib" genannt, ein; 5 Jahre später wurde er Tuvnwart und kurze Zeit darauf Obertumwart dcB GesamtvcreüiB. Soin Werk war auch die Gründung der Sportabteilung der „Tib", deren Vorsitzender er bis 1923 gewesen ist. Es ist unmöglich, hier alle seine Verbandsümter, wie Krcisfrauenspielwart, Krcisspielausschußmitglicd usw., aufzuzählen, in denen er Großes für die Turn- und Sportbewegung, insbesondere für dio des Kreises Illb der Deutschen Turnerschaft, geleistet' hat. . Noi»40jährigcr Mitgliedschaft in der „Tib" schied er 1933 aus seinem Vorein aus, 'wurde Mitglied des JTSC 05, Berlin, in dessen Turnabteilung Westen er noch heute einer der Unermüdlichsten und Begeistertsten ist. An ihm hat sich bewahrheitet, daß Leibesübungen den Körper gesund und jung'-erhalten; denn trotz seines Alters, in dem die meisten vom aktiven Turnen nichts mehr wissen wollen, macht er. o.1b Vorturner seiner Riege noch manchem seiner jüngeren und jüngsten Kameraden in Bezug auf Haltung, und Können etwas vor. Organisatorisch betätigt er sich leider nicht mehr. Schade darum; der jüdische Sport könnte Menschen. seines .Wissens' und seiner. Praxis gebrauchen. , iiraiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitim das 1 Vi Halbzcltergebnis'herstellen; Nach der Pausebekam dann Hakoah Oberwasser,. zumal der BSG-Torstclier' selten unglücklich iii; seinen' Abwehraktionen war;; So ist das hohe, 5 V2 ' EtgebniB nicht weiter verwunderlich. ' - ' ' '■ "'.'•■■ : ' Das zweite Spiel der Meisterklasse führte in Brite den ISR mit Hagibor Iu zusammen. Schon in der ersten'Halbzeit legten die' Hagibor-Leute 3 Tore.durch, Fleckmahn,'(2) .ujifj. Pcriewftz.Yor: und heschränkten' sich dann in der'zweiten Halbzeit, gegen den' starken-Wind spielend, den. Vorsprung .zu halten. Eind. ausgezeichnete Partielieferte bot Hagibor .wieder einmal. Harry' Wind als .Mittelläufer. ., .-,'--:■', ■:■ :\ ■.'.".:. •■..■,..:•:.■:■>", .'■..,.. Hakoah II —. BSG III 5:1; Hakoah III Hagibor 11.0.0; ISK II -TT-, Hagibor III. 8: 0; .BSG.IV — .Hagibor.IVJ);5; ISK III — Hagibor V 4; 0; BSG."Schüler, -r- Hakonlu 3..Schüler 8i 2; Hakoah;Jugend:Ia ^rr Hagibor Jugend B 7rQ.:< ■ .■>'•■: . , Im Handball fpielte nur BSG Gegen TSGft Friedenau 5t4 Abgesehen von einem Spiel, das in Friedenau die crBto .Mannschaft der BSG 33 mit einer Elf der TSGB „Friedenau" 4usammenführte, und das - die BSGer nach guter Leistung kiiapp, aber verdient, mit 5:4 (2; 3) gewinnen konnten, gab es keine nennenswerten Begegnungen, weder als Gcsellschaftsnoch als Verbandsspiele. Bei den Frauen siegte ,Bar Kochba gegen den Damcn-Rudcr-Clüb 23 mit 7:0 und die BSG gegen Hagibor mit 6; 0. Berliner Vorfchau Fußball Verbandsspielo Wieder steht auf dem Sportplatz am Schfifcrsec ein Doppelspiel auf dem Programm, das recht interessant zu werden verspricht. Um 12.50 spielen Hakoah la gegen Hagibor Ib. Ein Sieg der Hakoahner wird kaum zu vernindern sein; trotzdem'. garantiert der enorme Eifer Hagibors ein abwechslungsreiches piel. Anschließend kommt es ' dann zu der bereits einmal angesetzten Begegnung zwischen Hagibor Ia und BSG I. Nach dem neuerlichen Versagen der BSG gegen , Hakoah Ib rechnen wir mit einem schwer erkämpften, aber letzten Endes sicheren Siege der gleichmäßiger besetzten und kämpferisch viel stärker hervortretenden Hagiborlcutc. Handball Verbandsspielo In der ersten Männerklasse ist für diesen Sonntag kein. VcrbahdBspicl angesetzt; lediglich bei den Frauen hat JTSC 05 I gegen Hagibor zu spielen (Schönhölz,' 12 Uhr) und müßte zu einem zweistelligen Sieg kommen. Abschlüsse von Gesellschaftsspielen sind bisher noch nicht bekannt geworden. Hockey Vcrbandsspic 1 c Die vor einigen Wochen wegen spielunfähigcn Bodens nicht als VerbandsBpiel gewertete Begegnung zwischen dem JTSC 05 und dem Tennis-Club Bar Kochba ist zum nächsten Sonntag neu angesetzt worden. Treten beide Mannschaften ohne Ersatz an, dürfte den JTSCcrn eine Wiederholung ihres letzten 3 :2 Sieges gelingen. Um 9 Uhr spielen auf dem Grunewald-Sportplatz die zweiten, anschließend um 10.30 Uhr dann die ersten Mannschaften. Sport im Reich Serien/chluß in Weftdeutfchland Die erste Serie ist in beiden westdeutschen Bezirken abgeschlossen, in Ruhr-Westfalen wurde sogar schon ein Spiel, des zweiten Durchganges erledigt. In" den Spielen des Sonntags' behaupteten sich die Favoriten auf der ganzen Linie; bo schlug Hakoah im RjF-Gelscnkirchen die Dortmunder auf eigenem Platz mit 6 :3, und Bochum wartete gegen Herne mit einem 9 :1 Erfolg auf. Nicht ganz programmgemäß kommt dagegen der 3 :2 Erfolg von Rheine über Münster, doch hatten die Münsteraner sowieso keine Meisterschuftsausaichten mehr. Im Rheinbezirk holte sich Köln mit 10 Leuten einen 3 :2 Erfolg in Cleve, und M.-Gladbach setzte sich in einem sehr "hart geführten Kampf 3 :0 über Oherhnuscn hinweg. Die Südgruppc des Bezirks kam endlich zum ersten Spiel. Neuwied trat in Trier, an und blieb 6 :0 auf der Strecke. In der Klasse B der Nordgruppe kam Duisburg gegen Köln 2 nach schönem Spiel durch ein 5:2 zu wichtigen Punkten, während Euskirchen in M.-Gladbach nicht antrat, weil der Schnee ein Fahren unmöglich machte. Die neugegründetc Sportgruppe Düsseldorf traf im ersten Spiel auf eine kombinierte Mannschaft von Bonn und unterlag 3 :4 recht ohrenvoll. Auch im Lager der Handballer gab es nur Restspiele. Während die Herren gänzlich Ruhe hatten, war Bonn mit zwei Damenmannschaften unterwegs. Die erste Elf spielte morgens mit den Dürener Damen in tiefem Schnee und warf ebensowenig Treffer wie die Dürenerinncn, während sich nachmittags in Aachen die zweite Elf mit einer, 1:0 Niederlage glänzend aus der Affäre zog. Sportliches Allerlei Neue Erfolge Willic den Oudens Die holländische Woltrekordlerin und Europameisterin im \ Schwimmen Willie den Ouden, die nach letzten Meldungen Jüdin Bein soll, konnte auf dem zweitägigen internationalen Schwimmfest im Aachener Elisabethbad am Sonnabend und Sonntag neue große Erfolge erringen. Sic bewies ihre große Klasse durch überlegene Siege Am Sonnabend schwamm sie 100 m Kraul in 1 :06 und am Sonntag 1 :06,6, 1 Von der Makkabiah Wie verlautet, wird im Anschluß an die Makkabiah ein Scnwimmländerkumpf eines jüdischen Teams, das sich aus den Siogem der Makkabiah-Schwimmwcttbewerbe zusammensetzen soll, gegen eine italienische Lündermonnschaft stattfinden. Ebenso versucht man, die indische Hockcy-Ländermannsehaft zu einem Spiel gegen das Makknbi-Tcam zu verpflichten. Zur 30- Beste n- Liste Der deutsche. Leichtathletik-Verband hat, wie alljährlich,, wieder Beine 30-Besten-Liste für Frauen fertiggestellt, Gretei Bergmann, die nicht mitaufgeführt ist, müßte -mit ihrer diesjährigen Hochsprung-Besfleistung von 1,55,5 m an die 1.—5. Stelle einrangiert'werden. - ■• ' - . . ... Veranstaltungen dos JBC Maccabi Der JBC Maccabi bereitet für dio nächste Zeit einige internationale Veranstaltungen vor. Am 18, Februar steigt zunächst ein Internationales Vicrerturnicr im Ringen, in . dem auf die Kompfstaffel des „Maccabi" Mannschaften der Makkabea-Bratislava' und der Hakoah-Kopenhagen stoßen werden. Am 27. Februar folgt eine üoxveraiistültung im Musikervereinshaus. Auch liier stehen die Verhandlungen mit guten ausländischen Gegnern vor dem Abschluß. Ski - MeiB te rsch a fto n de s Do u tsehen M a kk a bi - k rei s p s' Der Deutsche Makkabifcreis entsendet' zu den .am kommenden Sonntag, stattfindende« Sld-Meisterschaften sin Keilberg eine ausgesucht gute und starke Mannschaft, die aus »twn 30 Läufern und Läuferinnen . besteben wird. Die-, Veranstaltung sieht Langlauf-, und Ähfahrbvottbewerbe für Senioren KhiBäe I und II, für Damen und Jugendliebe vor. v ,; , . .-, r. . HauptsaflriftJeitor: Dr,. Bugen Tannenbaum, ßbrlln-WilmMsdorf^ Leite;- ■ der Aaisigea-Abteüail« 'und.': verantwortlich' fürdea Inhalt der Ahioia'en: Hans Ehrlicb ,- Berlin W 18. — D..A. •IV'. Vj. äOOO. Zur Zeit iat Preisliste ■ Nr. 3 gültig. •: Verlar. Vetlagsgenoaaensohaft in Deutschland" aaaässiger. Jaden «o. Berlin eGmblt., Berlin. W15; Ühlandstraße 1B8. Druck: Souaendruckerel. GmbH. (Felix Wolf),' BerliaiOhailbg;

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