Jüdische allgemeine Zeitung
- Journal
- Jüdische allgemeine Zeitung
- Volume
- 15 (1935)
- Issue
- 4 (23.1.1935)
- Date
- 1935-01-23
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Baedeker durch ein Haus Dramaturgie in Hemdsärmeln — Ein Mißverftändnis — Der Irrtum des Intendanten — Der Zwifchenrufer am DirigentenpultDas liebe Publikum Von EGON JACOBSOHN DER JUDISCHEN ALLGEMEINEN Der Kulturbund doutsohor Juden läßt BOobonoinen reich und hübsch bobildortcn Almanoch orschoinea, in dem Intendant Dr. Kurt Singer, der- Bundessokrctär nA Wornor Lovio, Fricdrioh Borchardt, dor Vorsitzondo des Vorwaltungsrats, und andero. am Aufbau und Ausbau dos Kulturbunds mitwirkende Persönlichkeiten von ihrer Arbeit orzählon. Vcrso, Aphorismen, Skizzon sowie Kultur- und kunsthistoriacho Aufsützo beleben das unterhaltsame Bändohon. Aus einem Boitrag von Kgou Jacobsobn voröffentliohon wir nachstehend einigo Ahaohnitto. Herr Bab muß auch im Winter in Hemdsärmeln arbeiten; denn Dramaturgie macht verdammt heiß. Er sitzt an seinem Schreibtisch: . und schaut schaudernd aufs Postpaket. Es gibt wohl nur wenige Besitzer eines Füllfederhalters, die ihm nicht zumindest ein Drama zur gefälligen Prüfung überreicht haben. Mit jenem geduldigen Lächeln, das die Vorsehung jedem Berufs-Dnucr-Ncinrac^ex; gespendet hat,.läßt er, .alles jüborsich ergchen, liest.er. das w. Drama „Simeon, der Sohn des Bataüsus", wenngleich der gesamte, sicherlich nicht unkomplizierte Fragenkomplex einschließlich Vorspiel, Pcrsoncnvorzcichnis und Rcgicbcmcrkungcn in drei kleinen Bogen abendfüllend geschafft worden ist, b'cat er all dio biblischen Tragödien, in denen es naturgemäß verdammt crnBt und flott aufregend zugeht, liest er daa Portugiesische Nonnendramo, die Daseinsgeschiente von Chaplin, diktiert bewundernswert höfliche "Absagebriefe an Dilettanten und an Verlagshuuser, dio ihn gedankenlos mit ihren üblichen flotten Dreiaktcr-MaBscnwarcn bewerfen, empfangt er werdende, gewesene, übergangene, vergessene, überschätzte, konjunktur-gelcgentlichc Genies der Theaterfeder, hört sich alles an und denkt nervSs an die nächsten Ultimos, an denen man shylock-streng geeignete Manuskripte vorgelegt zu haben wünscht. # Nebenan soll der General regieren. Ich schreibe mit Überlegung: soll! Ich wollte ihn für meine Chronik interviewen: Er stak gerade mitten in den „Fidelio"-Proben. Aber man sagte mir: „Sic kennen doch Herrn Generalmusikdirektor RoBcnetock Bcit langem, warten Sie eine Pause ab, springen Sie auf ihn zu und interviewen Sie ihnl" Ich warte im Foyer am Anfang seiner Orchcstcrhöhlc auf die Probenpause. Er kommt. Ich springe auf ihn zu. Er begrüßt mich. Schließlich kennen wir uns immerhin seit acht Saisons, nicht nur von Preraicrenbanketts, Presseempfängen. „Ich möchte gern . . .", beginne ich. „Chor besetzt!" antwortet er, stößt mich beiseite. „Nicht doch, ich will ..." „Soli-langst!" schreit er zurück und flicht dahin. „Nein, ich will . . ." „Melden Sie sich im Büro zum Vorsingen!" tönt's zurück. Eine Tür füllt ins Schloß. 'S? Kleine Episode von der Außenarbeit des Kulturbundes in Klammern: In Klammern und vertraulich: Pa — dos ist der Intendant — soll mal in Osnabrück einen Vortrag halten. Er erscheint, pünktlich eine Stunde vor Beginn im Städtchen. ...An der verabredeten Stollo ist keine Seele zu erspähen. Es sieht auch gar nicht aus, als ob etwas zu erwarten ist. Merkwürdig, denkt Pa gekrfinkt. Kein Mensch weit und breit. Er erkundigt sich. „Berliner Kulturbund-Intendant Singer —■ soll hier sprechen?" frogt's am Apparat zurück. „Ja! Aber nicht diesen Dienstag, erst nächsten 1" Wo .soll ich denn heute sprechen? denkt der Redner, ein wenig aus dem Gleichgewicht' gestoßen. . Jetzt fallt's ihm ein. In Dotmold, viclo Stunden entfernt. — Was nun? Guter Rat ist gar nicht teuer. Osnabrück ladt telefonisch ein. Jeder Kulturbund-Jude'wird innerhalb der nächsten Stunde zu dem vorgeschobenen Vortrag einzeln alarmiert, dio Behörde wird benachrichtigt, der Saal gemietet. Inzwischen entschuldigt sich der Hedner in Detmold, verspricht, nttchsten Dienstag zu kommen. Dort ist man zunächst verwirrt, aber dann telefoniert man von Besucher zu Besucher und sagt den Vortrag telefonisch ab.. Punkt acht, nur eine Woche verfrüht, saßen "alle Osnabrücker Juden vor ihrem Gast . . . Aber nun zurück ins Hauptquartier, in die Charlottenstraßc. Da sieht's wieder sehr vergnüglich auB. — Dio HauptdarBtcIIcrin ist erkrankt. — Sic laßt telefonieren: erkrankt an einem alten Leiden. — Morgen Boll der Thcatcrarzt sie untersuchen. — Jeder weiß, sie ist morgen früh versöhnt auf dor Probe. SonBt gibt's ein verwegenes Dura-Dum-Geschoß: man dankt und nennt den Ersatz. Dieser Satz vom Ersatz enthalt gespensterhafte Heilkräfte. Es gibt in den letzten zweitausend Jahren der Theaterkunst wohl nur zwei, drei Falle, in denen die Hauptdarstellung (ich schreibe absichtlich: lung, nicht: -1er oder -lcrin . . .!) trotz dieser Ankündigung nicht innerhalb von fünf Minuten wieder kerngesund geworden ist. Und in diesen zwei, drei Ausnahmen war ■ sio's* nach zehn Minuten. . ■ Fritz J c ß n o r — der Oberregisseur des Schauspiels — kennt all diesen Zauber. Nichts bringt ihn so leicht aus der Fassung. — Zuweilen donnert scino Lippe. (Es gehört zur Akustik der Bünne.) Aber sein Herz bleibt unbewegt. Er weiß es: alle Krankheiten der Szene sind vergänglich. Aber heute ist Opernprobe. Da erscheint Pa als Regisseur Bchon am frühen Morgen. Mal wird geflüstert, mal wird geschrien. Heute schreit der General aus dem Orchester. — Morgen schreit Pa aus dem Parkett. — übermorgen iBt dann wieder der General dran. — Auch hier wird streng auf Ordnung^gehalten. — Wenn nicht geschrien wird, dann macht das ganze Theater überhaupt keinen Spaß! „Frau X.," ruft Bosenstock mit absterbender Stimme aus seinem Dirigcntenwinkcl, „Frau X., wenn Sic schon nicht mir zuliebe richtig singen, dann tun Sie's wenigstens Mozart zuliebe!" Mit engclvoller Geduld folgt ihm sein Orchester. „Frau Y., schleppen Sic nicht so; bis Sie mit Ihrer Licbesnaeht fertig sind, bin ich schon beim Morgenkaffee I" pfeffert der Generaldirektor einer seiner Getreuen auf dio Probe von Hoffmanns „Barcarole". Und sodann schimpft wieder der Intendant. Manchmal schreien beide gemeinsam. Aber laut Abmachung nur sich gegenseitig an. Wahrend dieser Konferenz gehen die Mitglieder ins Foyer und csBcn Stullen und saugen an langen Strohrönrchen Bollcschcn Kakao. Einer bleibt irgendwo im Dunkeln im Theater und berichtet hernach, wenn „was Besonderes" war. Tagelang geht's den ganzen Tag wieder in Frieden und Freuden. Dann sagen die Mitglieder der Knpelle und des Chors: Bei uns ist nischt los! * Oh, das hebe, hebe Publikum! Die Mehrzahl ist treu, steht hinter seinem Bunde, applausfreudig, wo's nur möglich ist. Aber einzelne leisten sich schon allerlei. Nach dem „Nathan" schreibt eine empört: „Lauter Bczügliuhkeiten!" Zum „Othello" nimmt ein anderes Mitglied knapp, aber umrissen Stellung: ',;Alles 'wegen ein Taschentuch." Jemand gesteht: „Von ernster Musik habe ich nach einem Jahre endgültig genug!" Aus einem anderen, gleichfalls gemütlichen Schreiben: „Mir ist jetzt alles schnuppe, ich mache alles, so schlimm es auch sein mag, meinetwegen stellen Sic mich sogar als Sänger in Ihre Dienste Ein Konzertbesucher pfeffert eine geharnischte Beschwerde an seinen Intendanten: „Ich habe heute vor einer Säule gCBesscn!" Die Antwort lautet: „Seien Sic doch froh, daß Sie vor der; Säule gesessen haben 1 Wären Sie vor Langeweile eingeschlafen und umgefallen, so hätten Sio sich stützen könnenl" Als man Wolf-Ferraris „Neugierige Frauen" vorbereitete, fragten zwei Damen an der Kasso nach dem Titel der Aufführung im bevorstehenden Monat. „Neugierige Frauen." „Man wird doch noch fragen dürfen!" war die empörte Antwort. Der Club der jungen Mädchen Von LILY H. MONTAGU London, im Januar. ' Der West Central Club, der zu einem bedeutsamen Faktor im jüdischen Leben Londons geworden ist, wurde vor nunmehr vierzig Jahren ins Leben gerufen, um einen Erzichungs- und Soziai-Mittclpunlit für junge Mädchen zu schaffen. Die Idee, junge MBdchen zu irgendeiner ernsthaften sozialen Tätigkeit heranft zuziehen, war zu jener Zeit etwas ganz Außergewöhnliches, und ala Lady Samuel, später Miss Franklin, und ich, die wir uns aus eigener Machtbefugnis zu „Sekretärinnen" dieses Clubs ernannten, daran gingen, unsern Plan zu verwirklichen, wurde unser Unternehmen zumindest als waghalsig bezeichnet. Trotzdem ließen wir uns nicht abschrecken. Der Club begann seine Tätigkeit in einem einzigen Zimmer und mit einer Gruppe von fünfzehn jungen .Mädchen, die sich zu einer Art Sabbat-Klasse zusammenschlössen. Es wurde eine große Werbetätigkeit entfaltet, und die ersten Mitglieder unseres Clubs wurden veranlaßt, Freundinnen mitzubringen. ' Unsere Arbeit war schon nachkurzer Zeit von Erfolg gekrönt. Bald bildeten wir eino große Familie, deren Sorgen und Nöte gemeinsam getragen wurden. Allmählich dehnte sich der Kreis der Mitarbeiter aus, und wir unterstellten unBorn Club dem Education Department, von dem wir die behördliche Erlaubnis für das Erzienungswerk erhielten. Sollte wirklich ernsthafte Arbeit geleistet werden, so genügte es natürlich nicht, daß dio jungen Mädchen abends gesellig zusammenkamen, um einander näher kennen zu lernen. Wir mußten vielmehr teilhaben an ihrem werktätigen Leben ebenso wie an ihrer Freizeit und wir mußten weiterhin religiös und erzieherisch in ihr Dasein eingreifen. Daß dabei in der ersten Zeit manche Fehler gemacht wurden, jst nur selbstverständlich. Allmählich, jedoch gelang es uns, gewisse Richtlinien zu verwirklichen, die für dio Clubarbeit bis zum. heutigen Tage maßgebend wurden. Zunächst stellte es sich als zweckmäßig heraus ein Settlement —i eine Kolonie — zu haben. Die Mitglieder, unsere Mädchen und deren Angehörige, »ollten möglichst .leicht untereinander erreichbar sein. Außerdem mußte der Club in den Händen der Mitglieder selbst sein, und es durften keine ein für allemal festgelegten Meinungeil denen aufoktroyiert werden, die im Existenzkampf ihren eigenen Weg entdeckt hatten. Sollten die Mädchen dem Club treu bleiben, so hatte er auch für sie bis zu einem gewissen Grade verantwortlich zu sein. Es genügte nicht, daß sie ihre Mußestunden in möglichst angenehmer WeiBe verbrachten. Nach der Entlassung aus der Schule mußten ihnen Gelegenheiten zu einem weiteren Fortkommen auf erzieherisch-gefestigter Grundlage geboten werden. Wir versuchten die jungen Mädchen in die praktischen Dinge des Erwerbslebens einzuführen, indem wie ihnen beispielsweise eine Kenntnis der einschlägigen Gesetze vermittelten und ihnen auch sonst Wege wiesen, zu einem Beruf zu kommen. Ausgangspunkt und Endziel war boi allem, in den jungen ■Mädchen den Geist für die lebendige Religion zu wecken. Da die meisten von ihnen jüdischen Dingen vom Elternhause her indifferent gegenüberstanden, versuchten wir, sio im Sinne des religiösen. Liberalismus, zu beeindrucken, ohne indessen irgend welchen Zwang auf sie auszuüben. Im Jahre 1928 kamen wir zu dem Entschluß) daß wir nicht zugleich die Tagesarbeit fördern und für die Clubabende verantwortlich sein konnten. Wir übergaben datier die Cluborganisation den Mitgliedern,' an deren Spitze wir einen erfahrenen Clubleiter aus ihren Reihen stellten. Das Ergebnis war äußerst ermutigend. Wir haben heute nicht weniger als 700 Mitglieder, und das Erziehungswerk liegt in den Händen von sachverständigen Persönlichkeiten. Der West Central Club verfügt unter anderem über eine' umfangreiche Bibliothek, eino Sparkasse und eino Bor. Aus dem Erträgnis von. besonderen Gesellschaftsabenden, die Veranstaltet werden, werden Kliniken, Geschüftsbflros gefördert. Die religiöse Basis unseres Clubs erweiterte sich allmählich, bis wir imstande waren, auf unseren .Grundstücken die West Central Liberal Vereinigung, die eine Unterabteilung der Liberal Jcwish Synagogue darstellt, unterzubringen und für dio Gottesdienste einen liberalen Rabbiner zu berufen. \ Das Ziel unseres Clubs kann ganz kurz ausgedrückt werden: Entfaltung der Persönlichkeit und DienBt an der Gemeinschaft, und ich glaube, daß sich nicht wenige unter den jungen Mädchen befinden, die, als Ergebnis des Erziehungswerkes, bereitwillig in außerordentlich nützlicher Weise für die soziale Arbeit tätig sind. Leiter: Siegfried Winitzki Zuschriften und Anfragen bitten, wir: unter voller Namcnsnngabo an die Schachredaktion der „Jüdischen Allgemeinen" zu richten. » Aufgaben aus der Praxis Woifl: 9 Ffguron. Khl; De6; Tfl, Tfß; Spa3; Bauor al. b4. g2, h2. Schwarz 7 Figuron. Kh7; Do7; Tf8; SpfG, Spc3; Bauer hG, g7. Es geschah 1. Tf5—c5. Sicht sehr stark aus, ermöglicht aber dem Gegner eine überraschende Erwiderung. 1. . . . Sf6—g41! (Schwarz droht jetzt mit Txfl sowie Dxh2 mattzusetzen). Was tun? Aufgeben wäre sehr leicht gesagt! — — Ein genialer Rettungsweg in höchster Not rettet dio Partie aus der verzweifelten Stellung! 2. DcC—gÖ+ll Schlägt der König die Dame, so folgt erst TflXf8-|- nebst Tc5Xc7 (auf T X g8 folgt gleich Tc5Xc7); also zog Schwarz 2. . . . Kh7—g6 und nun hielt Weiß mit 3. Dg8—e6-j- -Kg6—h7; 4. Dc6-»-g8+ usw. die Partie durch „ewiges Schach" unentschieden. Können Sie kombinieren? Lchrreiclies Obungsbeifpiel WoiB; 8 I'i(!iircin. Kli2; Dff4; Tf2; Lgß; Bauer h3, g2. af>, bl. Schwarz: 8 Figuren. Kg8; Dg6; Tei; Spei; Bauor h7, a7, b7, eG. Weiß am Zuge gewinnt durch eine Bchr nette Kombination. Durch welche? Auflösung in unserer nächsten Schachcckc. Schachaufgabe Nr. 2 Von Georg Panke, Berlin a b c d e f g h (Urdruck) ab c d e ' f ■ g h Weiß: 10 Figuren. Kh2; Spd5; Spfl; Le7; Bauer b3. d2, o2, 13, 62, gü. Schwarz: 9 Figuren. Ke5; TaG; Lb8; Lo8; Spf8; Bauer M, e6, f6, hd. ' Matt in drei Zügen. — Auflösung in unserer nächsten Schachcckc. Auflösung der Schachaufgabe Nr. 1 Lösung: Sf6—c4 (mit der Drohung Tc6xc5 matt). 1. . . . Kf5.\Te6 folgt 2. Sh5—g7 matt 1. . . . Kf5XSe4 folgt 2. Ld8—g6 matt 1. . . . Tc3xSc4 folgt 2. Tc6—f6 matt 1. . . . c5xf4 folgt 2. Sh5—g7 matt 1. . . . Lc8xTe6 folgt 2. Se4—g3 matt Auflösung des Obungsbcispicles aus der vorigen Nummer Schwarz am Zuge! Wie führt er die Entscheidung sofort herbei? 1. . . . Td8xd2 (droht Lh4—12 matt). Auf 2. Sf3 Xd2 folgt Df6xf4 mit Entscheidung — und auf 2. Sf3X«4 folgt ebenfalls Df6.\f4 mit Mattdrohung auf fl bzw. f2. AUS DEN SCHACHVEREINEN Mitteilungen der jüdischen Schachvcreinc in Deutschland Berlin B, S. G. Schachabtellnnff, im Sportbund des RjF. Vorsitzender: Dr. Loovy. Spioltag: Donuorstag 20.30 Uhr, Ca£6 Imporial, Potsdamer Straße -iß. Das Voreinslebcn soll durch Anfungcrkurso, Turniorc, Ubungeabendo, Vorträge belebt werden. Jugend-Sohaouabtellung. Spieltag: Montag von 6—7.30 Uhr abends, Houtaurant nermann, Jägerstraße 18. Am Montag (14. Januar) hielt Dr. Loovy einen Vortrag über daa Thema: „Fehler in der Eröffnung". Seine interessanten und holchtendea Ausführungen faaden beifallsfreudige Zuhörer. — Jugendliche (im Alter von 10—20 Jahrou) sind zu den Veranstaltungen eingeladen. — Dio Jugondabtoilung ist der B. S. G. a n - gegliedert worden. Bar Kochba Hakoah Schachabteilung: Spioltag: Montag 20.30 Uhr, Hormann, Jiigerstraßo 18. Stand des Wintorturniers nach der 5. Runde: 1. Klasse: Flatow 3V2; Dr. Jaousik 2 '/2,Oharmak, Braun, Schmoidlor je 2; Sternholl, Lexandrowitsob je ll/s;. Liopmann, Dr. Hecht, Kpstoin, Fanke je 1; Stern, Kammcrling 0 Punkte. II. Klasse: Sludowsky, Hederioh je 4; Frau Frank, Kloin, Schwalb,'Köppol je 3 Punkte;'Lewin-, söhn, Zahlor jo 2; Adler ll/s; Stein;!; Bosonzweig >/a; Halle 0 Punkte. Frankfurt a. M. Judtsohe Scbachveteluigung Frankfurt q. H. Vorsitzender: Siogmund Steinberg. Sohachwart: Gotthold Winter. Spiellokal: Caf6 Falk, Esohonheimor Anlago 38. Gespielt wird .täglich von i—7 Uhr abonds und Dienetags ab 8.30 Uhr. Das Wintorturnior wurde mit folgondom Ergebnisse beendet. Erster in dor 1. K 1 a e s e -wurde Herr Präger. Dio woitore Siegerfolgo ist: Prof. Mannhoimor und Lubowsky. In der 2. Kinase waren folgende Preisträger: 1. Silborberg; 2. Goldschmidt; 3. Dr. Friedmann. 3. Klasse: 1. Mark; 2. Frau Dr. Heß; 3. Frau Silberborg. ' - Krefeld Jüdischer Schaehklub Krefeld., Zuschriften sind erbeten an den Schriftführer Leo Goldstom, SQchtclner Str. 81. Bielefeld Solmobgrupne des jüdischen Jugendbundes Bielefeld. Leiter: Dr. Kurt Dreyer. Spielabend: Donnerstag 20.30 Uhr im Gemeindehaus. . Bisher wnrden folgende Wettkämpfe ausgetragen: Schaohgruppo Biolefeld gegen Khella 6 Va : 3 </a! Sohachgruppo Biolofeld kombiniert mit Sehachklub „Bheda" gegen KjF. Dortmund ß: fi. Gelsenkirchen Wie die. „Jüdisolio Allgomoino" erfährt, ist für don 3. Fobruar in Gelsenkirchen oino gröBoro Veranstaltung aller rhoinisoh-westfällscliea 'Schachvoreine geplant.