Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Journal
- Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Volume
- Neue Folge, zehnter Jahrgang 5624 (1863-1864) (1864)
- Date
- 1864-01-01
- Page
- Seite 67 (sequence 91)
- Language
- German
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6,7 darin sortleben, wenn aus den Schulkindern bereits Jünglinge und Männer geworden sind, die den verschiedenen praktischen Berusszweigen des Lebens angehören — über den Mangel solcher Schulfeste klagen wir. r Nun, geehrter Leser, gegenwärtiger Artikel hat sich die Aufgabe gestellt, diese Klage zu beheben und nachzuweisen/ welche herrliche und erhebende Feste gerade die jüdische Schule feiern könnte. * * 1. Das erste Schulfest würde ich auf den Abend des 25. Kislew verlegen. Chanuka — schönes, gemüthvolles Fest! Fest wonniger, tiefsinniger Jugenderinnerungen. Chanuka — Jugendlust und Kinderfröhlichkeit liegt auf diesem Worte, Jugendlust und reiner, heiterer Lebensmorg.en weht uns daraus entgegen! —Chanuka scheint vopwiegend ein Fest der.Jugend. Schon des Festes, Name erinnert daran. Chanuka! Was ist denn die Jugend-- zeit anders als eine große, schöne, heilige Chanukafei.er^ in welcher der Tempel des Kindesgemüthes, das. Heiligthurn. des jugendlichen Geistes geweiht werden muß für alles. Gute, Löbliche, Große und Heilige, „das bis ins späte Älter, nicht weichen soll von ihm." . Ja, Chanuka ist vorwiegend ein Jugendfest! „Wo man die Lichter zündet mit voller Weihe, da wächst eine treffliche Jugend auf," haben die Weisen im Talmud gelehrt (Sabbat 23. 6. vergl. Raschi). In der That, wert her Leser, wo um die brennende Lampe herum die so leicht zu begeisternde Jugend versammelt und ihr da die glorreiche Geschichte des Festes ins empfängliche Herz geprägt wird —" ihr gezeigt wird, wie das Judenthum durch keine Machtdes!