Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Journal
- Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Volume
- Neue Folge, sechster Jahrgang 5620 (1859-1860) (1859)
- Date
- 1859-01-01
- Page
- Seite 133 (sequence 171)
- Language
- German
- Belongs to
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133 fangen erschien von Neckendorf, die in der Constnntinopler Ansgabe des Juchastn befindliche hebräische Uebersetzung von Josephus ■contra Apionem erhielt eine neue Auflage (zu Lhk)und Neifmann kündigte eine neue Ausgabe der Halachot Gedoloth an, wozu er wissenschaftliche Beiträge wünscht. — Nächstdem sind M. Stcru's fortwährend erscheinende »Kochbe Jizchak«, sowie einige hebräische Epopäen »das Leben Elischäs« von Wassertrilling, »David und Michal« von Gordan, kleinere Gedichte vom M. Stern, Lettens u. s. w. zu erwähnen. Eine hebräische Uebersetzung der Nxstsrss äs Paris, die zu Wilna erschien, halten wir für kein schönes Zeichen der Zeit. Dahingegen hat die belletristische und Unterhaltnngsliteratur für Israeliten in deuischem Idiome manche willkommene Erzeugnisse gebracht. Wir rechnen dahin Philrppson's »Saron« .3. Band, dessen Trauerspiel »Jojachim« (auch ins Hebräische übersetzt), Kämpf'-s dramatisches Gedicht »Suleimau«, »Der unbekannte Rabbi« von Phöbns Phiü'ppson, »Leben der Rachel« von einer würdigen israelitischen Frau in Wien, »die Familie Schüller« von A. Glaser; in allen diesen Schriften ist besonders die ethisch-religiöse Grundlage anzuerkennen. In gleicher Weise zeichnen sich die Novellen Kompert's aus, welche dieses Jahrbuch brachte. Die beiden Erzählungen von A. Bernstein (in Philipp Wertheims Jahrbuch für die jüdische Gemeinde Preußens) »Vögele der Maggid« und »Mendel Gibbor« machen durch tiefinnerliche Schilderung des jüdischen Lebens in Polen Anspruch auf Classicität in diesem Genre-Der geistreiche L. A. Frankl bewährte in seinem geschätzten Reisewerke »Rach Jerusalem« die Kunst Belehrendes aus sehr anziehende Weise mitzukheilen. Die darin vorkommenden Legenden, von denen jedoch manche vielleicht hätten wegbleiben könne», sollen die Culturstufe der Volksmasse im Oriente characterisiren. Die von demselben Verfasser so schön erzählte »Le--