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Kalender und Jahrbuch für Israeliten · 1857-01-01 · Neue Folge, vierter Jahrgang 5618 (1857-1858) (1857-1858) · p. Seite 359

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Journal
Kalender und Jahrbuch für Israeliten
Volume
Neue Folge, vierter Jahrgang 5618 (1857-1858) (1857-1858)
Date
1857-01-01
Page
Seite 359 (sequence 398)
Language
German
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IRI
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369 T ohnehin ist,« sagte der Soldat, ohne aufzublicken, indem er mit der Hand über sein Gesicht fuhr. »Ich habe ja nichts gesagt, als daß ich meine Gameraden beneidet habe.« »Mit deinen zwei fehlenden Fingern wird man Dich wieder zum Soldaten nehmen?« rief Eitel mit einem merkwürdigen Gemische von Triumph und Angst in Wort und Geberde. »ZumFuhrwesen nimmt man mich immer gerne an,« meinte der Soldat. »Joffes, mit Dir geht was vor,« schrie Eitel wieder, »Du willst es nur deiner Mutter nicht sagen. Ist Dir im Hause etwas nicht recht? Geradezu heraus, möchtest Du auf die Beschau gehen, Dir ein Weib nehmen? Du weißt, wir haben genug fürDich, und daß noch eine Familie davon lebt. Warum thust Du es also nicht? Meinst Du denn, wir hätten was dagegen, wenn Du ein Mädchen nach deinem Sinne Dir aussuchst?« »Ich denk' nicht daran, Mutter,« sagte der Soldat kurz. »So ist Dir etwas Anderes im Hause nicht recht?« rief die Bäuerin wieder. »Gott Lebendiger, was könnte denn das sein? Kann es Einer besser haben, als Du, thut man Dir nicht, was man Dir an den Augen ansieht? Du meinst also, die da vorübergezogen sind wieder in ihre Casernen zurück, die haben es besser als Du?« Joffes entgegnete nichts; tiefe Röthe war auf seinem Antlitze sichtbar. »Aha! jetzt weiß ich, was Dir fehlt,« rief Eitel wieder nach einer Weile im raschen Gedankenflug. »Du warst gleich vom Anfang dagegen, daß ich Hannele Ehrenfeld's Tochter ins Haus nehme, und seitdem hast Du deinen Zorn darüber nicht abgelegt. Ich will gar nicht fragen warum? Wenn Dir aber Rosel nicht recht ist, so brauche ich ja nur ihrer Mutter zu schreiben, und sie nimmt sie sogleich nach Hause. Willst Du, daß ich sie fortschicke?« Li

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