Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Journal
- Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Volume
- Neue Folge, dritter Jahrgang 5617 (1856-1857)
- Date
- 1856-01-01
- Page
- Seite 251 (sequence 295)
- Language
- German
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- Helbo 1× ep/1004843
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251 Helmer (das Lied Moses), M. Kalisch in London (Exodus in englischer Uebersetzung mit Comment.); von nicht israelitischen Schrifstellern begegnen wir auf diesem Gebiete u. A. Elster (Comm. über den Pred. Salom.), Hitzig ttub Lippert (das h. Lied), Thenius (Klaget.), Hupfeld (Psalmen 1. Bd.), Rhiem (die Gesetzgebung Mosts im Lande Moab, besonders über die Ethik des fünften Buches Mosis sich verbreitend); auch gehört hierher »Repetitorium der Eregese d. A. T.« (bis jetzt das 1. B. M. Hiob, die Psalmen und Jesaias umfassend) von ungenanntem Autor, Urtext mit kurzem philologischen Comment. — Von älteren jüdischen exegetischen Schriften edirte Jellinek R. Samuel Herr Meir's (Raschbam) Comm. zu dem Pred. und dem h. Liede mit kurzer deutscher Einleitung; Geiger gab unter dem Titel: »^axsehaudatha« eine interessante Abhandlung über die nordfranzösische Exegetenschule mit Analekten aus den handschriftlichenCommentarenSaadia's, Menachem beit Chelbo's, I. Kara', Bechor Schor's und Anderer. — B. Goldberg und Raphael Kirchheim verdanken wir die Herausgabe des Buches »karikmali«, einer von Jona beit Ganach (Jbn-Djaitah) im 11. Jahrh. in arabischer Sprache verfaßten und später von Jehuda Jbn-Tibbon inS Hebräische übersetzten erudirten hebräischen Sprachlehre nach zwei Handschriften der kais. Bibliothek und zu Paris. Diesem schätzbaren Ueberreste aus der Blüthezeit der hebr. Literatur in Spanien sind erläuternde Bemerkungen über einzelne Elemente des Sprachbaues u. s. w. von S. D. Luzzato und eine Biographie des Alltors nach Munk's Anleitimg von Kirchheim beigefügt. — Noch wurde neu edirt (ohne irgend eine literarhistorische Zuthat) das seltene Buch »Im manhig« von Jbn Jarchi aus Lunel, ein liturgisches Werk im Anfang des 13. Jahrhunderts verfaßt; I ferner »Schevet Jehuda« zur Geschichte Vor dem Abschlüsse dieses Aufsatzes (10. April) erhalten wir noch eine so eben in Berlin edirte Sammlung alter Handschrif-