Ost und West
- Journal
- Ost und West
- Volume
- 18 (1918)
- Issue
- Heft 1-2 (Januar-Februar 1918)
- Article
- Weisheit der Rabbinen
- Date
- 1918-01-01
- Page
- Seite 37 - 38 (sequence 2)
- Language
- German
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Wcfoheit der Rabbinern 3S Erst ihren wahren Inhalt geben. Und machst du mich zum RekL-ten auch Reichen, Ich würde nie von in tt-j Heimai weichen.^ Abot 0, *\.\ Fußspuren verraten. Krank lag der alte Löwe in der Hohle. Sein Lebenslichtlein zehn vom letzten «_><.]■.. Der Tiere viel zum kiaTik«-n König kamen. Ochs. Esel, Schaf, und v,je noch s-»n-t die Namen. Nur Schlaukopf Fuchs ließ lange Zeit verge hen.. Kh er beim kranken K^nig sich ließ sehen. Nun war er da. stand an der Eingangspforte- 1'nd sprach zum Kranken vie'e s-höne Worte: Wie nah des König-! E»-id»-ri ihr; b-rubre Wie groß der Schmerz dr-'o im B.reich d« r Tier»-. Dann s<hildert er mit - hm« -r/-»-r/-rnen Mienen. Wie herzlich gern er freier war" erschienen. I'nd da IS die Mach* r.ur h«»h»-rer G»-walt«n. Von dieser IIerzen«#füch: ihn abgehalten. ..Dein Wort tut wohl. Ich hört: schlecht v*. ..Nicht do< h, mein Kor Möcht' früherer P»e=u- Denn viel df-r Spum» D'-> h k'-in«*' Spur \<>u -ritt naher ::.ein m Ii«-: . : -in er '-:z"_ren Sr.it; Vnr r nur v.« L*-T L räch: teilen. j»v.ar /ur Ib-hNfuhr«? ke'.r; n Ti Ten.' Das namenlose Himmelsfach. In einem licht« n Träumt' -: *•--' Er<.-haute Mo— f«.]g<-nd-' Geh:«!r : Er fand in seine:;! r> hömn Traum Vernetzt -i'h in ü--n H:mm- :-räum. I 'nd sah die himmu-» h« n «i'-m,tcher Geteilt in grobu::d kleine Faher, l'nd in d«n Fä*h*m k>-in und gr««L» Bewahrt der Meü—-hen H:rn::> Islos : D< ii Lohn für vde girtc Tat. Jenach dem W#rke und dem Gr.td. Fnd jedem Fa<h rtand \»*rg>>-hrb-be». Lohn für das v--a- <S'*r M-.-r.sch verrieben. Und nur ein einz"_res Fach entwehrte, Was es enthielt, und wems gehörte. Als Moses forrchi" nun nach dein Grund, Ward in dem Traum?«-sie:»: ihm kund: Dies Fach ist fettes Gn.id-r.fa.~h. ("nd wo ein M«-:i-e-Lenkir.d zu s.hwaeh, Durch eigne Kraft den Himrr.-.I zu er.werb l 'nd durch s« in Tun di» S« ILk* :t zu erben, Hilft Gott aus di--em Fach-- n.»< h •Talent WM»' Der Tod Rabbis. Die Mitbürger RabdV «f: g«-igt. Wer einst Rabbi s T «d zu \erk-r.den unw.i. Den machen wir s-umm. Den bringen wir um. Har Kapra**^ -ru^u* L'mflorten Aug".- zur Rabbi-Rai/ .!- gr« .Cr Talmud'-I.r-r «ler kur/.\\«-g R-i!-' . ::v-n=, in d-r xv/ * \\ urd«\ Üur K-;cu -*ar ,u~ <:::».-r Kl.n;- Jur L:r-i:>. I; üar^--. d r bk.tn-.t l-d.k e.r .1er M^c;.:i . r'-Ir~I:Tr Vr-i. huli r l:a ar'r. uad .,Rabb***. Das Haupt verhüllt, Das Barthaar wild. Wenn Leute zielm des Wegs entlang, Vernehmen sie Klägern traurig und bang, Von Aufersteh/n l'nd Wiedersehen. Da kommen, von böser Ahnung erfaßt. Die Menschen zu Haufen in wilder Hast: ..Der Meister torr Rar Kapra. sprich!" ..Ihr liabta ge-agt! Ihr! und nicht ich!" •Kethub 104a Beruria. Arg spielen böse Nachbarn Rabbi Meir mit. Verhöhnen, kränken ihn auf Schritt und Tritt. Daß zornentbrannt er einst den Aussprach tu: . Vernichte, Herr des Alls, die Frevlcrbrut! Erstaunt die Gattin schaut den Meister an: ..Hier sprach der Zorn, nicht du. gelieb: Mann'. Hast du nicht ein-tma":- s» Iber mich gelehn: Gott nimmt den Sunder aul. («».r sich bekehrt: Drum, großer Mei-ter du und Giaub-.nsheld, \Vj<- oft -ie auch die Tage dir vergällt. Nicht nähr, bleiben denr.o.;h <'*«»ttes Kinder •* Die S ü n d e, Gott, verr.iir.« ht die S u n f! Beracho: In,. Die vier Frommen. \ *>n vir gr»L«» n L»-hr»-r:i Ut'.nich vrrr.»»r;.mn. Die einstmal«, vereint dn Him:n-1 g -k. »nim-.: ii e n A 5 a i i-t bald an dem Anbi-..k g'-*:ori«en. D»» h seeh nsrein und un-.'-rd -rben. I'.'-im Sch' id'-n liat man dar Lied \ern<»rr.n>-:i. Ko^bär d-m Ib-rrn i-: der T-d d'-r Frornr.u-n. Ii e n Sorna heim Anblick \erl-T den - \Vr-ta:.'i l'nd nie m-hr t in-.-n Ru.k.veg fand. \ c h r r" . d-.r Dritte. huA allev r!;- r:<: l'nd uai ihm nahe k.*::.. /••r-:«-rte. Akrba allein vertrug d-u k. Kam un-. er?«-hrt zur Lrie zurück. <_'tia>:>a Lia Die Schöpfung des Menschen. AI- Gott, der Herr, den Memchen macht:. Kr lange hin und her bedachte, Welch Artung er ihm w»-'!e geben, I'ur das ihm zugedachte Leben. Sprach er; Mach ich ihn Himmelsuesen gleich. So eignet er sich nur für- Himmelreich. Kr aber will dann ewig unten leben, l'nd diese Kwigkeit will i Ii ihm dort nicht geb I i,d mach ich ihn den Erdenwesen glei'.h. S » kann er nie hinauf in* Himmelreich. Kann nimmer dann den Himmel erben. I" d nie dab-nlarm da: r.verrv-n. Am te-teu drum i-r's für das Ilrdei.rech. 1<!i mache Kngeln ihn und Tieren gl'-, h. Stttbt er den Eng »-In m»kann er d-n Hinunc* erben. V nd 1-bt « r 11« ren gl» itnuß r a:- d:?'..-rbei.