Ost und West
- Journal
- Ost und West
- Volume
- 13 (1913)
- Issue
- Heft 9 (September 1913)
- Article
- Juden als Erfinder und Entdecker
- Date
- 1913-09-01
- Page
- Seite 743 - 744 (sequence 1)
- Language
- German
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743 744 JUDEN ALS ERFINDER UND ENTDECKER. (Fortsetzung An dem Problem der Reclienmasc h ine haben sich wiederholt Juden mit Erfolg versucht. Auf der Londoner Ausstellung 1851 sah man eine Rechenmaschine zum Wurzelziehen von I s r. A b r. Staffel aus Warschau, der auch einen Apparat hergestellt hat. mit dessen Hilfe der Gold- oder Silbergehalt einer Legierimg ohne Anwendung von Feuer oder chemischer Analyse zu bestimmen ist. Das Jahr darauf starb ein Erfinder auf demselben Gebiet mit einem her ahmten Namen, Nathan Mendelssohn, der jüngste Sohn Moses Mendelssohns und Schwiegersohn des bekannten Bankiers Daniel Itzig in Berlin. Nath. Mendelssohn war der erste Deutsche, der in England und Frankreich Mechanik studierte. Er lebte anfangs als Mechaniker in Berlin, stand eine Zeitlang in militärischen Diensten, wurde Steuereinnehmer in Glatz und Liegnitz, 1836 Inspektor der Hauptmünze in Berlin. Er konstruierte einige Instrumente, die den Beifall Alex. v. Humboldts fanden, und erhielt auf dessen Fürsprache eine staatliche Subvention zur Herstellung einer Divisionsmaschine, die er 1810 vollendete.8) on Seite 711/712.) Eme Rechenmaschine zum Quadratwurzelziehen erfand 7 Jahre später A b r. S t e r n , einer der originellsten Geister der polnischen Judenheit. Dieser Erfindung wegen wurde Stern zum Mitglied der Warschauer Gesellschaft von Freunden der Wissenschaft gewählt. 1816 wurde er dem Zaren Alexander vorgestellt, der ihm eine Jahrespension von 350 Rubeln aussetzte. Stern erfand ausser jener Rechenmaschine einen Apparat, um horizontale Flächen zu messen, der von einer Prüfungskommission der Warschauer Akademie warm empfohlen wurde; ferner Dresch- und Mähmaschinen und eine neue Sichel, sowie gegen die Gefahr durchgehender Pferde eine Vorrichtung an der Deichsel. Stern bekleidete das Amt eines Zensors der hebräischen Bücher und eines Inspektors der jüdischen Schulen in Polen und verkehrte freundschaftlich mit dem höchsten Adel, lebte dabei aber ganz nach der alten frommen Väterweise. Unter den modernen Rechenmaschinen ist eine der bekanntesten die Aron B a m b e r g e r. s) Sein Zeit- und Stammesgenosse A m s c Ii e 1 Salomo n aus Prenzlau erfand 1802 einen Kochapparat, der vom preußischen Königspaar besichtigt und in die Hofküche eingeführt wurde. Vossische Zeitung" v. 16. Sept. 1802.) — Den Graveur Friedrichs I., L e wi n J oscf . bezeichnet Schudt, (Jüdische Merkwürdigkeiten), als den Erfinder der Kunst, in Diamant zu stechen und Figuren darauf zu schneiden. Die TLGbenstätig-ÄdP bes crfklafften Rant-Organismus wivb öurdj bie anregenbe, fräftigenbe IDirfung oon Ittoufon's Jgemo*StiU getoecft unb gefö'rbert Sdjon nad? öem ©ebrattcb, eines endigen Stüdes mad)t fid? eine auffallende, ftanbig!.3unefymenöe Klarheit unb ^rifdje 6er ^aut« Oberfläche beutlid} bemerfbar. Dies betpirft allein öie präferoatipe IDirfung öer Jgemo>Sz\\<t , bie barm beftef)t, baf? öie £)aut nad? jebem IDafcr/en mit einer mifrosfopifd? feinen, fonferoierenben, rounberbar ajorjltuenbenScrju^fdjidjt >V y|£<^ übersogen tr>irb, bie ein 7^ — i''^~J^ Spröben?erben ftdjer " " perb,inbert. Rl J.G.Moüöon*&L Frankfurta.M. A Gegr.1798. Jgemo-Grün 30 Pf. t/gemoßlau 50Pf, Jgemo-Gold80/Y. 's&emeJeß ^nei^t^^L^2my(7/53(Mori Gießt tri uri£rrdjcfi£anC7M^ den fverrCoofiert Q)uft Msiseres ßülfvmclazde^ wieder? _ SRacotz7TlAA50, u3axi£Mufäcä. ShSr ff.GT/TöLisori & Co fffanAfurt^n. Geg* 7798.