Ost und West
- Journal
- Ost und West
- Volume
- 12 (1912)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1912)
- Article
- Jüdische Altertümer in Elsass-Lothringen
- Date
- 1912-12-01
- Page
- Seite 1103 - 1104 (sequence 5)
- Language
- German
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1103 Rabbiner Dr. M. Ginsburger: Jüdische Altertümer in Elsass-Lothringen. 1104 (Niklausstaden, 23), dessen Besichtigung hiermitallen Besuchern der .„wunder schönen Stadt" angelegentlichst empfohlen sei. Diese Herren hatten sich näm. lieh anHerrn CharlesLevy inColmar gewandt mit der Bitte, ihnen bei der Errichtung einer jüdischen Abteilung des „Elsässischen Museums" behilflich zu sein. Herr Levy berichtete über diese Sache in der Sitzung des '■ Vorstandes unserer Gesellschaft vom 17. November 1907, und man war einstimmig der Meinung, dass die Sammlung und Erhaltung der auf die Religion und das innere Leben der Juden in Elsass-Lothringen bezüglichen Gegenstände mit den Tendenzen der Gesellschaft durchaus Jüdischer Kultusgegenstand: „Davidsschild" zum Aufbewahren des ungesäuerten Brotes in der Synagoge (Datum 530 1770). •j - ' r M.; ii - Simon Cahn. dem die weiteren Beziehungen zwischen demElsässischen Museum und der Gesellschaft im einzelnen geregelt wurden. Durch die unermüdliche und zielbewusste Tätigkeit des Herrn Charles Levy sowie der zahlreichen Freunde und Gönner unserer Bestrebungen gelang es schon nach verhältnismässig kurzer Zeit, eine stattliche Anzahl von interessanten und wertvollen Altertümern zusammenzubringen. Herr Simon Bloch, Kultusbeamter und' Ritualienhändler in Strassburg, der sich um die Aufstellung und Numerierung der G egenin Einklang stehe. Der Vorsitzende, Herr Charles Levy, wurde daher ermächtigtes Weitere zu veranlassen. Ausserdem wurde ein entsprechen* der Kredit behufs Erwerbungund Anordnung der in Betracht kommenden Gegenstände bewilligt. Am 9. Dezember desselben Jahres wurde von den Leitern des Elsässischen Museums und dem Vor» sitzenden unserer Gesellschaft ein Vertrag unterzeichnet, laut welchem das Elsässische Museum der Gesellschaft in seinem Hause unentgeltlich einen Saal zur Verfügung stellte behufs Aufstellung und Ausstellung aller Gegenstände, die mit dem elsass-lothringischen Judentum im Zusammenhang stehen, und in Jacob Meyer. Porträts von zwei Oberrabbinern des Ober- und Unterelsass aus dem XIX. Jahrhundert«