Ost und West
- Journal
- Ost und West
- Volume
- 16 (1916)
- Issue
- Heft 2-3 (Februar-März 1916)
- Article
- Die Ehrenpforte der zwölf sieghaften Helden des Alten Testaments
- Date
- 1916-02-01
- Page
- Seite 115 - 116 (sequence 2)
- Language
- German
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115 Jüdische Kriegshelden. 116 _.........._______............._______,v-;uiWtti«^WM'Wtt--ioiiii^ki^^^is>i^uttiuikMAuU^Uw^, j^.,,,;;..:,:,'.' jf^ I i«W 9M»^OJtäd?«l foHm^tKriM» 'OTsisSSr ^pBfeb«r}ote*fi ^«ob^M^m1, I>trtwimrb<?^t?o»*rcro<»j taufe.. ge*a(tt Darob tt«ar«.. . ,, . .. f^Hin fpÄnt> lit fwgbaffc 3otiiftrtxto ftigö^Wir^^ SSS™SE2äT _ _ ^.o0<x^fM»9tantt9OT<m ftPwfr OHUtfrftrptt auf fra» fttt» E>ur#N;s9*bfrgc^wbto«Ä (w^ki*lifa«K<A««iÜfe *y': ^SSÄSsSSSSk-* g^tiMim^^^bft^wwa UpttasbarfftiHiii Mftlgifil MwIfN <&*tmttjä*rb«* qofcatgpo^gubawtw I>g<8otw w>fcf <y»iaitte flJirp^<r&& fiwwet ^l<^<Wc|Q6^ Dki$m«^^tb«m5Mtfl9 I - v, t^QfnonlXutdoßtag gff^tögVwc^y^u^yOT *9n&ubti VMUKJRoHW iftit rwy wt «Mi^gfetofett wütrnn | XX<frmit wwgpotcf »a>ln?rwni I ötifontfwlfrgrb*qrb« XD*m «■ ft* gar vcrU0«ntfect 2loff {«n war Ufefnbtjm (ßott "Drt-nfl^Wfftntri^rwwt YOtffcKufrbasi&octiafcMttfft J^i^iwbibriffai^Mitoit^ XD^^^ipmant^m *3<tobo4ititffift^|Pffiftttic nt^wmbJ^wbtmwrMc t>« fttycta Jobafana «mt>«b 3»^^bylffmt&aoe J»obo«mu>örtpUgtt><m<ßoa I>ttcr»M[bafft<injHb«f)o$ 2U»« mit Juö4iw4)j#<b 6^fÜnfiMlbJ^M^0t mag *Wb Äitmii<twi|ifgs»w«w »ata^lffoboam&annbfr "&rtJuta«Mtt«<2(ftwNb<r SMjeawt^feaboyV«« ^teMSt^ rcrnatutang . ^tr^4 ^w«öfa3twttn*b|^«B<5ee Ttfmgöm* ft« fem mu jown Vnb^uwtmamdteoftmmto afeta^iftfrbwygtt» \>m l^rriNrtaÄBimw«^ JnMm MOMtwArbaamfont m^&mUuffmwifirr fruit SubattferDftt-MrmoMtpksa ■*^ßaösstt?" ^dnreKbrpnK^enMn Tfrtmübim&afygA*; . icr9^offfl>|u3 ofcngai tbifc - - dargestellt. Die übrigen Helden tragen mittelalterliche Rüstungen; je zwei und zwei sind zu miteinander redenden Paaren vereinigt. Die nur wenigen bekannte künstlerische Darstellung und dichterische Verherrlichung, die bisher nur durch Röttin^er veröffentlicht wurde, wird in der jetzigen Zeit, da die ganze Welt vom Kriegsgetümmel widerhallt, von allgemeinem Interesse sein. Auch uns sollen die Taten und Siege der gottbegeisterten Helden ein Trostspiegel sein und uns stärken im Glauben und Streiten. K.B. JUDISCHE KRIEGSHELDEN Von Fabius Schach. Die dogmatische Auffassung judenfeindlicher Psychologie, daß die Juden ihrer inneren Natur nach nicht kriegerisch befähigt sind, erweist sich auch für den, der die jüdische Geschichte nur oberflächlich kennt, als lächerlich. Man kann überhaupt von keinem Volke sagen, es sei kriegerisch oder friedlich veranlagt. Jedes Volk ist kriegerisch und friedlich zugleich, und es handelt sich nur um das „Wieweit Die äußeren Verhältnisse und Lebensimperative gestalten den Volkscharakter, und nicht umgekehrt. Eingezwängt zwischen Völker, die sie stets bekriegten, und allen möglichen Wechselfällen unterworfen, waren die Juden oft gezwungen, das Schwert zu ziehen. Sie mußten sich von vornherein jeden Schritt im blutigen Kampfe erringen. Für sie führte der Weg durch die Wüste zum Paradies, durch den Kampf zum Frieden. Dazu kam, daß ihre hohen ethischen Ideale, die im Gegensatz zu der ganzen umgebenden Welt standen, sie zwangen, sich zu isolieren, den Gegner zu bekämpfen, um nicht seinen Einflüssen sich zu unterwerfen. Im Grunde führte Israel stets Kampf. Zuerst um die Erringung, dann um die Erhaltung seiner äußeren und inneren Güter. Es ist bezeichnend, daß der Auszug aus Aegypten zwar voller Wunder ist, daß hier nur die Macht Gottes waltet und das Volk eigentlich nur eine passive Rolle spielt, der Einzug in Palästina dagegen nur durch kriegerische Taten geschieht. Schritt für Schritt muß sich die kleine Schar, die eben erst den Weg zum Kulturvolk eingeschlagen hat, durch das Schwert erobern. Es genügt nicht mehr, zu glauben und auf Gott zu vertrauen, man muß kämpfen, das Gottvertrauen im Herzen zwar, aber doch mutig kämpfen, um das Ziel zu erreichen. In der Tat hat es seit Beginn der jüdischen Geschichte bis zum Untergang des jüdischen Staates, ja, auch noch weiter darüber ^hinaus, nie an Kriegshelden in Israel gefehlt. Und fast überall waren sie die Sieger gegen eine weit überlegene Feindesmacht. Schon den Patriarchen ist der Begriff Krieg nicht fremd. Im Leben Abrahams bildet der Krieg allerdings nur eine Episode. Abraham führt, wie