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Ost und West · 1910-11-01 · Heft 11 (November 1910) · p. Seite 739 - 740

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Journal
Ost und West
Volume
10 (1910)
Issue
Heft 11 (November 1910)
Article
Das Germanentum in der klassischen deutschen Literatur
Date
1910-11-01
Page
Seite 739 - 740 (sequence 6)
Language
German
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739 Das Germanentum in der klassischen deutschen Literatur. 740 hebung des Papsttums zu einer politischen Weltmacht ein Werkder Germanen sei. Deshalh dürfte ein vermittelnder Vorschlag am Platze sein, nämlich: die direkten Nachkommen ■ der-römischen oder vielmehr deutschen Päpste von der Achtserklärung auszunehmen und sie zu Ministern, Generälen oder Professoren für Anthropologie, zu befördern. Um aber .zum Schluss noch einmal auf mein eigentliches Thema zurückzukommen, nenne ich noch ein untrügliches Mittel, um den echten Germanen zu erkennen. Dem Germanen ist nur das Germanische homogen. Das hat schon der grosse Literaturhistoriker Adolf Bartels, der, sich sonst nur als Dilettant mit der Rassenfrage befasst hat, instinktiv empfunden. Er berührt z. B. die Frage, wieso Otto Ludwig und Felix Mendelssohn-Bartholdy nicht zueinander passten, und gibt die verblüffend einfache Lösung: „Es war einfach der Gegensatz zwischen Judentum und Germanentum, der sich da auftat/' Nun glaube ich gezeigt zu haben, was an unsrer klassischen Literatur germanisch ist und was nicht. Man .mache also die Probe. Man lege z. B. Schulknaben, die des Nichtgermancntums verdächtig sind, Lessingsche Dramen vor. Goutiercn sie die, so weiss man, womit man es zu tun hat. Fangen sie dabei jämmerlich;zu heulen an, so verdienen sie einen Ehrenplatz neben andern Rassckinclern und dürfen heiraten. Damit lässt sich nun noch ein weiterer Zweck verbinden. Wie schon erwähnt, wird es nötig sein, auf die fremdrassigen Individuen auch mit den Mitteln der Demoralisation einzuwirken, durch Alkohol, Tabak, Tingeltangel usw. Ein noch nicht bekanntes, aber sehr wirksames Mittel, sie „seelisch und geistig hinzumorden", bietet sich hier. Es h c i s s t : L e s - s i n g I c k t ii r e. Was diese für Scheusslichkeitcn im Gefolge hat, haben wir durch die Leiden eines Jahrhunderts sattsam erfahren. Man weiss, was diese sogenannte deutsche Dichtung uns beschert hat: die weichliche Toleranz, die sentimentale Humanitätsphrase, den verschwommenen Kosmopolitismus in Wissenschaft und Religion1) und zuletzt die Hegemonie des Judentums, unter der wir noch heute seufzen. Leber diesen letzten Punkt Hesse sich viel sagen, doch brauche ich Allbekanntes nicht zu wiederholen, zumal nachdem die Ergebrisse der Forschungen Chambcrlains die furchtbarsten Enthüllungen Ahlwardts und Graf Pücklers in den Schatten gestellt haben. Es genügt, daran zu erinnern, dass alle Kriege des neunzehnten Jahrhunderts durch die jüdische Hochfinanz angezettelt oder doch im Gang erhalten worden sind, und a) Mit Recht entrüstet sieh Reimer über das Treiben der Missionare, die uns fremdrassige Elemente zuführen. dass die Kommune von 1871 (wie übrigens alle Einsichtigen damals sofort erkannten) eine jüdischnapoleonistische Machenschaft war. Doch diese Dinge, die aufgedeckt zu haben Chambcrlains unsterbliches Verdienst ist, sind noch nicht das schlimmste. Weit entsetzlicher ist die Korrumpierung der germanischen Geschäftswelt, die von den Juden, also im. letzten Grunde von Lessing herrührt. Die zahlreichen Gauner mit blonden Haaren und graden Nasen, die unsre Börsen unsicher inachen, verdanken wir einzig und allein den jüdischen Verl'ührungskünsten (vgl. Reimer S. 112). Denn zur Zeit des Tacitus waren unsaubere geschäftliche Manipulationen den Germanen noch nicht bekannt. Man bedenke, dass die germanische Edelrasse, eben wegen ihrer edlen und zarten Konstruktion, allen demoralisierenden Einflüssen wehrlos nachzugeben pflegt. Auch dies hat schon Chambcrlains Scharfsinn erkannt. „Riesen von Gestalt, sind diese Menschen nichtsdestoweniger in bezug auf innen? Organisation sehr zart. Kein Mensch entartet so schnell wie Lapouges homo eur.opaeus." (I, 378). Das Lessinggift ist also den bösartigen nichtgermanischen Elementen, an denen wir laborieren, den Polen, Juden, Tschechen, Katholiken, Romanen, Magyaren, Freisinnigen, Kroaten und Sozialdemokraten einzuimpfen. Kein Zweifel, sie werden gierig darüber herfallen, da Lessing ja Fleisch von ihrem Fleisch und Blut von ihrem Blut ist, und bald wird von diesen Kurzschädlern nichts mehr übrig sein, als ein ekelhafter kosmopolitischer Brei, ein scheussliches Völkerchaos. Wir echten Söhne der nordischen Rasse aber werden, hinfort befreit von allen Gefahren der Verbastardierung, uns redlich bemühen, das uns anhaftende Affenmenschentum abzustreifen, und werden blühen, wachsen und gedeihen zu unserm Wohle und zum Heil der Menschheit und der wahren Humanität. Das walte Wuotan! Nachtrag. Soeben erfahre ich, dass einer meiner Freunde und Rassengenossen in seinem neuen Werk „D e r g e r manische U r Sprung de r b aby- Ionischen K u 11 u r" zu etwas abweichenden Ergebnissen kommt. Für ihn ist Schiller kein homo curopaeus, sondern eine Kreuzung aus Malaien und homo syriacus, und er verlangt daher als nächste Massregeln, dass Schiller aus den Schulen entfernt und die sämtlichen Schillerdenkmäler zu Chambcrlaindenkmälern umgearbeitet werden. Ich komme auf diesen Punkt noch zurück, warne aber schon jetzt die Gegner, dass sie nicht etAva aus solchen kleinen Unstimmigkeiten Kapital schlagen. Die Ergebnisse der Rassentheorie stehen trotz alledem unerschütterlich fest. Hurra, hurra, hurra! Dr. Ernst Müller. JUEDISCHE DOZENTEN AN DER BERLINER UNIVERSITAET. Von den Medizinern, die unser erster Aufsatz aufgeführt hatte, können wir in dieser Nummer noch eine Reihe von Bildnissen bringen: des Physiologen F rieden t h a 1 , des durch seine sorgsamen anatomischen Studien ausgezeichneten Laryngologcn G r a b o w e r , des Leiters der Fiirsorgestellen für Siehe „Ost und West" Heft X. II.*) Nachdruck verboten. Lungenkranke Max: Wolf,. des Neurologen Schuster, des furchtlosen, originellen Ohrenarztes Benno Baginsky, des Chirurgen Moritz B o r c h a r d t, des Säuglingsarztes Finkelstein und des verstorbenen Klinikers W a 1 cl e n b u r g. Erwähnung heischt der Bruder Hermann Münks, der Physiologe Immanuel M unk, der 1900 im 48. Lebensjahre aus einer erfolgreichen Tätigkeit als Lehrer

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