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Ost und West · 1906-04-01 · Heft 4 (April 1906) · p. Seite 231 - 232

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Journal
Ost und West
Volume
6 (1906)
Issue
Heft 4 (April 1906)
Article
Jüdische Rassenköpfe
Date
1906-04-01
Page
Seite 231 - 232 (sequence 3)
Language
German
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Jüdischer Rassenkopf. Disraeli. Nach einem Portrait von Anton v. Werner. Jüdischer Rassenkopf. Moses Mendelsohn. Nach einem Stich von Chodowiczki, im Besitz des Herrn Albert Wolf, Dresden. neben Durchmesser notiert von Tausenden und aber Tausenden von Schädeln, ohne ein Resultat zu zeitigen, das auch nur im allerbescheidensten Verhältnis zu dem enormen Grad des aufgewandten Fleisses stand. Nur ein Forscher wie Rudolf Virchow war dieser Zähigkeit für eine von vornherein verlorene Sache fähig. So ist denn auch die Erkenntnis, dass der ägyptische Schädel semitischer ist. als der der Juden, und dass daher die Juden eigentlich gar keine Semiten, sondern vielleicht Hamiten sind, keine gerade Klarheit in dies biologische Problem bringende. Ja, es ist bekanntlich in ________ ________________ ___________________ neuester Zeit überhaupt recht zweifelhaft geworden, ob der Begriff der Rasse im anatomischen »Sinne scharf zu umschreiben ist, und ob nicht die moderne Kultur es zu AVege bringt, Rassenreinheit überhaupt als einen imaginären Begriff zu Jüdischer Rassenkopf, bezeichnen Portrait des Dr. N. B. ULAUuiiKU. (Nach ejner Photographie.) Die durch die neuesten Blutforschungen geschaffenen Stichproben und Kriterien für Tier- und Menschenblut, welche ja schon begonnen haben, für die Kriminalisten Bedeutung zu gewinnen, führen vielleicht einen neuen Faktor ein, von dem zu hoffen ist, dass er schärfer präzisierbare Differenzen im Blut der einzelnen Rassen wird finden lassen. Ziemlich ausgemacht ist es, dass die Hautpigmentierungen, bisher immer noch ein wichtiger Begriff bei Rassenfragen, eine Folge der mehr oder weniger intensiven Blutfarbstoffablagerungen in der Haut in Folge klimatisch funktioneller Gesetzmässigkeiten der Hautgefässe darstellen. Ks scheint überhaupt aussichtsreicher, dass der Funktion, d. h. dem Zusammenspiel seelischer und körperlicher Kräfte. der Mimik, der Muskelspaunung, dem Blutgefässdruck, der Entwickjüdischer Rassenkopf. (Fragment aus dem Gemälde „Wo hinaus" von Pasterrack.) lung.gleichsam

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