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Ost und West · 1905-03-01 · Heft 3 (März 1905) · p. Seite 161 - 162

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Journal
Ost und West
Volume
5 (1905)
Issue
Heft 3 (März 1905)
Article
Einiges über die zionistische Ostafrika-Expedition
Date
1905-03-01
Page
Seite 161 - 162 (sequence 6)
Language
German
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161 Prof. Dr. O. Warburg: Einiges über die zionistische Ostafrika-Expedition. 162 werden, wie die indischen Bauern in den noch weiter von der Küste entfernten Weizengebieten des nördlichen Vorderindiens. Die Raublust und kriegerische Neigung der Nachbarstämme, speziell der Wanandi, wird, da sie nicht im Besitz von Gewehren sind, nur in der allerersten Zeit etwas hinderlich sein können. "Wenn man also schon jetzt ein Urteil über das in Frage kommende Kolonisationsgebiet in Britisch-Ostafrika zu fällen wagen darf, so würde es ungefähr so zu fassen sein: 1. Allgemeine Bedingungen politischer und wirtschaftspolitischer Natur: gut. 2 .T ransp o rt ve rhäl tnisse: massig, aber besserungsfähig. 3. Klimatische Bedingungen a) für den Kolonisten: gut, b) für Viehzucht: gut, c) für Ackerbau: zweifelhaft 4. Bodenverhältnisse a) für Viehzucht: mit, b) für Ackerbau: massig oder schlecht. 5. Bodenschätze: gering oder nicht vorhanden. Eine rationelle Kolonisation dieses Gebietes muss demnach von der Viehzucht ausgehen, Ackerbau und Gartenwirtschaft kommen fürs erste nur als Nebenbetrieb in Betracht, sowie in Form von Versuchen. Für eine Montanindustrie fehlt es bisher an jeder Grundlage. Ausbeutbare Naturprodukte wird es ausser etwas Holz und sehr wenigElfenbein kaum geben, für Kautschukpflanzen liegt das Gebiet zu hoch über dem Meere. Solange die Viehzucht die Basis der Kolonisation bildet, wird sich ein reger Handel nicht entwickeln können, denn die Bevölkerung wird gering an Zahl und Konsumkraft sein, auch bedürfnislos, und wird sich meist von den Landesprodukten nähren. Reichtümer werden die Kolonisten auch nicht leicht erwerben können, hingegen werden sie ein freies, gesundes und unabhängiges Leben führen, etwa wie die Buren in Südafrika. Geburtstag. Reut' fand ich die Stube mit f Ucder geschmückt Und blühenden Kirschenzweigen» Ich holte die 6elge aus dem fach, 6ui früblingslied zu geigen. ftlefss 6ott, das JUed gelang mir nicht T>otz Kirschenblüten und f lieder. 6b icb's versah, griff meine Rand Die alten LeldensUeder. Srst leise und seufzend, dann schluchzend und wild, Kol JSfidrei — das brünstige Klagen ♦ . . Ich bab' mit abgewandtem BHck Die Blumen hinausgetragen. Otto Hbeles.

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