Ost und West
- Journal
- Ost und West
- Volume
- 5 (1905)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1905)
- Article
- Neuerschienene Bücher
- Date
- 1905-01-01
- Page
- Seite 71 - 72 (sequence 2)
- Language
- German
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71 Neuerschieiiene Büchel. 72 Amiuauc des Archives Israeliles, pour Tan du monde 5665 (21e annee). Par H. Prague, Paris. Au bureau des „Archives Israelites." rilustrations werke. Jerabek, Dr. L.: Der alte. Prager Juden-Friedhof. Kunstverlag B. Koci. Prag. Die 300jährige Geschichte des Hauses F. A. Lattmann zu Goslar bis zur Jetztzeit. Mit Kunst- und Sonderheilagen und zahlreichen Illustrationen. Goslar, im August 1904. Druck und Verlag von F. A. Lattmann. Musikalien. Kol Nidre. Dichtung von Max Herschel. (Nach Ps. 130.) Der althebräischen, von Lewandowsky herausgegebenen Melodie angepasst und harmonisiert von Jaques E. Rensburg, königl. Professor der Musik in Bonn. Zwei geistliche Lieder, nach dem Hebräischen gedichtet von Max Herschel, für eine Singstimme mit Begleitung des Harmoniums, der Orgel oder des Pianofortes, komponiert von Julius Hagemann. 1. Lohgesang, 2. Jubellied. Bonn. W. Sulzbach. Internationale Gesellschaftsreise der Israeliten nach dem heiligen Lande. Ein aus hervorragenden Rabbinern und Schriftstellern Deutschlands und Oesterreich-Ungarns bestehendes Komitee, richtet einen interessanten Aufruf an die Intelligenz des Judentums behufs Beteiligung an einer Anfang März 1905 stattfindenden Gesellschaftsreise der Israeliten nach dem heiligen Lande und Aegypten. Es sollen alle jene Orte aufgesucht werden, welche mit der biblischen Geschichte und der Geschichte der Juden enge verknüpft sind Als Ausgangspunkt, resp. als Sammelpunkt der Teilnehmer ist die ungarische Metropole Budapest ausersehen, welches im internationalen Verkehre gleichsam die Pforte des Orients bildet. Nebst dem Charakter heiliger Pietät, welche dieser Gesellschaftsreise innewohnt, wird sich dieselbe ebenso interessant als lehrreich gestalten, dies um so mehr, als sich bereits überaus zahlreiche, hervorragende Persönlichkeiten aus aller Herren Länder zur Teilnahme gemeldet haben. Das Organisations-Komitee ist wie folgt zusammengestellt; Dr. M. Kayserling, Rabbiner (Budapest), Präsident, Max Szabolcsi, Redakteur (Budapest), Schriftführer. Mitglieder des Komitees: Seitens Deutschlands: Dr. Adolf Rosenzweig, Rabbiner (Berlin), Dr. Cosman Werner, Rabbiner (München), Dr. David Leimdörfer, Rabbiner (Hamburg), Gustav Karpeles, Redakteur (Berlin). Seitens Oesterreichs: Dr. Adolf Schmidl, Rabbiner (Wien), Dr. Sigmund Werner, Redakteur (Wien), Dr. M. Brettholz, Rabbiner (Triest), Dr Josef Rosenfeld, Rabbiner (Czernowitz). Für Ungarn: Dr. Elias Adler, Rabbiner (Budapest-Obuda). Dr. Julius Diamant, Rabbiner (Vukovär), M. L. Feigl, Rabbiner (Gyöngyös), Moses Feldmann, Rabbiner (Budapest), Dr. Alexander Fleischmann, Advokat (Budapest), Dr. Isidor Glass sen., Regimentsarzt (Budapest), Dr. Simon Handler, Rabbiner (Lugos), Dr. Leopold Kecskemeti, Rabbiner (Nagyvarad), Br. Julius Keppich, Direktionsmitglied des Fahrkarten-Zentralbureaus der königl. ungar. Staatsbahnen (Budapest), Josef Lang, leitender Direktor des Fahrkartenbureaus der königl. ungar. Staatsbahnen (Budapest), Dr. Alexander Rosenberg, Rabbiner (Arad), Ludvig Rözsa, Bureauchef des Fahrkarten-Zentralbureaus (Budapest), Salamon v. Sternthal, Distrikt-Präses der Kultusgemeinde (Temesvar), Michael Szell, Präses der Kultusgemeinde (Kisvarda), Dr. Ludwig Venezianer, Rabbiner (TJjpest), Samuel Winter, Ehrenpräsident der Kultusgemeinde (Löcse). Der Sitz des Zentralkomitees befindet sich in Budapest (IV., Vigadö-ter 1.), von wo aus jedem, auf Verlangen, ein alles Wissenswerte über diese Gesellschaftsreise enthaltender Prospekt franko und gratis zugeschickt wird. Das Buch „Mein Leben" der blinden und taubstummen Miss Helene Keller, die sich jetzt auf ihr Doktorexamen vorbereitet, hat bekanntlich in der ganzen Welt ungeheures Aufsehen erregt. Es wird daher unsere Leser interessieren, zu erfahren, dass Miss Keller das Manuskript zu ihren Werken mit der „Hammond-Schreibmaschine" hergestellt hat. Sie schreibt über diese Maschine in diesem Werk: „Ohne die Hammond hätte ich kaum auf der Hochschule Fortschritte machen können. Die „Hammond" ist für mich die beste der vielen Schreibmaschinen, die ich versucht habe." Eine 50jährige berühmte Künstlerin sagte jüngst: „Ich kann ohne Leichner's Kettpuder gar nicht sein. Ich pudre mich seit20 Jalircn täglich, und meine Haut war stets zart, glatt ur.d rein. Kein Mensch hält mich älter wie 35 Jahre. Das alles macht der Lcichier'schc Fcttpudor. In ihm liegt das Geheimnis dauernder Schönhe:t. — Der Lcichner'sche Fettpuder hat auch den Grand prix in St. Louis erhalten. — Wer den Puder vor dem Schlafengehen entfernen will, bedient sich des Leichner'schen Patti-Coldcrcams. — Für Mucd- und Zahnpflege wähle man Leichner's Myrrhenmundwasscr; es desinfiziert, erfrischt und schmeckt angenehm. 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