Freie zionistische Blätter
- Journal
- Freie zionistische Blätter
- Volume
- 1 (1921)
- Issue
- 4 (8.1921)
- Date
- 1921-08-01
- Page
- Seite 19 (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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Forderungen an den XII. Zionistenkongreß ■iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiisiiiiiiiiiiBiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiifiiiiiiiiiiiiiiiiiiaijtiiiiitiiiisiisiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiii» lästina sich stets als Opfer des Volkes fühlt, der gehört nicht hin. Wer glücklich ist, dort zu sein, wer hinübergeht, um für sich ein schöneres, reicheres, beschwingteres, beglückteres Dasein zu leben, der ist der wahre Pionier, der wahre Träger des Aufbaus. Man töte die Märtyrerstirnmung und die durch sie bedingte Neigung, sich vom Galuth unterhalten zu lassen, die Einstellung, als ob das Galuthjudentum dazu verpflichtet sei. — Es ist bedauerlich, daß bei der Erörterung der Palästinafragen auf dem Kongreß viel Zeit, Erregung und Energie an die Entscheidung der Legionsfrage wird verwandt werden müssen. In einer zionistischen Bewegung, die sich über ihre Ziele klar wäre, müßte eine Legion solche Frage schon lange entschieden sein. Da dies noch nicht der Fall ist, ist es nötig, daß eine klare Auseinandersetzung erfolgt. Auch hier werden die linken Gruppen sich vor jeder Konzession an populäre und sentimental-chauvinistische Phrasen hüten müssen. Es ist kennzeichnend für den Geist, der die Bewegung beherrscht, daß ein Gedanke, der wie selten einer praktische Unausführbarkeit mit ideeller Verschrobenheit vereint, in diesem Maße die Köpfe zu verwirren vermag. Wir wollen und dürfen keine Legion schaffen aus Gründen der moralischen Atmosphäre des neuen Palästina, aus Gründen einer gerechten und klugen Politik den Arabern gegenüber. Wir können und werden aber auch keine Legion schaffen, weil England es uns nie erlauben wird, einen eigenen Heereskörper aufzubauen, weil wir nicht die ungeheuren Summen dafür aufbringen können, und weil uns die Araber daran hindern werden. Versteifen wir uns darauf, dann wird das Ergebnis das gleiche sein wie es bei unserer diplomatischen Ver- 2*