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Freie zionistische Blätter · 1921-07-01 · 3 (7.1921) · p. Seite 69

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Freie zionistische Blätter
Volume
1 (1921)
Issue
3 (7.1921)
Date
1921-07-01
Page
Seite 69 (sequence 71)
Language
German
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Zur Araber frage aimiiriiummiittriitmmitimiicutmuiiimimmuisMuimiimu^ einem Land gebiet mit politischer Machtposition nicht identisch ist. Den Luxus einer Großmachtspolitik — selbst nur der Methode nach — können wir uns außer aus moralischen auch schon aus politischen Gründen in keiner Weise gestatten. Und wenn man einwenden mag, daß wir ja doch eine politische „Macht" im eigentlichen Sinne weder werden können noch wollen, so lastet doch schon auf einer zu laut und demonstrativ betriebenen „Mandatspolitik" unsererseits; einem politisch und kulturell-primitiven und andererseits leicht fanatisierbaren Volkselement gegenüber, zu leicht das Odium einer solchen. Wenn auch das Recht auf unserer Seite ist: ganz im eigenen nationalen Rahmen jüdisches Leben in Palästina aufzubauen, so muß hierbei doch eine mehr als bloß „politische", eine mehr als bloß „versöhnende", vielmehr eine unmittelbare und wahrhaftige Beziehung zum arabischen Volkselement gefunden werden. Allerdings erscheinen hiterzu die europäischen Begriffe von „Gleichberechtigung" und „Assimilation" ebenso unzureichend wie der Hinweis auf die Rassenverwandtschaft. Die kulturelle Distanz ist sicherlich eine ungeheure, in nahen Zeiten kaum überbrückbare. Und wir sehen auch, wie der gemeinsame „Semitismus" uns nicht vor gelegentlichen Ausbrüchen leibhaftigen Judenhasses schützt. Eine „Judaisierung" der Araber, etwa durch den Besuch jüdischer Schulen, erscheint angesichts der bestehenden Verschiedenheiten ebenso utopisch wie die „Fellachisierung" der jüdischen Landbwohnerschaft. Dennoch muß die Bildung eines jüdischen organisierten und freien Soziallebens im Lande möglich sein. Nur muß dieses von vornherein und zwar direkt zu den Arabern ein bestimmtes gesundes Lebens- 69

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