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Freie zionistische Blätter · 1921-07-01 · 3 (7.1921) · p. Seite 58

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Journal
Freie zionistische Blätter
Volume
1 (1921)
Issue
3 (7.1921)
Date
1921-07-01
Page
Seite 58 (sequence 60)
Language
German
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Hugo Berg mann iiiiiiiiiiiiiiliiiiiiiiiiiliiiiiiiiiiiiiiEiiiiiiiiiiieiii:iiiitiiiiiiiiiiiiiiuiiiiiusiiiiitiiiiiiiii:iiiiiiiiio[iiiiitiiiiititiii:isiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii:iisiiiiii]it daß uns einer einen gangbaren Weg gezeigt hätte. Bloße Schlagworte, wie „Solidarisierung mit den Arabern" sind als solche ebenso gefährlich wie die Blindheit der meisten palästinensischen Juden, die in der arabischen Bewegung das Werk von ein paar Führern sehen, die man entweder mit „starker Hand" oder mit Aemtern oder mit Geld beruhigen könnte. Das Problem ist deswegen so schwierig, weil niemand weiß, was die palästinensischen Araber eigentlich wollen. Ihre nationale Politik ist ganz negativ: Keine Juden! Und ihre offiziellen Deklarationen, die an Churchill gerichtete zum Beispiel, riechen so sehr nach europäischantisemitischer Küche, daß sie sicherlich nicht von Arabern geschrieben wurde, sondern von Europäern, denen sich die arabische Bewegung zum willfährigen Werkzeug macht. Müssen wir also die Last des Judenhasses auch nach Palästina bringen? Fast scheint es so, und doch sind die Verhältnisse so ganz anders. In Europa sind wir die ökonomisch Ueberflüssigen, die Nutzießer, die Parasiten. In Palästina sind wir, wenn auch in noch so bescheidenem Maße, schöpferisch gewesen. Der Jischub ruht auf der schöpferischen Arbeit der Kolonisten, Arbeiter, Lehrer. Wir brachten Werte ins Land. Wir können den Arabern helfen, wie noch kein Volk dem andern geholfen hat. Wir trocknen Sümpfe, sanieren, wir errichten Schulen (auch für Araber: Rosch Pinah), Krankenhäuser, Bibliotheken, Museen, deren Nutznießer auch die Araber sind. (Man sehe am Morgen den Hof des Rotschildspitals — voll von Arabern!) Und dennoch dieser Haß. Freilich, wir haben ihn genährt. Wir haben beantragt, daß man die Araber aus Palästina wegkolonisieren (Zan- 58

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