Freie zionistische Blätter
- Journal
- Freie zionistische Blätter
- Volume
- 1 (1921)
- Issue
- 3 (7.1921)
- Date
- 1921-07-01
- Page
- Seite 50 (sequence 52)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Eugen Hoeflich ■mnuniininiiiiiimuiiiiniiitiiniiniiiiniimnitiiiniiiiiiiTinifiiiiiniiiiiiiiHinininiiiiiiiiinuniiiittiinniniiiiinuniniiiiHimiiiiiiiii für Ihre Freundlichkeit, die mir Anlaß gibt, in die Pressefehde, die Sie gegen die zionistische Partei führen, mit meiner bescheidenen1 Ansicht einzugreifen. Sie rechtfertigen in diesem Artikel Ihre Haltung gegen die Politik des offiziellen Zionismus in der Araberfrage und weisen jede Feindschaft gegen Judentum wie gegen die zionistischen Ideale des Judentums von sich, wodurch Sie eine Plattform schaffen, auf der gesprochen werden kann. Wenn ich nun die also gegebene Möglichkeit ergreife, um ein vor einem Jahre mit Ihnen geführtes Gespräch fortzusetzen, will ich versuchen, einen Standpunkt zur Araberfrage zu präzisieren, der abseits von der Praxis des offiziellen Zionismus liegt, für die wir, ein kleiner Kreis von Freunden, die diesen Standpunkt vertreten, uns nicht verantwortlich fühlen, wiewohl oder weil wir von ganzem Herzen der jüdischen Idee ergeben sind. Ganz kurz nur, ehe ich Sie über unsere Ansicht in Angelegenheit dieses zentralen Problems des gegenwärtigen Zionismus informiere, ganz kurz nur möchte ich eine Bemerkung zu Ihrem Artikel selbst machen. Sie sprechen von Intoleranz gewisser jüdischer Kreise Palästinas gegen den Islam und zitieren Meldungen der Jerusalemer „El kuds eschscherif", wonach Juden die religiösen Gefühle muslimischer Bürger Palästinas aufs gröbste beleidigten. Wenn auch die Meldung dieses Blattes übertrieben sein dürfte — die Bestechlichkeit arabischer Redakteure, sonderlich in einer Periode maßloser, aus dem Westen gebrachter politischer Verhetzung, ist nicht kleiner als die europäischer Leitartikler — muß ich dennoch trauernd zugeben, daß sicherlich ein Körnchen Wahrheit diesen Meldungen zugrunde liegt. Glauben Sie mir, Herr Professor, daß nichts uns so niederdrückt, die wir unsern Lebens-