Freie zionistische Blätter
- Journal
- Freie zionistische Blätter
- Volume
- 1 (1921)
- Issue
- 3 (7.1921)
- Date
- 1921-07-01
- Page
- Seite 29 (sequence 31)
- Language
- German
- Belongs to
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R e alpolitik iiiti]iiiiiiutiiiiiiiiiiiiii)iitiiiiiiiniui9UiiJiiuiiHiiiitiiiiiiuiii)iiitiiiiiiiiiai:iiiii(iiiiiiitiii]iiiiiii]9iiiiiiiiiiiitii> wichtiger ist als die der Engländer. Vielleicht sieht man dies von außen besser als von Palästina aus. Aber es ist Zeit, daß alle, die das erkennen, ihre Stimme öffentlich erheben. Ich habe das alles vorausgesehen und seit April 1919 gewarnt. Mögen jetzt weitere Fehler vermieden werden. 4- Unser Verhältnis zu den Arabern muß ein freundschaftliches werden. Dies ist das Zentralproblem. Gewiß, es hängt nicht nur von uns ab, aber von unserer Seite muß alles geschehen, was eine Durchführung ermöglicht. Uns ist Ziel: Schaffung jüdischen Lebens in Palästina, eines Gemeinschaftslebens, das wirtschaftlich und geistig auf guten Grundlagen ruht. Aber was gefährlich wäre, wogegen wir uns mit aller Macht wehren werden, wehren nicht nur aus moralischen Gründen, wehren nicht nur um des ewigen Sinnes des Judentum willen, sondern wehren auch aus praktischen Erwägungen, wehren aus den Erfahrungen der letzten Jahrzehnte, die nicht spurlos an uns vorübergehen dürfen, wehren aus unserem Sinne für Lebendes, für Bestehendes, für Realitäten, das ist das Zerrbild des Nationalstaates, des Prestigestaates, des Etikettennationalismus, wie er heute in Europa üblich ist, wie er Europa begräbt, wie er aber insbesonders für Palästina unter den dortigen realen Verhältnissen des gegenwärtigen Augenblicks unmöglich ist. Palästina ist heute kein leeres, es ist heute ein weitaus vorwiegend von Arabern bewohntes Land. Das ist eine Elementarwahrheit. Das ist eine jener Elementarwahrhei- 29