Freie zionistische Blätter
- Journal
- Freie zionistische Blätter
- Volume
- 1 (1921)
- Issue
- 3 (7.1921)
- Date
- 1921-07-01
- Page
- Seite 22 (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
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Hans Kohn wiiiimiiiitiiimniHiiiiiiiHUliHmiimiiiiiiiiiiimtmitiiiiim Leitartikel, der allen unseren Betrebungen sehr sympathisch gegenübersteht: „Der Vorschlag (einer jüdischen Legion) kann in dieser Form nicht angenommen werden. Denn Juden und Araber haben irgendwie zu einem Einverständnis zu kommen und es bedeutete das Ende aller Idee politischer Gleichheit der Rassen und späteren herzlichen Zusammenarbeit, wenn der Heeresdienst, der das elementarste Privileg des Bürgerrechtes bildet, nur einer von ihnen vorbehalten wäre. Es würde dies den Arabern einen berechtigten Grund zur Unzufriedenheit gegen das „nationale Heim" geben und seine schlechten Wirkungen wären auch außerhalb Palästinas fühlbar." Praktisch ist die „Legion" undurchführbar, sie würde jede spätere Verständigung unmöglich machen und ohne diese Verständigung sin d wir verloren. Dennoch ist auch schon die — nicht realisierbare — Gesinnung der Legion gefährlich. Es gilt also, Mittel zu finden, die diese psychologischen und wirtschaftlichen Nachteile vermeiden, die nicht den Arabern das Gefühl geben, unter unserer verhaßten Militärherrschaft zu stehen und die vor allem praktisch überhaupt durchführbar sind, die die englische Verwaltung zulassen kann. Solcher Mittel scheint es mir nur zwei zu geben. In den Kolonien muß überall ein bewaffneter Selbstschutz organisiert werden. Es müssen bei zuverlässigen und besonnenen Personen Waffen- und Munitionsdepote angelegt werden, und die einzelnen männlichen Einwohner der Kolonie müssen von vornherein wissen, was im Falle eines Alarms ihre Aufgabe ist. Ein kleiner Teil dieses Selbstschutzes müßte abwechselnd als eine Art Landpolizei oder Flurpolizei fungieren. Eine vorzügliche Berittenheit zumindest eines 22