Freie zionistische Blätter
- Journal
- Freie zionistische Blätter
- Volume
- 1 (1921)
- Issue
- 3 (7.1921)
- Date
- 1921-07-01
- Page
- Seite 11 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Araber- oder Judenfrage in Palästina? tiiifiiiiiii)iiiiiiiiiitiiiiiti(iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiitiiiiiiiiifiiiiiiiiiitiii«iiiiiaiiiiffiimuiiiiiiiiiifitiiii<iiiiu((i(iHff« Hoffnungen knüpfen. Auch wenn wir sie bewirken könnten, müßten wir sie als ein Verbrechen verschmähen und von uns weisen. Wir dürfen sie unter keinem Deckmantel der Kulturträgerei erstreben. Nicht nur, daß wir uns jeder Art und Abart eines Zwanges und Nötigung enthalten müssen. Wir dürfen auch nicht den Eintritt einer sogenannten natürlichen Assimilation der Araber wünschen. Wünschen wir sie, verwirken wir eo ipso das Recht auf Erhaltung unseres Volkstums und mithin auch unser Recht auf Erez-Israel; keine Assimilationslage ist so natürlich zwingend wie die unsrige; keine nationale Erhaltung ist so sehr Trotz und Auflehnung gegen die Wirklichkeit wie die unsrige. Die zionistische Erkenntnis und Forderung bestimmen unser Verhältnis nicht nur zur jüdischen Assimilation, sondern zur Assimilation schlechthin. Schmähen wir die jüdische Assimilation als Laster, als einen Akt der Ehrlosigkeit, werten wir sie als Unfreiheit und Entartung, beklagen wir in ihr den Verlust großer Werte, Werte der Individualität, der Volkspersönlichkeit; so muß dies auch von einer arabischen Assimilation gelten. Postulieren wir den Bestand und^die Fortdauer unseres nationalen Seins als sittliche und kulturelle Aufgabe, so müssen wir ein sittliches und kulturelles, d. h. ein rein menschliches Interesse haben auch am Bestand und an der Fortdauer der arabischen Völker. Sonst ist unser Nationalismus engherziger und obendrein lächerlicher, weil ohnmächtiger, Chauvinismus. Und man glaube nur nicht, diese Inkonsequenzen einer Politik wären bloß theoretische, logische Schönheitsfehler, die das alogische Leben der Praxis nicht tangieren. Nein, sie sind seelische Verlogenheiten, die Ii