Freie zionistische Blätter
- Journal
- Freie zionistische Blätter
- Volume
- 1 (1921)
- Issue
- 3 (7.1921)
- Date
- 1921-07-01
- Page
- Seite 10 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Jakob K 1 a t z HIlUHIIIIIIIIIIIIIItlllllllllllllllllllllllllllllllllMIIIIIIItlUIIIIIlltlllllJIIIIIIlllllllllllllIIIIIIIIIIIIIIIIIItninlMII k i n Rechte eines herrschenden Volkes in Palästina zuzuerkennen; so dürften wir schon aus Klugheit von dieser Machtfülle keinen Gebrauch machen. Wir würden uns sonst — von allen andern Konsequenzen auch abgesehen — unserer einzigen wahren Macht berauben: unseres historisch-moralischen Rechtes begeben; und nicht nur die Realmiacht, sondern auch die Rechtsposition des arabischen .Volkes Würde gegen uns entscheiden. Und wahrlich, wir, die wir überall um Gerechtigkeit betteln, die wir in allen Exilländern Minoritätsrechte beanspruchen, können gewiß nicht verlangen, daß wir als Minorität Herrscherrechte ausüben. Jede Politik der starken Hand wäre für uns ein Unglück. Schon das äußere Symbol einer starken Hand wäre es; etwa ein Heer, das — im Unterschied zur Miliz — naturgemäß eine Provokation der Araber bedeuten würde. Und nicht dies allein: in einem späteren Entwicklungsstadium würde auch das jüdische Volk die Machtstellung seines Heeres am eigenen Leib — und erst recht an seiner Seele — schmerzlich empfinden und teuer bezahlen müssen. Selbst wenn das Schwert ungenützt in seiner Scheide bleiben könnte, selbst wenn es für die Abwehr unserer Feinde zu stumpf wäre; so wird es — auch nur als Symbol — scharf genug sein, um unsere stärkste moralische Position zu zerschlagen. 6. Wir müssen auch die maskierte starke Hand, ihr geistiges Raffinement ablehnen: nämlich, die Assimilierungder Araber — an die viele Zionisten große IO