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Freie zionistische Blätter · 1921-04-01 · 2 (4.1921) · p. Seite 18

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Journal
Freie zionistische Blätter
Volume
1 (1921)
Issue
2 (4.1921)
Date
1921-04-01
Page
Seite 18 (sequence 20)
Language
German
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H a n s K o h n iiiuiiiitiuiiiiiiiiittiimiiiiiuiiiiiiiiiiiiiiitiiiim nerierten Stabilität führenAkönnen. Wir dürfen an diesem Problem nicht vorübergehen. Die Aufgabe ist doppelt: sie umfaßt alle Fragen einerseits des wirtschaftlichen und beruflichen, andererseits des kulturellen Lebens. Das Werk der Hilfe in seinen verschiedenen Gestaltungen, die Leitung der Wanderung, die berufliche Umschichtung, die Produktivierung im sozialen Sinne, die Erziehung durch korporative Selbsthilfe: all das sind Teilansichten der jüdischen Regenerierung. Es handelt sich, hier tätig Hand mitanzulegen, damit dies Werk nicht planlos, sondern beherrscht von der Leitidee einer nationalen Regeneration geschehe. Zugleich würde unsere Tätigkeit im Zusammenhange mit dem breiten Leben der Masse an Weite und an Tiefe gewinnen; ich kenne viele, und unter ihnen manche der Besten, die sich vom Zionismus abwenden, weil er zu klein ihnen erscheint im Vergleich mit den ungeheueren Nöten der Zeit, auch nur der jüdischen Zeit, weil sie sich nach breiteren Wirkungsfeldern innerhalb ihres Volks sehnen. Wir dürfen nicht, um ein Stück Land zu gewinnen, die wandernd-ringende Seele des Volkes preisgeben, sie — anderen überlassen. Denn nicht umsonst wird der „reine" „praktische" Palästinensismus von allen assimilatorischen Kreisen so gerne gesehen. Es sind dies jene Kreise, die wohl eine Erhaltung des Judentums, wenigstens für die nächste Zeit, gerne sähen, dagegen von einer Regenerierung, von einer neuen höheren Stufe seiner Lebensform nichts wissen wollen. Jahrelang schienen diese Kreise schon untätig; seit den letzten zwei Jahren aber beginnen sie wiederum, die Führung und Leitung des jüdischen Lebens an sich zu reißen. Dies ist in dem allgemeinen Krisencharakter der Zeit begründet. Denn das herrschende Chaos mit sei- 18

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