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Freie zionistische Blätter · 1921-01-01 · 1 (1.1921) · p. Seite 51

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Journal
Freie zionistische Blätter
Volume
1 (1921)
Issue
1 (1.1921)
Date
1921-01-01
Page
Seite 51 (sequence 53)
Language
German
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Die Krise ■■■■■■iHiiiiiiiiiiiiiiitiitiiiiiiiiiiiiifiiiniiiiiiittiiiitiiiiiiitiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiifitiiiiiiiiiiJiiiniitiiiiiiiiiifiiiiiiiiiiiiiiiiiiif iiitiiiiitiuiittiiM Leitung, unwahr ist, heuchlerisch, nicht offen, daß ihr jede leitende Idee fehlt, daß ihr das fehlt, wonach wir in diesem Augenblick so dürsten und was in großen Momenten selbst kleine Menschen mit einem Strahl aufgehender neuer Sonne umkleidet: Größe. Diese ihre Größe bestünde in ihrem Bekenntnis zur Wahrheit. In diesem grauenhaften Kriege, der nicht der „letzte der Kriege" geworden ist und aus dem die meisten Menschen gar nichts zugelernt haben, hat die staatserhaltende Kunst ihren Höhepunkt erreicht. Sie bestand darin, daß man — wer ist, wer war dieses „Man", das meist hinter den Kulissen regiert? — alles im geheimen machte, daß man nie die Wahrheit oder nur die halbe sagte, daß man das „Volk" mit offiziellen oder offiziösen Lügen und Tendenznachrichten täuschte, daß man nur immer eine Seite der . Frage zeigte. y Diese staatserhaltende Kunst hat unsere Leitung scheinbar gründlich erlernt. Bevor wir noch den Staat haben, haben wir schon seine Freuden. Der Zionismus und vor allem der palästinensische Jischub durchlebt eine noch nie dagewesene Krise. Die Leitung schweigt. Ihr offizielles Organ weiß nichts von der Krise. Es geht alles schön und gut. Die Jahreskonferenz endet mit einem Mißklang, man erwartet Handlung, Taten. Die Leitung schweigt. Ein Manifest erscheint. Nichtssagend, staatserhaltend klug. Kein wahres Bild, keine Wege zu Neuem, nicht einmal ein gequälter Aufschrei. Die offiziellen Organe erzählen nichts von dem, was in Palästina vorgeht. Statt eines engen Kontakts ist es so, als sei Palästina vom Galuth völlig abgeschnitten. Dort wird im Augenblicke, wo die neue Zeit für den 4* 51

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