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Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main · 1926-01-01 · 1926 · page 12

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Journal
Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main
Volume
1926
Date
1926-01-01
Page
– (sequence 12)
Language
German
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IRI
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10 Musikunterricht. a) VI. Alte und neue Lieder nach dem eingeführten Gesangbuch von Kageler. Erlernen der Notenschrift; Darstellen der Tonhöhe und Tondauer. Takt und Taktarien. Schwere und eichte Taktteile. Notengattungen und Pausen. b) V.' Volks- und Kunstlieder. Kanon. Rhythmische Uebungen; selbständiges Taktieren der Kinder. Dur- und Moll-Tonleiter. Tempo- und dynamische Zeichen. c) IV. Singen von Volks- und Kunstliedern älterer und neuerer Zeit. Intervallenlehre. Treffübungen. Fortsetzung der rhythmischen Uebungen. Quinten- und Quartenzirkel. Dreiklänge in Dur und Moll. Gehörübungen. Richtiges phonetisches Sprechen. d) Chor. 3 stimmige Lieder älterer und neuerer Zeit. „Die Glocke" in der Bearbeitung v. Brede. e) Schüler-Orchester. Ein Schülerorchester wurde zu Beginn des Schuljahres gegründet. Die Gründung war, da unsere Schule keine Vollanstalt ist, mit grofeen Schwierigkeiten verbunden. Teilnehmerzahl: 10 Schüler. Gespielt wurden: Menuett von Beethoven, Largo von Händel, Marche militaire von Schubert, Adagio aus dem Sextett, opus 81 b von Beethoven, Ballet aus „Rosamunde" von Schubert. Consolation (No 5) von Liszr, Gavotte von Gosseci, Rondo v. Beethoven, Menuett aus der 3. Symphonie von Mozart. 1. Kurzschrift. Während in U II der Realschule und in der U II des Lyzeums die bereits ein Jahr lang geübte Gabelsberger Schrift bis zum Schnellschreiben von 120 Silben geübt wurde, begannen je die folgende Klasse dieser Schulen von vornherein mit der Einheitskurzschrift nach dem „Lehrbuch der deutschen Einheitskurzschrift" von Prof. Dr. G. Amsel. Besonderes Gewicht wurde auf eine möglichst sysiemgerechte und deutliche Handschrift gelegt. 2. Lehrer. a) Veränderungen im Lehrkörper. Fräulein Rahel Labensky hat nach erfolgreicher Ablegung der wissenschaftlichen Prüfung für das Lehramt an höheren Schulen die Arbeit an unserem Lyzeum wieder aufgenommen unter gleichzeitiger Ablegung des zweiten Vorbereitungsjahres am städtischen Oberlyzeum. Oberschullehrerin Elise Stuhrmann ist nach längerer Krankheit am 3. Dezember 1925 verstorben. Mit dem Schlüsse des Sommerhalbjahres ist Herr Zeichenlehrer W i d m a n n dem Gesetze über die Altersgrenze zufolge aus dem Dienste geschieden. An seine Stelle trat Herr Zeichenlehrer Nathan Jeidel. b) Mitglieder des Lehrerausschusses. Studienrat Max Baer Oberschullehrerin Henriette Isay Studienrat Dr. Marcus Lange Oberschullehrer Karl Ochsenmann Studienrat Dr. Meier Schüler.

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