Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main
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- Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main
- Volume
- 1904
- Date
- 1904-01-01
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
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Naturlehre. Die bekanntesten chemischen Elemente und ihre hauptsächlichsten Verbindungen. Einfache Krystallformen und einzelne besonders wichtige Mineralien. Die Grundlehren des Magnetismus und der Eleetricität und die einfachsten Gesetze aus der Akustik und der Optik. Koppe. 4 St. Rönnberg. Mathematik, a. Stereometrie und Trigonometrie. Anleitung zum perspectiv. Zeichnen räumlicher Gebilde. Berechnung der Oberfläche, des Rauminhalts, der Kantenlänge der einfachen Körper. Winkelfunktionen. Trigonometrische Berechnung der Dreiecke« b. Algebra. Gleichungen vom 2. Grade mit einer Unbekannten und leichtere quadratische Gleichungen mit zwei Unbekannten. Vielseitige Übung im Bilden von Gleichungen nach gegebenen Aufgaben. Logarithmen. Übungen im logarithmischen Rechnen. Wiederholungen. c. Planimetrie. Wiederholungen aus dem ganzen Lehrgebiet der früheren Klassen. Vielfache Konstructionsaufgaben. Anwendung der Algebra auf die Geometrie. Konstructionsaufgaben mit algebraischer Analysis. 5 St. Lange. Aufgaben bei der Entlassungsprüfung: 1) Vermehrt man den Zähler eines Bruches um 6, den Nenner um 7, so hat der neu entstehende Bruch den Wert 5/6. Vermehrt man dagegen den Zähler um 6, den Nenner um 3, so erhält man den reziproken Wert des ursprünglichen Bruches. Wie heisst der Bruch? 2) Von einem Dreieck ist gegeben: der Inhalt I =-• 157,984 qcm, der Radius des einbeschriebenen Kreises q — 4,937 cm und der y 36° 26' 10". Es sollen die Seiten, die Winkel und der Radius des umbeschriebenen Kreises berechnet werden. 3) Bei einem geraden Kegelstumpf, dessen Mantel M 200,25 qcm ist, beträgt der Neigungswinkel der Seiten gegen die grössere Grundfläche a 74° 8* 43" und das Verhältnis der Grundflächen 9:4. Wie gross ist das Volumen? Zeichnen. Zeichnen und Tuschen nach Gipsmodellen. Zeichnen und Malen nach der Natur: Früchte, Zweige, Blumen, Schmetterlinge und sonstige Naturgegenstände. Leichte Stillleben. Skizzieren an der Wandtafel. 2. St. Widmann. Stenographie (wahlfrei.) Lehre von der Gabelsbergerschen Satzkürznng. Lese- und Schreibübungen bis zu 120 Silben in der Minute. 2 St. Gantter. Sekunda. Ordinarius: Oberlehrer ^Weyl. Hebräisch. Pentateuch Leviticus von Kap. 16 bis zum Ende des Buches mit Ausnahme der Kap. 8 und 20; Auswahl aus den wöchentlichen Haftoroth; der Prophet Jonah. Ein Teil der Gebetpsalmen; Hagadah; die Gebete für die Festzeiten. Wiederholungen aus der Grammatik und der biblischen Geschichte. 4 St. Weyl. Talmud. Talmud-Klasse: Tr. Beza 2a—7b, 9a—25a mit Baschi. 4 St. Sulzbach. Zweite Abteilung (2. Chaje-Adam-Klasse): Chaje-Adam Kap. 23—52 und ^ns n rvoto 4 St. Alt mann. Deutsch. Lektüre aus Paldamus V. und Homers Odyssee in der Übersetzung von Voss Buch I—III. Deklamation. Satz- und Interpunktionslehre. Metrik und Poetik. Monatliche Aufsätze und mündliche Stilübungen in der Klasse. 3 St. Weyl.