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Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main · 1903-01-01 · 1903 · page 35

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Journal
Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main
Volume
1903
Date
1903-01-01
Page
– (sequence 35)
Language
German
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IRI
…/2580773-2580832--1435-2582234
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29 Gründer am Grabe den Dank aussprach, für alles was er ihr gewesen, und den er in so unaussprechlich reichem Masse verdient hat. Der zweite Führer, der Nachfolger seines Vaters, wurde der Schule am 28.März 1900 genommen. DirectorDr. Mendel Hirsch stand trotz seiner 65 Jahre noch in rüstiger Manneskraft und froher Schaffenslust, als er nach kurzer Krankheit von der Welt abgerufen wurde. Fündundvierzig Jahre hat er im Dienste der Schule gestanden, deren Leiter er 23 Jahre gewesen. Schulmann durch und durch, hat er sein reiches Wissen und Können in den Dienst der Schule gestellt. Ihr hat er seine ganze Tätigkeit gewidmet, das Wohl der ihm anvertrauten Schüler und Schülerinnen lag ihm ernst am Herzen. Unter seiner Führung hob sich die Schule immer mehr, reicher Segen begleitete seine Wirksamkeit. Diese Gedanken fanden auch bei seinem am 30. März stattgefundenen Leichenbegängnis, das sich zu einer imposanten Kundgebung gestaltete, Ausdruck. In einer Trauerfeier, welche innerhalb der Schule am 8. Mai 1900 abgehalten wurde, vergegenwärtigte die Gedächtnisrede *) den Schülern und Schülerinnen die ganze Persönlichkeit ihres dahin geschiedenen Direktors, seinen Lebensgang, seine Wirksamkeit in schönen, zu Herzen gehenden Worten. Die stellvertretende Führung des Direktorats wurde Herrn Prof. Dr H. Portmann übertragen, und der Schreiber dieser Zeilen wurde vom Schulrat mit Leitung und Beaufsichtigung des hebräischen Unterrichts betraut. Nach Verlauf eines Jahres, am 22. April 1901 wurde Herr Dr. G. Lange als Direktor durch Herrn Provinzial- Schulrat Dr. Kaiser unter den üblichen Feierlichkeiten in sein Amt eingeführt. * * * Fünfzig Jahre Geschichte einer Schule sind an unserem geistigen Auge vorübergezogen, fünfzig Jahre geistigen Strebens, emsigen Schaffens, fleissiger Arbeit. Und wir dürfen sagen, das Streben war nicht umsonst, das Schaffen wurde von Erfolg gekrönt, der Fleiss belohnt. *) S. das Verzeichnis der Programmarbeiten. Anhsng Mo. VII. I

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