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Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main · 1903-01-01 · 1903 · page 23

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Journal
Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main
Volume
1903
Date
1903-01-01
Page
– (sequence 23)
Language
German
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IRI
…/2580773-2580832--1423-2582222
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17 Unterrichtsdirigenten der Kgl. Turnlehrer - Bildungsanstalt zu Berlin,' welcher im Oktober 1882 den Turnunterricht und Herrn Prof. Mohr, der im September 1900 den Zeichenunterricht inspicierte. * * * Das Jahr 1877 brachte der Schule einen Wechsel im Directorat. Schon im Jahr vorher sah der bisherige Direktor, Herr Rabbiner Hirsch, sich genötigt, aus Gesundheitsrücksichten die Direktorialgeschäfte niederzulegen. Sein Sohn, Herr Dr. M. Hirsch, wurde am 26. März dem Lehrerkollegium im Beisein der ganzen Verwaltung als stellvertretender Direktor vorgestellt. Im Jahre darauf legte Herr Rabbiner Hirsch endgiltig das Direktorat nieder, und am 20. Januar 1877 erfolgte die Bestätigung des vom Schulrat zum Direktor vorgeschlagenen Dr. M. Hirsch. Wenn wir hier einige Worte über die Tätigkeit und Wirksamkeit des ersten Direktors unserer Schule einschalten, so beschränken wir uns nur auf wenige charakteristische Züge. Eine einigermassen erschöpfende Darstellung seines reichen Wirkens würde über den Rahmen dieser Arbeit weit hinausgehen, denn er war nicht nur Direktor, er war auch der Gründer der Schule, und das Werk, das er geschaffen, zeugt für sich selbst und für ihn. Dieser Mann einer bewundernswerten Energie und unbeugsamen Willenskraft hatte unter schwierigen Umständen den Grund zum Aufbau der Schule gelegt und sie bis zu einer reichen Entwickelung geführt. Neben seinen Rabbinatsgeschäften, seinen literarischen Arbeiten, die ihn reichlich in Anspruch nahmen, fand er noch die Zeit, eine^Schule zu organisieren, sie zu leiten und an ihr zu unterrichten. Sein rastloser Pleiss liess ihn alles überwinden, alles arbeiten, und wenn wir noch erwähnen, dass er selbst am Sabbat kein behagliches Ausruhen und keine Bequemlichkeit kannte, wenn es galt der Schule einen Dienst zu leisten, so wird man erkennen, dass man seinen Fleiss nicht zu hoch rühmen kann und dass er die Leitung der Schule nicht als ein Nebenamt ansah. — Allsabbatlich mussten nämlich die Schüler der Talmudklassen in der Schule sich einfinden, um sich in dem, was sie die Woche über gelernt hatten, von Rabbiner Hirsch prüfen zu lassen. Jahreszeit und Wetter änderten an dieser festgesetzten Prüfungsstunde nichts; ob im tiefen Winter die Prüfung um 2l/aTJJxr nachmittags 1 2

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