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Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main · 1903-01-01 · 1903 · page 20

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Journal
Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main
Volume
1903
Date
1903-01-01
Page
– (sequence 20)
Language
German
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IRI
…/2580773-2580832--1420-2582219
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15 jetzigen Quinta, nun wurde der Beginn des Unterrichts im Französischen um zwei Jahre, in die Sexta, und der des Englischen um ein Jahr, in die Quarta, verschoben. Ebenso wurde mit den Realien ein Jahr später, in der Sexta, begonnen. Der Unterricht in der Mathematik wurde erweitert, während der im kaufmännischen Rechnen eine Beschränkung erfuhr. Der Unterricht im Hebräischen erfuhr keine Veränderung. Es war der Schule überlassen worden, sich für die Ausgestaltung einer 7-klassigen Realschule, wie sie damals im preussischen Staate existierten, oder für eine 6-klassige zu entscheiden. Man entschied sich für ersteres, und so zählte die Knabenschule drei Vorschulklassen und sieben Realklassen, von Sexta aufsteigend bis Prima, einschliesslich zweier Sekunden. Die Berechtigung zum Einjährig-Freiwilligen-Dienst wurde nach Absolvierung einer Prüfung behufs Versetzung von Obersecunda nach Prima, die aber ohne Mitwirkung eines kgl. Commissars oder dessen Stellvertreters stattfand, und nach darauffolgendem einjährigen Besuch der Prima erlangt. Zwar war im Anfang nur der Unterricht im Französischen, Englischen und in der Mathematik in den beiden Sekunden getrennt, in den übrigen Fächern gemeinsam, nach und nach hörte dieses aber auf, sodass im Schuljahr 1878-79 die Teilung bis auf Zeichnen und Turnen, in welchen Fächern Obersekunda und Prima vereinigt waren, vollständig durchgeführt war. Es ist nun interessant zu beobachten, welche Einwirkung das Besteben der sieben Klassen auf die Frequenz der Prima, von deren Besuch die Berechtigung zur Ableistung der einjährigen Militärpflicht abhing, übte. Da steht in den meisten Jahren die Frequenz in der Prima gegen die der Obersekunda zurück, und nur in den wenigsten Jahren stehen die Zahlen beider Klassen in einem richtigen Verhältnis zu einander. Man sieht, die Zeit von sieben Jahren ist gemeiniglich zu lang für die Eltern, die ihre Söhne nicht gerade in eine höhere Studien erfordernde Carriere wollen eintreten lassen; sie ziehen für diese die Vorbereitung für die Prüfung auf privatem Wege vor, als dass sie die Söhne länger, als es ihnen notwendig scheint, der Schule überliessen. Dieses musste nicht nur unsere Schule erfahren, diese Erfahrung scheint eine allgemeine gewesen zu sein. Denn unterm I

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