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Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main · 1870-01-01 · 1870 · p. Seite 17

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Journal
Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main
Volume
1870
Date
1870-01-01
Page
Seite 17 (sequence 18)
Language
German
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17 ^A-- geeignete Schule zu suchen, respektive zu schaffen haben, die in gleicher Weise die Erziehungs- und Bildungs-Aufgabe als (zkinnek, als Einführung in ein gegebenes geistiges und sittliches Heiligthum begreift, die sie aber als al xi Aarko, mit Berücksichtigung aller der nach der Individualität der Menschen und der Zeit vorauszusehenden Einflüsse auf den künftigen Lebensweg, zu lösen anstrebt, und, nach dem Ausdruck, mit welchem die jüdischen Weisen dieses al xi äarko-Prinzip für den Unterrichtszweck wieder geben, tliora im äereeli ere^ die Thora mit allen den durch deren Verwirklichung im irdischen Wandel gegebenen Momenten in harmonischer Einheit Pflegt. Sie wird sich zu sagen haben, wie diejenigen in kläglichstem Jrrthum befangen erscheinen, welche glauben, für diese durch die Eigentümlichkeit der Zeit so eigenartig sich gestaltende jüdische Erziehungsaufgabe genüge es, einer jüdischen häuslichen Erziehung auch eine nichtjüdische oder gar unjüdische Schulbildung zuzugesellen, oder den Jugendunterricht zu theilen und einen jüdischen Schulunterricht durch einen unjüdischen Privatunterricht, einen unjüdischen Schulunterricht durch einen jüdischen Privatunterricht zu ergänzen. Alle diese sehen nicht oder wollen nicht sehen, wie sie auf diese Weise den ganzen Zwiespalt, der ihrer Kinder im Leben harrt, nun bereits in dem frühen Stadium geistiger und sittlicher Unreife in Geist und Gemüth ihrer Kinder in völlig unausgeglichenem Gegensatz verpflanzen, und statt sie durch einheitliche Geistes- und Charakterbildung für den einstigen männlichen einheitlichen Gang mitten durch alle zwiespaltigen Gegensätze erstarkend zu rüsten, sie nur zwiespaltige Menschen für den Zwiespalt der Zeit erziehen. Nur wenn wie das Haus so die Schule tkora im äereek ere^ das religiös Ewige mit dem menschlich Zeitlichen, das speciell Jüdische mit dem allgemein Menschlichen als einheitliches Bildungs-Element für eine harmonisch einheitliche Geistes- und Charakter-Bildung in einheitlichem Verständniß zu pflegen, das allgemein Wissenschaftliche vom Standpunkt jüdischer Wahrheit zu tradiren, oder in seinen Ergebnissen für helleres und volleres Verständniß jüdischer Wahrheiten zu verwerthen, und ebenso das specifisch Jüdische nach Methode und Inhalt im Zusammenhange und mit stetem Hinblick auf das allgemein Wissenschaftliche zu lehren versteht, nur wenn auch die Schule bereits die Gegensätze überwunden hat, die das Leben einst zu überwinden bietet, nur wenn in dieser Richtung Haus und Schule, Schule und Haus einheitlich sich die Hände reichen: nur dann dürfen sie hoffen, ein in seinen Erfolgen dauerndes Werk an ihrer Jugend zu vollbringen, nur dann dürfen sie hoffen, daß ihnen deren ekinnek al xi Aarko also gelinge, daß ki jaskiu 1o jassur mimeviio, daß die von ihnen Erzogenen und Gebildeten noch im Alter den Weg wandeln werden, für welchen sie werden erzogen und gebildet haben wollen. — -H^Sch-S» 3

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