Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Neunter und letzter Band (1772)
- Issue
- Fünf und Zwanzigtes Stück (1772)
- Date
- 1772-01-01
- Page
- Seite 394 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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SN KA. E* Eisenmenger geradezu mit nein! und suchet seine Mcynung durch folgende fünf Gründe zu unter» stützen. l) Weil die Juden abgesagte und erbitterte Feinde der Christen sind; von einem Feinde aber/ sagt er, kann man nichts gutes erwarten. Allein, wenn unser Feind von uns leben must, wenn er uns seine Dienste UMS Geld darbietet, so glaube ich, daß man sich sicher ihm vertrauen kann. Denn wenn der jüdische Arzt seine Patienten einigemal veknachläßiget, oder sie gar vom Leben zum Tode gebracht hat, soMird ftjn Ruhm bald verdunkelt und sejn Verdienst wird geschwächct werden. 2) Wir haben oben gehöret, daß es denen Juden nach den Lehren ihrer Religion erlaubt ist, die Christen zu tödren. Wer wollte sich denn muthwillig der Gefahr aussetzen d»»rch sie Gesundheit und Leben zu verlieren. Ja selbst die Isabbinen wollen es denen Juden siicht gerne gestatten, daß sie sich einem christlichen Arzt anvertrgnen sollen, - Denn^es heißW ausdrücklich in dem 4ten Theil des Wqimonidrs, Jad Ehasacka, A.;6, C. 1. Urzettey boy einest ^huttäsr, d i, Christen, M mM sius alsdenn «Nnehmen, wepn deM Patienten schon qfle HofpWg zum Aufkommen verschwqstdfst ist. Tyauest stu» die Juden Heyen Christen Nicht, Mvnm sollen wir unser Leben iy ihre Hände gehen? Dieser Beweisgrund vexlieeet qlle seilst Gtärke, »pettst wst uns aus dem, Ws wir schon öden gemeldet haben, erinnern, wie alle dergleichen Lehren zu perstehen sindz ingleichen, daß die Juden in un-