Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Neunter und letzter Band (1772)
- Issue
- Ein und Zwanzigtes Stück (1772)
- Date
- 1772-01-01
- Page
- Seite 326 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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I-6 LL E* AU fen." Es werden aber die Christen also genen« net, weil sie die Juden wie eine Wasserfluch überschwemmen, und gänzlich ersäufen wollen. Die andere Benennung, daß nämlich die Christenheit mit dem Meere verglichen wird, macht uns Rabbi Bechai bekannt. Er spricht bey den Worten Esaia 57, ro. «Die Gottlosen find wie ein ungestümes Meer, das nicht stille ferm kann und dessen Wellen Koth und Unsiach «uswerfen: „Wie die Wellen des Meeres sich stolz erheben und immer höher steigen, bis sie durch den Anstoß an einer Sandbank gleichsam wieder scheitern und in ihre vorige Tiefe gestürzt werden,, da denn so bald die eine Welle von ihrer Höhe herabfällt, sich sogleich wieder eine andere aufthürmet, ohne sich an den Fall der andern zu kehren. Also machen es auch die Gott, losen, denn, ob sie gleich sehen, daß einer nach dem andern von seiner Höhe in die größte Tiefe herab geworfen wird, woraus er sich nie wieder erheben kann, so dient dies doch einem andern Bösewicht nickt zur Warnung, sondern macht eS eben so, und noch ärger als sein Vorgänger, daher werden sie mit dem Meere verglichen. rz) und 24) Adina, oder die Wollüstige, und Zor, oder Thprus. Die Ursache, warum sie die Christenheit mit diesen Namen benennen, belieben sich unsere Freunde aus den vorhergehenden noch ins Gedächtniß zurück zu rufen. rs) Uzis,