Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Neunter und letzter Band (1772)
- Issue
- Ein und Zwanzigtes Stück (1772)
- Date
- 1772-01-01
- Page
- Seite 322 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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zrr »X» Reich hat einen Befehl ergehen lassen, daß die Juden weder das Gesetz siudircn, noch ihre Söhne beschneiden, und den Sabbalh ferner mehr seyern sollen. Allein Judas ein Sohn Schn, mn, ersuchte nebst den Geringen eine vornehme Dame, bey welcher sich öfters die größten Herren des Römischen Hofs versammelten, um ih, ren Veysiand. Diese ertheilete ihm folgenden Anschlag: Wenn ihr erfahret, daß die Vornehmsten des Reichs bey mir versammlet sind, so heulet, unter meinen Fenstern, und traget euer Elend und Vedürfniß kurz vor. - Diesen Rath befolgte Juda treulich. Er rief unter dem Fenster des Pallastes laut au§: Um Gottes Willen! Sind wir nicht auch eure Brüder? Gebahr uns nicht eine Mutter? Esau euer Stammvater, sind Jakob unser Erzvater, waren Brüder. Sollen wir denn allein so viel leiden? Dieses klägliche Geheule war mit einem glücklichen Erfolg begleitet, so, daß alle scharfe Befehle auf einmal aufgehoben wurden. Dieser Tag der Errettung wurde Nunmehro alle Jahr zum Feyertage von den Juden ausgesetzt. In pesikca Rakbata stehet Seite,27. C. 2. Das Reich (das Römische) schreibet weit härtere Befehle aus, als alle andere Nationen. I8> n-QA Geveres Mamlo, chos, die Beherrscherin der andern Königreiche. Der Prophet Esirias nennet das Babylonische Reich Cap. 47,5. also, die Jur ' den