Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Neunter und letzter Band (1772)
- Issue
- Achtzehntes Stück (1772)
- Date
- 1772-01-01
- Page
- Seite 280 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2577043-2577056-9903596--3790-2580650- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
-So HS DU» AS Daher heißt es: im Menorath Haine« inor S. rz. C. 2. Die Beschneidnng ist eine große herxlichs Sache, denn wer beschnitten ist, -er ist mit den herrlichen Namen des allmächtigen Gottes SHaddei, bezeichnet. Jedoch sind die Türken, ob sie gleich beschnitten sind, davon ausgeschlossen/ weil sie sich nicht nach den Gebrauchen der jüdischen Kirche beschneiden lassen. Denn sie zerreißen nach den Schnitt ihre Vorhaut nicht, als welches doch das vornehmste Stück der Beschneidung ist, derohalben ist ihre Beschneidung keine Beschneidung. Der aber, welcher auf die gehörige Art beschnitten ist, dem wird es so. hoch angerechnet, als wenn er alle 6iz Ge-und Verbote genau erfüllet hatte. — Weil die Juden glauben, daß nur ein Beschnitt teuer in den Himmel kommen könne, so ist es iey ihnen gebräuchlich, daß sie auch die Knäblein, welche vor, der Beschneidung sterben, beschneiden lassen, um ihnen nicht den Himmel zu verschließen. l6) Mamjeerim, ch. i. aus unerlaubter Vermischung erzeugte Hurkinder. Wir müssen selbst bezeugen, daß die Juden die Christenkin» der gemeiniglich mit diesen schändlichen Namen benennen, und daß dieser heßliche Name bey ihnen so zur Gewohnheit worden ist, daß, wenn sie auch die Kinder der Christen unter einander loben wollen, sie doch dieses Wort mit hinzu« setzen. Z E. so sprechen sie jum öftern: das