Mannheim
Compact Memory

Der Jude · 1772-01-01 · Achtzehntes Stück (1772) · p. Seite 275

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Jude
Volume
Neunter und letzter Band (1772)
Issue
Achtzehntes Stück (1772)
Date
1772-01-01
Page
Seite 275 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/2577043-2577056-9903596--3785-2580645
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

LS OM LS --75 Orelte, Christum aber den Gott der Unbeschnittenen, und das Land der Christen das Land der Unbeschnittenen. Sie glauben aber uns durch diesen Namen auf das schändlichste zu beschimpfen, weil die Vorhaiit nach allen ihren Lehren die, allergrößte Unreinigkeit ist, dse nur je ein Mensch an sich haben kann, sie behaupten zugleich, daß so lange der Mensch diese Unreinigkeit an seinem Leibe habe, er nicht den geringsten Antheil an Gott haben könne, weil die Vorhaut des Teufels Erbrheil sey, welches ihm von Gott sey eingeräumek worden.^ " , Weil wir setzt von den Unbeschnittenen und Beschnittenen einiges gemeldet haben, so wollen wir diese Gelegenheit in unfern Vortheil ziehen, und einige Lehren der Juden von dem Unterschied der Beschnittenen und Unbeschnittenen unfern geneigten Lesern theils zum Vergnügen, rheils zur Prüfung vor Augen legen. Im Gchir Haschirim Rabba S. 266. C. 2. heißt es : Als unser Vater Abraham, sich und die Seinigen beschnitt, legte er alle Vorhäute auf einen Haufen, welche denn bald durch der Sonnenhitze stinkend und ganz mit Maden erfüllet wurden; dem ungeachtet aber war dieser Gestank Gott eben so angenehm, als der süße Geruch des heil. Räuchwerk und des besten Gewürzes. Ja er war dem heil, gebenedeyheten S 2 Gott

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.