Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Neunter und letzter Band (1772)
- Issue
- Achtzehntes Stück (1772)
- Date
- 1772-01-01
- Page
- Seite 275 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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LS OM LS --75 Orelte, Christum aber den Gott der Unbeschnittenen, und das Land der Christen das Land der Unbeschnittenen. Sie glauben aber uns durch diesen Namen auf das schändlichste zu beschimpfen, weil die Vorhaiit nach allen ihren Lehren die, allergrößte Unreinigkeit ist, dse nur je ein Mensch an sich haben kann, sie behaupten zugleich, daß so lange der Mensch diese Unreinigkeit an seinem Leibe habe, er nicht den geringsten Antheil an Gott haben könne, weil die Vorhaut des Teufels Erbrheil sey, welches ihm von Gott sey eingeräumek worden.^ " , Weil wir setzt von den Unbeschnittenen und Beschnittenen einiges gemeldet haben, so wollen wir diese Gelegenheit in unfern Vortheil ziehen, und einige Lehren der Juden von dem Unterschied der Beschnittenen und Unbeschnittenen unfern geneigten Lesern theils zum Vergnügen, rheils zur Prüfung vor Augen legen. Im Gchir Haschirim Rabba S. 266. C. 2. heißt es : Als unser Vater Abraham, sich und die Seinigen beschnitt, legte er alle Vorhäute auf einen Haufen, welche denn bald durch der Sonnenhitze stinkend und ganz mit Maden erfüllet wurden; dem ungeachtet aber war dieser Gestank Gott eben so angenehm, als der süße Geruch des heil. Räuchwerk und des besten Gewürzes. Ja er war dem heil, gebenedeyheten S 2 Gott