Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Neunter und letzter Band (1772)
- Issue
- Siebenzehntes Stück (1772)
- Date
- 1772-01-01
- Page
- Seite 270 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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allein jetzt haben sie sich dieses «deltt Namens selbst unwürdig und unfähig gemachk. Dero« halben werden sie auch bey uns vor Fremde geachtet, denn, als der Tempel zerstöret ward, kamen sie uns nicht nur nicht zu Hülfe, sondern sie suchten selbst diese Zerstörung noch zu vergrößern, wie solches Obttdms i, n. und Ps. rz7, 7. bestätiget wird. —- Es ist auch dieser Name, so viel uns bekannt ist> einer von denen, mit welchen uns die Juden am häufigsten zu benennest pflegen. / §>) Heißen sie uns Goim, d.i. Heiden, wie solches Elias in seinen Tischbi S. rg. C. 2. anzeiget: Einen jeden, heißt es daselbst, der nicht von Israel herstammek, nennet man Goi, weil er von einem andern Volk ist; eine Weibesperson aber, heißet man Goje, ob es gleich wider den hebräischen Sprachgebrauch ist. — Auch dieses ist ein allgemeiner Schimpfname der Juden. So heißen sie z. E. den Christen oder die Christum, welche ihnen am Sabbakh aufwarren mästen, GHabbes Goi, und Schabbes- Gose. 10) Bene, Adinä^ d. i. Kinder derWolr lästigen. Esaias nennet das Babplomschs Zwerch Cap. 67, 8. Adina, eine, die den Wollüsten ergeben ist. Daß wir aber wirklich diesen Ehrentittel in ihren Schriften führen, dieses