Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Neunter und letzter Band (1772)
- Issue
- Sechzehntes Stück (1772)
- Date
- 1772-01-01
- Page
- Seite 253 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2577043-2577056-9903598--3761-2580623- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
' AU OMO 25; Ew. König!: Majestak-daß Sie gesinnet sind, im Krieg wider Ihr«; Feinde zu ziehen: Warum wollen Sie aber gegenausländische Feinde ziehen , -und nicht vielmehr die inner« Feinde des Landes,- nämlich die Juden, bekriegen, deren Haß gegen uns doch so groß ist, daß es in ihren Büchern ihnen verboten ist, uns zu grüßen. So habe ich auch von einem der die Juden und ihre Rechte wohl kennet, - erfahren, daß sie lehren, man müsse mit einen Christen nicht aufrichtig, sondern auf eine heuchlerische und verstellte Weise umgehen, und auf diese Art begrüßend Wenn der Christ den Juden begegnet, und noch etwas'entfernet von ihnen ist, so soll er sprechen: Romme zur unglücklichen Stunde; hak er sich ihm genähert, so sage er zu Men: -Mein Herr! sech gegrüßet, und Gott lasse ihn'leben: wenn er aber wieder von ihm weIgehet, so spreche er ihn hinter dem Rücken ngch: gehe unter, wie Rorah in .die Hölle, und wie Pharao in das'Meer. — Man siehek also hieraus/ daß Liese-böse Gewohnheit bey denen Juden sehr alt ist. Nur aber können wir dieses nicht gänzlich einräumen, daß man borgeben will, als wenn.denen Inden dergleichen Gottlosigkeiten von ihren Rabbinen unmittelbar anbesohlen warenvielmehr Knuen wir, wie wir bald hören werden , das Gegencheil davon beweisen, wobey wir denn mit zeigen wollen, daß nicht alles, was Eisechnenger aus einen übertriebenen Eifer von dergleichen rAKiM. äüs / Schrif-