Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Neunter und letzter Band (1772)
- Issue
- Sechzehntes Stück (1772)
- Date
- 1772-01-01
- Page
- Seite 247 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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HS ES HS 247 schsim d. i. böse und gottlose Leute gescholten werden; so kann man sich leicht einen Begriff machen von dem Höffichen und freundlichen Bezeigen, welches die Juden gegen uns ausern. Denn dies ist gewiß, daß, wenn sich der Jude gegen einen Christen auch noch so höflich, demüthi'g, und freundlich stellet, und. lau rer gute Worte giebt, dennoch sein Herz mit Boßheit, Heuche« ley, Gift und Galle erfüllet sey. Gesetzt, er wünscht uns langes Leben, Gesundheit, Glück und Segen; so denkt er doch in seinen Herzen auf Tod, Krankheit, und Unglück. Wir können die Worte Ps.; 5, 22. „Ihr Mund ist glatter denn Butter, und haben doch Krieg im Sinn: Ihre Worte sind gelinder denn Oel, und sind doch bloße Schwerdter," bequem auf die Juden anwcnden. ltnd wir ermahnen daher; alle Christen, wenn sie von einem Juden dergleichen heuchlerische Worte hören, sich der Reden des Propheten Iereniiä Kap. 12,6. zu erinnern. Dieser Mann Gottes sagte schon damals: „Traue du ihnen nicht, wenn sie gleich freundlich mir dir reden." — Ja wenn die Juden aus Ehrfurcht ihr Haupt entblößen, uns auf den Straßen öffentlich grüßen und sich vor uns bücken und neigen, so ist dieses doch nur Verstellung, und sie haben bey dem allen, wider uns Vöses in Sinn. — Rabbi Mardochni redet davon im Lebusch Malchuth tz. 148. also: Von Rechtswegen ist O 4 es