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Der Jude · 1772-01-01 · Sechzehntes Stück (1772) · p. Seite 242

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Jude
Volume
Neunter und letzter Band (1772)
Issue
Sechzehntes Stück (1772)
Date
1772-01-01
Page
Seite 242 (sequence 2)
Language
German
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-4r LA E» LA N.rchmenidis zufolge, soll sich ein frommer , Jude, auch außer dem'gelobten Lande, enthaltensein Haus einen Christen zu vermiethen. Wovon man in andern ihren Gesetzbüchern als z. E. Colbo S. 108- C. r. Sefer Mitzfots S. io. C. 4. und in dem Talm. Tr. Aboda Sara S. i;. C. i. noch ein mehreres finden kann. -- (Wehe ihnen, wenn wir hier Gleiches mit Gleichem vergelten, und die Juden also nicht in unfern Häusern dulden wollten.) Auf gleiche Art soll ein frommer Jude sein Kind nicht von einer Christin säugen lassen, wie solches im Brandspiegel S. 68. C. r. .ausdrücklich verboten ist. Die eigentlichen Worte davon find folgende: Die Juden, welche christliche Säugammen halten, thun sehr unrecht, wenn sie anders eine Jüdin haben können. Denn die Milch von der Gojn, bestehet aus verbotener Speise; daher wird das Herz des Kindes, das von ihr sauget, verstopft, und man muß befürchten, daß hierdurch, der Grund zum Unglück dieses Kindes gelcget werde. Es wird alsdanN nicht gottesfürchtig, sondern immer frech leben wollen, es wird das Gesetz nicht lernen könnenweil es keinen menschlichen, sondern Esels-Ver, stand hat, denn die GsLn» kommen den Eseln fast gleich. — Jngkeichen sollen sie auch keine Christin zur Hebamme nehmen, wenn sie nicht die höchste Noch dazu treibt, wie man solches in dem Schulchan Aruch mit klaren Worten fin- - ' det.

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