Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Neunter und letzter Band (1772)
- Issue
- Funfzehntes Stück (1772)
- Date
- 1772-01-01
- Page
- Seite 239 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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AS OXG.-LS -ZA sollen die Juden, spricht er, sich bemühen, einen andern Ton im Reden anzunehmen, als die Chri, sten haben, (llnd daß sie dieses auch pünktlich befolgen, davon zeuget ihre jüdisch - deutsche Sprache, deren sie sich immer noch zu bediene» pflegen.) Endlich ist den Juden aufs schärfste anbefohlen, sich alles Umgangs mit uns gänzlich zu enthalten; es wäre denn, daß sie unk in ihren Vorcheil, vder von uns Prosit ziehen könrif ten. —— In diesen ihren Abscheu, den sie wider uns hegen, gehen sie so weit, daß, wenn einer von einem Juden und Christen zugleich etwas zu sagen hat, z. E. wenn er sprechen will, der Jude N. wohnt in des Christen N. Hause, oder an/« Lere dergleichen Reden, sie allezeit das Wort lehaftil d. i. ein Unterschied zu machen, in ihre Reden mit einflechken, damit ja der Name des Juden und der Christen nicht leicht mit einander verwechselt werden könne. Schon Kinder werden sorgfältig darinnen unterrichtet, daß sie ja dieses in ihren Reden auch nicht vergessen möchten. Von diesem allen findet man in ihren Büchern und Briefen, die häufigsten Spuren. Der Grund von dieser Gewohnheit ist wohl ohnstreikig in einem ihrer Gebeter zu suchen, welches sie täglich beten. Es fängt sich dasselbe Uba Lezion an. Es heißet aüda: Gelobet sey unser Gorr, der uns zu seiner Ehre erschaffen, und uns von den Irrenden, (wir werden wei-