Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Neunter und letzter Band (1772)
- Issue
- Funfzehntes Stück (1772)
- Date
- 1772-01-01
- Page
- Seite 238 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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LZ8 LL GUO eben so angesehen wird, als hätte er mit dem Viche zu schaffen gehabt. Weil dieses also klar am Tage, ist, so wird es auch nicht nöthig seyn, die Sache mit vielen Beweisgründen zu unterstützen. Nur dieses müssen wir noch mit wenigen berühren, daß der Haß und Feindschaft der Juden so groß gegen uns ist, daß ihnen so gar von ihren Rabbinen aufgelegt wird, sich in allen ihren Gewohnheiten, Sitten, Gebrauchen und Reden von den Christen oder andern Nationen, wo sie wohnen, zu unterscheiden, und gleichsam in einer gewissen Entfernung von ihnen zu bleiben. Den Beweis hiervon liefert uns der berühmte Maimonides im Jad Ehasaka S. 40. C. 2. da cs 3 B. Mos, 20, rz. also heißet: „Wandelt nicht in den Satzungen der Heiden," und 3 V. Mos. « 8, z. «In ihren Satzungen sollt ihr nicht wandeln," ferner Kap. 20, r6. „Ich habe euch abgesondert von den Völkern," und im s V. Mos. 12, 30.* „Hüte dich, daß du nicht ihnen nachwandelst und in ihre Stricke fallest." Hieraus siehet man deutlich, daß sich ein Jude aller Sitten und Gebrauche der Christen sorgfältig enthalten muß. . Kurz, ein Jude darf sich in keinem Stücke einen Christen gleich stellen. Z. E. So ist es ihm nicht erlaubt, sich nach Art der Christen zu kleiden, seine Haare so zn tragen, und sein Haus, wie die Christen gewohnt sind, zu bauen. — Zu diesem allen setzt Rabbi Mosche Mikotzi in seinem Sefer Mißfot, auch noch das Reden. Es