Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Neunter und letzter Band (1772)
- Issue
- Vierzehntes Stück (1772)
- Date
- 1772-01-01
- Page
- Seite 221 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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»X» 22k Ham diese bequeme Gelegenheit zu seinem Bor, rheil an, und bemühe« sich, alle Menschen, die zu ihm kamen, um von ihm geschnitzte Götzen zu kaufen, von ihrer Thorheit abzumahnen. Er verfuhr aber also: Wenn jemand zu ihm kam und von ihm einen Götzen kaufen wollte, so fragte er ihn, wie alt er wäre; hatte ihm nun dieser die Anzahl seiner Jahre angezeiget, so sprach er zu ihm: Trägst du kein Bedenken, dir> da du doch so Viele Jahre alt bist, noch ein grschnitz, tes Bild zu einen Gott zu kaufen, und es anzubeten, welches nur erst voN i oder r Tagen ge, macht worben ist? Hierdurch brachte er cS denn allemal dahin, daß der Käufer ganz beschämt und ohne sich weiter um den Götzen zu bekümmern, fortgieng. — Dieses trieb er eine lange Aeit. Als aber einstmals ein altes Weib kam, welches Mehl und andere Speisen brachte, und von dem Abraham verlangte, .daß er es de, nen Götzen opfern sollte; so gerieth er darüber in einen Eifer, so, daß er aufsprang, einen Prü> gel ergriff, und alle die Götzen seines Vaters in Stücken zerschlug. Nur den größten von ihnen verschonte er, und gab ihm noch dazu den Prügel, womit er die grausame Verwüstung äugerichtet harre, in die.Hand, um gleichsam seiner damit zu spotten. Nicht lange darnach kam der alte Thara nach Hauie, und mit größer Bestürzung nahm er den Greuel der Verwüstung in seinem Götterladcu wahr, er fragte sogleich seinen Sohn Abraham, welcher Verwegene sich unter.