Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Neunter und letzter Band (1772)
- Issue
- Vierzehntes Stück (1772)
- Date
- 1772-01-01
- Page
- Seite 211 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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de. Das ist: Cs ist besser, daß ich mich vor der Welt öffentlich der Abgötterey und der Gottlosigkeit beschuldigen lasse, als daß man sagen soll, wie kann es doch Gott znlassen, daß es dem Könige David so gar übel gehet, und daß so gar sein eigener Sohn die Waffen wider ihn ergrei» fet, da er doch so gottesfürchtig, so fromm und aufrichtig lebet; es muß also gar Km Gott seyn. —— Allein alles dieses, was wir setzt erzählet , verhält sich nur wie ein Schatten, gegen dasjenige, was wir noch bekannt machen werden. —> Bey den Worten Davids Ps.;r, 9. «Enksündige mich mit Psopen, daß ich rein werde, wasche mich, daß ich Schneeweiß werde." heißt es in dem Talm. Tr. Sanhedrin S. 107. C. t. Raf Juda lehret, daß David sechs Monat lang aussätzig gewesen, daß die Schechina, oder die herrliche Majestät Gottes, in dieserZeit von ihm gewichen, und das Synedrium sich von ihm abgesondert habe. Daß er aussätzig gewesen sey, beweisen die Worte, Entsündige mich mit Vsopen, daß ich rein werde rc: daß die Herrlichkeit Gottes von ihn gewichen, zeigen die Worte des folgenden l 4. Verses dieses Psalms: «Gieb mir wieder die Freude deines Heils und der freudige Geist unterstütze mich," und daß die Glieder des Synedriums sich auch von ihm abgesondert haben, beweisen die Worte Ps. 119, 79. «Ach daß sich zu mir kehren möchten, die O 2 dich